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Nachdem die Reuterfans.com nun über ein Jahr Pause gemacht hat ist es an der Zeit einmal die Neuigkeiten zusammen zu fassen.
Diese Meldung wird nicht nur uns die Fans von Manuel erfreuen, sondern sicher auch an tausenden Fernsehschirmen dafür sorgen das man die DTM Rennen wieder mit Ton geniesen kann.
Nachdem DTM-Marketing-Vorstand Walter Mertes
nach Flirts mit RTL und Eurosport für Deutschlands größte Rennserie doch den
Weg zurück in die Arme der ARD fand, wird es allerdings beim Öffentlich Rechtlichen
Sender personelle Konsequenzen für die kommende Saison geben.
Statt Spelling wird der 31-jährige Philipp Sohmer die Rennen kommentieren. Spelling und
die ARD standen bei ITR-Chef Hans-Werner Aufrecht in der Kritik, die Spannung der DTM, käme
im Fernsehen nicht ausreichend rüber.
Aufgrund seiner engen Beziehung zum Hause Mercedes, wurde RennexperteKlaus Ludwig regelmäßig
Parteilichkeit vorgeworfen, die Rolle desCo-Kommentators übernimmt der frühere Opel-Werksfahrer
Manuel Reuter.
Quelle: Auto-Motor Sport 14.02.07 15.09 | Autor: mst | Fotos: MR
Maunel hat das letzte Jahr nicht Tatenlos verbracht
und wer aufmerksam Zeitung liest, dem dürfte das OPC-Race Camp nicht entgangen sein. Ganz
unter dem Motto " Opel sucht den Superstar" schickt die OPC die Kandidaten "
in die Hölle". Wer sich schon immer den Traum vom 24 Stunden Rennen erfüllen
wollte ,nur noch nie als Rennfahrer-Genie entdeckt wurde bekommt ,nun seine Chance. Also schnell
bewerben....um sich von Manuel persönlich quälen zu lassen und beim 24 Std. Rennen
2008 mit ihm zusammen starten zu dürfen. Das Vorbereitungsprogramm der Teilnehmer sieht
auch Starts bei der Castrol Haugg Gleichmäßigkeitsprüfung und der VLN vor,
daher bietet es sich an die Terminkalender und Teilnehmerlisten beide im Auge zu halten.www.vln.de +www.castrol-haugg-cup.com
http://www2.opel.de/opcracecamp/
Noch eine weitere Internet-Seite dürften für die Fans von Manuel interessant sein. Hier stellt sich die Driving-Performance GmbH vor powered by Manuel Reuter.
10.12.2005 Saalbach-Hinterglemm
Platz 5 für Manuel und sein Team "brandlhof.com"
beim Swatch Snow Mobile Rennen in Saalbach Hinterglemm. 18 Teams mit je 6 Teilnehmern pro Mannschaft
hatten beim 2 Tages - Events die Chance sich fürs Hauptrennen zu qualifizieren, das am
Samstagabend auf der holprigen Piste quer durch die Stadt gestartet wurde.
14 Teams durften im Hauptrennen starten und Manuel fuhr für sein Team den Start. Das 70PS
starke Geschoß galt es nun mit der Kombination aus Fahrkönnen ,Geschicklichkeit
und der Kunst der richtigen Gewichtsverlagerung durch das Kurvengeschlängel zu manövrieren
, denn langsam ging es nicht zu , die Snow Mobile können eine Geschwindigkeit bis zu 160
km/h erreichen, die aber aus Sicherheitsgründen nur mir "gebremsten Schaum "
unterwegs waren.
Beim Start gab es erste Verwirrungen und eine
kleine Kollision , doch Manuel gelang es Platz 2 zu erobern und auf den ersten Runden zu behaupten.
Schließlich mußte er sich nach spannendem Kampf nur Michael Höll ,aus dem
später siegreichen "Goaßstall-Teams" geschlagen geben. An Platz 3 liegend
übergab er nach gut 10 Runden das ungewöhnliche Gefährt an seine Teamkollegen.
Auf der 750m langen Strecke und im Gewirr von dutzenden Boxenstopps in der kleinen Boxengasse
gelang es dem Team schließlich Platz 5 heraus zufahren. Gratulation!! Aber Grund zum
Feiern hatten alle , denn die Premiere des gelungenen Events machte allen Spaß und Geschmack
auf mehr. Vielleicht wird ja im nächsten Jahr die Innenstadt von Saalbach-Hinterglemm
wieder zur Rennstrecke erklärt für eine tolle Veranstaltung ,die man nicht verpassen
sollte.
06.12.2005
In Österreich hat die Wintersaison begonnen ,gleich ein Grund es so richtig krachen zu lassen auf Skiern.Bei Manuel darf natürlich auch ein Motor nicht fehlen so startet er auf einem Arctic Cat Z 570 LX 570ccm Snow-Mobile mit 70PS durch die Häuser-Schluchten von Saalbach-Hinterglemm am 9.12+10.12.2005 für das Team Brandlhof.
Freitag, 9.12.2005
14.00 - 16.30 Uhr Freies Training
17.00 - 17.30 Uhr Presserennen
18.00 - 20.00 Uhr Qualifying
Samstag, 10.12.2005
13.00 - 13.30 Uhr Team-Vorstellung mit Prominenten-Rennen
13.45 - 14.15 Uhr Pit Walk
15.00 - 17.30 Uhr Snow Mobile Rennen
18.00 - 18.30 Uhr Show-Programm
19.00 - 22.00 Uhr Finale zum "Grand Prix von Saalbach Hinterglemm"
anschließend Siegerehrung mit Ö3 Racer`s Party
06.12.2005
Das Team von reuterfans.com wünscht Manuel
Alles Gute zum Geburtstag
25.11.-04.12.2005 Motorshow Essen
Wie jedes Jahr zur Winterzeit präsentieren Automobilhersteller, Tuner und Viele mehr auf der Motorshow in Essen. Auch Opel ist mit einem großen Stand vertreten auf dem die Modelle der OPC sofort die Blicke an sich reißen. Am Donnerstag stellte Opel , in einer Weltpremiere, den Meriva OPC vor ,der den Mittelpunkt es Geschehens bildet aber auch alle weiteren Fahrzeuge der blauen OPC - Flotte sind einen Besuch wert.
.
Talk-Runde am Opel Stand
Mehrmals am Wochenende fand eine interessante Talk - Runde mit Vertretern der OPC statt, auch
Manuel beantwortete Fragen zum Thema OPC, ganz besonders zu seiner Rekordrunde für 2 L
Fahrzeuge ,die er mit dem Opel Astra OPC auf der Nürburgring - Nordschleife vor kurzem
aufgestellt hat. Auch ein tolles Video wird am Stand gezeigt und kommentiert. Es lohnt sich
also das kommende Wochenende zu nutzen ,an dem Manuel auch am Samstag und Sonntag wieder für
Fragen und Autogramme am Opel Stand in Halle 3 zu finden sein wird.Fotos>>>

Wo immer er auftaucht werden Erinnerungen wach an einen der
größesten Momente der Opel Motorsport Geschichte.
Auch in Halle 1A sollte der Opel-Fan vorbeischauen, dort versteckt
sich ein Stück Opel Motorsport-Geschichte . Eine Ausstellung rund um die 24 Stunden Nürburgring
kommt auch am Sieger aus dem Jahr 2003 nicht vorbei ,leider gibt es auf dieser Motorshow sehr
wenig in Sachen Opel Motorsport zu sehen. am DTM-Stand in Halle 3 erinnert fast nichts an Opel.

Essen: unerwarteter Wintereinbruch im Ruhrgebiet
Fotos:M.Nicolai
23.10.2005 Hockenheim
In Anbetracht der Situation fällt es schwer über ein Rennwochenende zu berichten
, an dem der 11. Lauf der DTM eigentlich nur Nebensache war. Das unfaßbare Ende war bei
den Opel - Fans deutlich zu spüren , erstaunlich wie scheinbar emotionslos so mancher
Verantwortliche das Wochenende über sich ergehen ließ. Das erste Ereignis, was die
Fans aus der Mischung aus Wehmut und Gerüchtejagd erweckte war das Qualifikationstraining
. Die unendliche Geschichte der Pannen bei Opel bekam ein weiteres Kapitel , als Manuel an
die Box funkte, das er einen bestimmten Reifensatz für seinen letzten Versuch aufgezogen
haben wollte. Dieser Funkspruch verhallte ungehört, die falschen Reifen wurden montiert
und schließlich mußte Manuel nach den 30 Minuten seinen blauen Vectra in der Box
lassen. Startplatz 12 war das Resultat , der Vectra hatte für diesen Samstag Feierabend.
Für Manuel stand noch ein Termin bei der Opel - Fan - Fete am Samstagabend auf dem Programm.
Opel hatte zu Freibier und Bratwurst in die Markenwelt geladen, dort ließ sich die OPC
loben und forderte zum Feiern auf, wo man sich ernsthaft fragen konnte was es denn hier zu
Feiern gab. Volker Strycek gab seine musikalischen Künste mit der Band "B-Kadett"
zum Besten , was an den Untergang der "Titanic" erinnerte ,da soll die Band auch
bis zum bitteren Ende gespielt haben .

Foto:M.Nicolai
Der letzte Rennsonntag für Opel in der DTM nährte sich und als nach dem "Warm
up" die kritischen Fan- Transparente verschwunden waren konnte ja alles seinen gewohnten
Gang gehen. So suchte man verzweifelt nach einen Transparent mit einem Abschiedswort von Opel
an seine treuen Fans auf den Tribünen. Passend zum glanzlosen , stillen Abgang der Marke
Opel begann es in der Startaufstellung wie aus Kübeln zu regnen. So sollte der Start eine
spannende Angelegenheit werden.

Foto:M.Nicolai
Manuel kam beim Start gut weg und konnte auch gleich 4 Plätze gutmachen ,die er allerdings nach einen Dreher von Tomczyk direkt vor ihm und einem Handgemenge in der Spitzkehre nicht bis ins Motodrom bringen konnte. Die nächsten Runden beschäftigten sich Manuel und Mattias Ekström miteinander im Kampf um Platz 9. Manuel, der nicht auf "Biegen und Brechen" den Meisterschaftskandidaten gefährden wollte , gab auf der noch nassen Strecke nach . Bis zum ersten Boxenstopp blieb das kämpfende Trio aus Ekström , Manuel und Bruno Spengler dicht zusammen, als die Reifen am Vectra gnadenlos nachließen und Manuel erst Spengler passieren ließ und dann von seinem Teamkollegen Laurent Aiello mit gefährlichen Manöver so arg bedrängt wurde das auch er vorbei gelassen wurde. Zumal Manuel eh in der nächsten Runde in die Box fuhr.
Der zu späte Stopp warf Manuel ans Ende des Feldes zurück wo er sich von nun an mit Jean Alesi duellieren konnte. Auch nach dem zweiten Stopp konnten sich die Beiden nicht von einander trennen .Manuel mußte noch an Mika Hakkinen vorbei um an den Franzosen heranzukommen, der sich bei den Boxenstopps vor Manuel gesetzt hatte. Während Christian Abt mehrfach versuchte den Vectra zu bedrängen, sah Manuel nach vorne und erlegte den Mercedes mit der Startnummer 4 auf den letzten Metern vor der Zielflagge. Manuel verabschiedete sich noch mit Donuts von den Fans auf den Tribünen.Fotos>>>

Foto:M.Nicolai
Als Mercedes gerade zu feiern begann, flog man Heinz-Harald Frentzen ins Krankenhaus , der
bei seinem Unfall, 5 Runden vor Schluß seinen Vectra in der Opel - Kurve in die Reifenstapel
jagte und sich verletzte, wie schwer dürfen sich seine Fans aus den Zeitungen zusammen
suchen. Denn genauso oberflächlich wie die Informationspolitik in den letzten Wochen ,wurde
auch dieses Thema abgehandelt.
Heinz-Harald Frentzen wünschen wir baldige Genesung und Gary Paffett senden wir Glückwünsche
zum DTM -Meistertitel 2005
An GM die Bitte sich Alles noch einmal zu überlegen und die Vectras in verantwortungsvolle
Privatteams zu geben .
Ein bitterer Beigeschmack an den glanzlosen Abgangs Opel wird uns begleiten , dabei hätte
es doch so viel Gutes und Erfreuliches über die Jahre mit Opel in der DTM zu berichten
gegeben, auf die man an diesem Wochenende hätte zurückblicken können.
Wohin Manuels Reisen im Jahr 2006 gehen ist ungewiß , wir hoffen das wir ihn an dieser
Stelle weiterhin begleiten können.

Wir danken unserem Team für die Saison2005
02.10.2005 Istanbul
Eine anspruchsvolle Fahrerstrecke erwartete die DTM bei Ihrer Premiere in Istanbul so begann
ein Rennwochenende mit Temperaturen um die 30 ° Grand und viel Sonnenschein wie man es
in der Türkei erwartet hatte. In den Freitagstest hieß es die neue Strecke kennenzulernen
und die Besonderheiten zu studieren. Der blaue Vectra und sein Fahrer meisterten alle Tests
und waren gut vorbereitet auf das Qualifikationstraining am Samstagmittag. Im ersten Versuch
gelang dem Vectra der Einzug in die TopTen, aus denen er aber bald wieder verschwand .Im zweiten
Versuch gelang es Manuel nicht wieder in die Reihe der 10 Kandidaten zu fahren . Erst der letzte
Versuch brachte die Erlösung , Manuel reihte sich auf Platz 8 ein und nur noch einen Fahrer
gelang es sich vor der Startnummer 12 zu plazieren. So durfte Manuel als Zweiter in die Superpole-Runde
starten und legte in den ersten beiden Sektoren Top-Zeiten ab , die ihm Startplatz 6 schließlich
ermöglichten.

Foto: Opel Performance
Der Sonntag begann für alle mit einer Überraschung anderes als man es in der Türkei
erwarten konnte , regnete es schon am Morgen in Strömen und so startete auch die DTM auf
einer komplett nassen Fahrbahn. Im Gegensatz zum Rennen am Eurospeedway kam Manuel bei diesem
Start nur sehr schlecht von der Stelle und mußte die beiden Mercedes von Mika Häkkinen
und Jean Alesi bei Start ziehen lassen. Die ersten Runden absolvierte er auf Platz 8 verfolgt
vom Teamkollegen Laurent Aiello ,der am Heck seines Kollegen auf eine günstige Gelegenheit
wartete. Diese sollte sich kurz darauf ergeben, als Manuel versuchte den Mercedes von Bruno
Spengler zu überholen. Während Manuel seinen Angriff startete rutschte Aiello vorbei
auf Platz 8. Zwar versuchte er sich seinen Platz vom schwarzen Playboy - Vectra zurückzuholen
wurde aber von Aiello aufs "Grün" geschickt. So blieb die Reihenfolge im Team
OPC , lediglich Frank Stippler hatte vom Kampf der Kollegen profitiert. In der 6. Runde eröffnetet
Manuel die Runde der ersten Boxenstopps und fuhr bei seinem Team vor, schließlich landete
er zwischen Alexandro Margaritis und Bruno Spengler auf Rang 12. Margaritis , der noch nicht
gestoppt hatte verwickelte den blauen Vectra in Zweikämpfe ,die Manuel nicht nur viel
Zeit kosteten sondern auch noch den Reifen nicht gut bekamen.

Quelle: Opel Performance
Als nun das gesamte Feld gestoppt hatte ergab sich ein klares Bild, Manuel hatte seinen 6. Platz zurück erobert und traf auf Mattias Ekström ,der mir frischen Reifen aus der Boxengasse kam. Eine ganze Weile gelang es , den Titelträger hinter sich zu halten . Das kämpfende Pärchen hatte bereits 25 Sekunden Rückstand auf die Mercedes - Truppe , die an der Spitze ihre Runden drehte. Ekström versuchte sich mehrfach an den blauen Vectra heran zu bremsen und konnte neben der Startnummer 12 einige Meter zurück zu legen. Der spannende Kampf endete schließlich als Ekström die bessere Linie erwischt hatte , Manuel es nicht zur Kollision kommen lassen wollte und dem Schweden den Raum am Ende Start/Ziel - Geraden ließ um ohne Lackaustausch vorbei zu kommen. Nun erfolgte Tom Kristensen dem Valvoline -Wagen bis zum 2. Boxenstopp.

Quelle: Opel Performance
Sowohl Reifenwechsel als auch Tanken verliefen beim 2. Stopp normal nur ließ sich der
Vectra bei der Abfahrt von der Boxen nicht auf Touren bringen , über 30 Sekunden büßte
Manuel ein bis er hinter Spengler und Stefan Mücke wieder auf die Strecke gehen könnte.
In den letzten 10 Runden gab es für den Vectra nichts mehr zu holen . Manuel müßte
zusehen wie auch Teamkollege Fässler sich vor ihm plazieren konnte. Auch ein Ausritt,
bei dem sich Manuel den Vectra beschädigte konnte die Situation nicht mehr verschlimmern
, der Vectra wurde auf Platz 14 geführt. Auch die Ausritte einiger Kollegen konnte an
der Reihenfolge nichts mehr ändern.
Nun bereitet sich die DTM auf das Finale in Hockenheim vor , auf das vielleicht letzte Rennen
bei dem ein Opel bei der DTM zu sehen sein wird.

Quelle: DTM-Media
18.09.2005 Eurospeedway Lausitz
Die Freitagstests im strömenden Regen ließen nicht Gutes erwarten für den blauen Vectra mit der Startnummer 12. Manuel quälte sich mit einem schlecht fahrbaren Fahrzeug auf den Plätzen 13+15 durch den Freitag. Die Streckenverhältnisse wechselten von ganz naß bis Sintflut ähnlichen Zuständen. Auch am Samstag Morgen schien am Eurospeedway nicht die Sonne und beim freien Training herrschten zunächst ähnliche Bedingungen wie am Vortag, doch Petrus hatte ein Einsehen und ließ wenigstens die letzten Minuten des samstäglichen Treiben die Fahrbahn abtrocknen so das noch ganz ordentliche Zeiten gefahren wurden ,mit Platz 10 zeigte sich auch Manuels Vectra von seiner besseren Seite.

Foto:M.Nicolai
Um 13:30 Uhr schaltete die Boxenampel auf "Grün" zur Qualifikation doch die ersten 10 Minuten ließ sich kein Fahrzeug auf der Strecke blicken. An den Boxen starrte man zum Himmel ,an dem sich dicke Wolken und strahlender Sonnenschein im Minutentakt abwechselten. Die letzten Minuten wurde es voll auf dem Eurospeedway ,denn die Jagd nach den Plätzen für die SuperPole hatte begonnen. Manuel steuerte seinen Vectra im spannenden Endspurt auf Platz 10 und durfte als Erster nach der Pause in der SuperPole starten. Manuel legte nun eine fehlerfreie Runde ab und es gelang nur 2 Fahrern die vorgelegte Zeit zu schlagen. Startplatz 3 und somit die beste Startplazierung der bisherigen Saison für Manuel .Große Freude und die Hoffnung auf ein spannendes Rennen mit prima Aussichten ,denn der Vectra war gut vorbereitet auf die 48 Runden am Eurospeedway.

Foto:M.Nicolai
Am Sonntagmorgen deutete sich ein strahlend schöner Tag an, denn dichter Nebel lag über der 3,442 km langen Strecke als die Fahrzeuge der DTM das "Warm up" fuhren. Man konnte die Boliden zwar hören aber sehen konnten die zahlreichen Fans sie nicht, erst gegen Ende der 30 Minuten tauchten die Fahrzeuge aus dem Nichts auf und die Vorfreude auf den 9. Lauf der DTM stiegt besonders für die Opelfans, so aussichtsreich plaziert lagen die Vectras wie schon lange nicht mehr .
Als die Lichter der Startampel erlöschen startete Manuel wie ein Torpedo, vorbei am Überraschungs-Pole-Mann
Jamie Green und auch direkt neben Markenkollegen Heinz-Harald Frentzen. Der blaue Vectra hatte
das Stern Auto schon fast passiert, aber der rote Opel hatte die bessere Linie für die
erste Kurve. Frentzen machte auch mit leichten Schubser gegen den Markenkollegen deutlich,
das er nicht vorhatte von der Linie weichen. Manuel reite sich hinter Frentzen ein und so ging
es mit einer Opel-Doppelführung auf die ersten Meter. So schön es auch anzusehen
war, wie 2 Opel das Feld anführten so täuschte es darüber hinweg , das nun bei
Opel eine selbst zerstörerische Strategie ihren Anfang nahm. Die schnellsten Runden ,die
ein Reifensatz zuläßt um die Zeit herauszufahren ,die man für die von Opel
gewählte Strategie , des späten Stopps benötigte, verbrachte Manuel mit seinem
Vectra hinter Medienliebling Frentzen. Der Eurospeedway bietet keine realistische Überholmöglichkeit
die es Manuel möglich gemacht hätte den langsameren Frentzen gefahrlos zu überholen
so fuhr das Opel -Duo bis zur 18. Runde hintereinander her .
Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits das komplette Feld den ersten Reifenwechsel hinter sich und auch der dritte noch verbliebene Opel von Laurent Aiello ,der von Startplatz 9 kam, hatte auf Manuel und Frentzen aufgeschlossen. Manuel hatte alle Mühe den französischen Teamkollegen hinter sich zu halten , denn der erste Satz Reifen hatte im Windschatten von Frentzen arg gelitten. Erst in Runde 19 holte der Opel Kommandostand die Startnummer 12 zum Boxenstopp. Trotz perfekter Arbeit von Manuels Team kam er erst als 7ter wieder auf die Strecke , Aiello, der 2 Runden vorher gestoppt hatte, war ebenso vor ihm wie auch Frentzen. Manuel kämpfte sich an Jean Alesi heran , doch erst dessen 2 Stopp ermöglichte es das Manuel mit schnellen Rundenzeiten wieder an seine Markenkollegen heranfahren konnte.
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Foto:M.Nicolai
Nun drehte der blaue Vectra extrem schnelle Runden und es gelang Manuel so viel Zeit herauszufahren, das es ihm nach dem zweiten Boxenstopp möglich war, vor Frentzen und Alesi wieder auf die Strecke zu schnellen. Während die Zuschauer einen packenden Kampf zwischen den Meisterschaftskandidaten Mattias Ekström und Gary Paffett an der Spitze verfolgten mußte sich der Opel-Fan fragen wie es geschehen konnte , das die beiden schnellsten Opel nun chancenlos auf den Plätzen 4+5 lagen und in den verbliebenen 18 Runden nur noch den Versuch starten konnten den Abstand zu Tom Kristensen zu verringern ,der von Platz 9 aus der ersten Runde gekommen war und durch die gute Boxenstopp- Taktik von Audi nun Dritter war. Manuel , der mit seinen Reifen gut gehaushaltet hatte konnte in den verbleibenden Runden auf seinen Teamkollegen aufschießen und fuhr zu diesem Zeitpunkt die schnellsten Runden des Feldes , was zeigt wieviel Potential im blauen Vectra und seinem Fahrer an diesem Tag steckte. Bei aller Enttäuschung über die Strategie sollte doch die Freude überwiegen ,das Opel mit den Plätze 4,5 und 7 eines der besten Ergebnisse in diesem Jahr einfahren konnte, das es steil bergauf geht mit den Vectras und es sehr erfreulich ist das ein Podiumsplatz zum Greifen nahe war.Fotos>>>

Foto:M.Nicolai
Wir wünschen dem OPC - Team und Manuel eine gute Reise nach Istanbul und hoffen das die
gute Performance dort zu einem tollen Ergebnis führt bevor die DTM zurückkehrt nach
Hockenheim wo sie zum emotionsgeladenen Finale antritt.
Emotionen sind Gefühlsregungen wie Hoffen
,Bangen, Trauern ,Glück ,Freude , Haß und Liebe.
Motorsport ist Emotion pur und Menschen kaufen Autos mit denen sie Emotionen verbinden.
12.09.2005 Das Gewinnspiel ist beendet, hier
findet Ihr die Gewinner.
Herzlichen Glückwunsch

28.08.2005 Zandvoort
Natürlich wollen auch wir Manuel herzlich zum 200.DTM-Rennen gratulieren ,das er an diesem
Wochenende in Zandvoort bestritten hat.
Allein 139 absolvierte er mit der Marke Opel, mit deren Fahrzeugen er seine größten
Tourenwagen Erfolge feierte ,unter anderen natürlich den legendären ITC - Meisterschaft
Titelgewinn 1996 im Opel Calibra. 2 Vize - Meisterschaften errang er in der DTM von denen er
Eine auf den Ford Sierra und die Zweite mit dem Opel- Astra einfuhr.
Wann und wo Manuel seine Runden drehte, könnt
Ihr unter der Rubrik Karriere nachlesen. Wir möchten uns ganz herzlich für alle diese
Rennen bedanken bei Manuel und hoffen auf viele Weitere . Sollte sich jemand gewundert haben
,das wir nicht im Vorfeld darüber berichtet haben, dem sei nur gesagt das Überraschung
nur überraschen wenn alles geheim bleibt.
So überraschte Opel ,Manuel mit einem Umtrunk am Freitagabend und lud Weggefährten
aus seiner DTM - Karriere ein, auch das aktuelle DTM - Auto wurde geschmückt und durfte
mit hübschen Design ins Rennwochenende starten.Fotos>>>

Foto:M.Nicolai
Dieses begann wie immer mit den Freitags - Testfahrten
, die durch starken Wind beeinträchtigt , mit Platz 8+11 aber gute Ergebnisse brachten.
Auch das Training am Samstag morgen weckte Hoffnungen ,denn der Vectra und sein Fahrer waren
gut gerüstet.
Manuels Rennwochenende war eigentlich schon Samstagmittag gelaufen .Er hatte seinen dritten
Versuch gerade gestartet als Jean Alesi seinen Mercedes so von der Strecke hämmerte ,
der Wagen nur knapp einem Überschlag entging und eine Rotphase auslöste. Auch wenn
Manuel die angefange Runde wieder gutgeschrieben bekam, so war doch für diesen Versuch
die "Sahneschicht" vom Reifen bereits abgetragen. Der letzte Versuch sollte die Entscheidung
bringen, aber Alexandro Margaritis versenkte seinen Mercedes in der Tarzan Bocht nach einem
Dreher im Kies ,wo nur noch wenige Minuten von der Qualify - Zeit verblieben.

Foto:M.Nicolai
Unter normalen Umständen hätte dies den Einzug in
die SuperPole für unseren Jubilar bedeutet, denn er war zu diesem Zeitpunkt 10ter und
an eine schnelle Runde war angesichts des gestrandeten Fahrzeugs vor Ende des Qualifikationstraining
nicht mehr zu denken. Doch alle im weiten Rund des Circuit Zandvoort Park wunderten sich, die
Gefahr in diesem Bereich wurde nicht mit gelben Flaggen angezeigt, Niemand aufgefordert den
Bereich mit Vorsicht zu passieren.. Ganz im Gegenteil einige Piloten starteten zu ihrem letzten
Versuch eine schnellste Runde zu plazieren, unter anderem auch der spätere Pole - Mann
Bernd Schneider, der zu diesem Zeitpunkt noch 18ter war .
Als sich ,zutiefst verwundert auch Manuel noch zu einer schnellen Runde aufmachte wurde er von Gary Paffett so massiv blockiert ,der die Ideallinie während seiner Auslaufrunde nicht freigab, und dafür sorgte das Manuel die Start/Ziel - Linie erst nach Ablauf der Qualify - Zeit überquerte, was bedeutete das er keine Runde mehr fahren konnte. Besonders ärgerlich, denn auch der blaue Vectra hätte locker die SuperPole erreicht. Da die eigenartigen Geschehnisse nur zur Verwirrungen führten aber Niemanden zu Protest veranlaßte, konnte die SuperPole ohne Manuel pünktlich beginnen.

Foto:M.Nicolai
Nach gelungenen Warm up mit Platz 6 ging es nun von Startplatz 12 ins Rennen ,viel hatte man
sich rund um den blauen Vectra vorgenommen. Und schon bei Start schoß der Wagen gewaltig
los und konnte gleich auf den ersten Metern 2 Plätze gutmachen.
Die ersten Runden verbrachte Manuel im Sandwich zwischen Tom Kristensen und Martin Tomczyk
.Große Angriffsversuche zu starten eher sinnlos da gelbe Flaggen eine Unfallstelle säumten.
Jean Alesi hatte seinen Boliden erneut verlegt. Als Tomczyk und Mika Häkkinen in Runde
6 vorbeizogen an der Startnummer 12 war diese auf dem Weg zum ersten Boxenstopp.
Häkkinen hatte seinen ersten Boxenstopp hinter sich gebracht und kam , unmittelbar hinter
Manuel ,wieder auf die Strecke. Abermals versuchte der Finne in der Audi S Bocht an Manuel
vorbei zu gehen, was 2 Runden vorher , anständig vorgetragen und auf der Innenseite der
Strecke noch funktioniert hatte. Diesmal verbremste sich der Formel 1 Weltmeister beim Anbremsen
der Schikane , was deutlich durch aufsteigenden Rauch zu sehen war , bemühte sich seinen
Patzer wieder gut zu machen . Er zog jenseits der Ideallinie von außen in die Kurve rein
, doch da war schon Manuel. Diesmal hatte sein Manöver nicht funktioniert, da Opel es
noch nicht geschafft hat Autos zu entwickeln die sich in Luft auflösen. Manuel versuchte
noch zu bremsen, doch es kam zur Berührung der Boliden. Häkkinens Mercedes drehte
sich und der blaue Vectra trug schwere Schäden an der Aerodynamik davon.

Foto:M.Nicolai
Mit einen solchen Zwischenfall in einem Rennen hätten beide Piloten auch noch leben können, denn so ist das nun mal in einem Rennen, man begegnet sich. Doch die Begründung der Rennleitung für die Entscheidung Manuel für einen Rennunfall dieser Art mit einer "Drive Through" zu belegen, bleibt verborgen, wie bei vielen Entscheidungen in der letzten Zeit. Trotz starkem Untersteuern , durch die Beschädigungen kämpfte Manuel weiter, zumal er an Position 11 lag und 6 Piloten vor ihm noch nicht beim Boxenstopp waren. So gab es noch Chancen auf die Punkteränge, als die Nachricht der Bestrafung eintraf. Manuel absolvierte die Strafe unverzüglich und drehte auf Platz 13 weiter seinen Runden. Die Probleme beim 2. Stopp fielen nicht weiter ins Gewicht , da das Auto mittlerweile unfahrbar geworden war und besser in der Garage aufgehoben war als bei Tempo 250 auf der Strecke. Manuel kämpfte noch bis 8 Runden vor Schluß und mußte dann sein 200. DTM Rennen vorzeitig beenden. Rennen 201 findet in 3 Wochen auf dem Eurospeedway statt wo sich Manuel und sein blauer Bolide immer wohl gefühlt haben.Fotos>>>

16.08.2005 Gewinnspiel
Wie schon im vergangenen Jahr veranstaltet die reuterfans.com ein Gewinnspiel.Knifflige Fragen
rund um Manuel und den Motorsport sollen die grauen Zellen anregen und Spaß machen.Mitmachen
kann jeder und es gibt schöne Preise zu gewinnen.Auch wenn die Aufgaben nicht auf einen
Blick lösbar sind bis zum 11.September 2005 ist ja viel Zeit. Viel Glück.
07.08.2005 Nürburgring
Nachdem Manuel am Norisring ein siegfähiges
Auto pilotierte waren die Erwartungshaltungen für den Lauf am Nürburgring groß.
Das Wochenende in der Eifel begann bereits am Freitag mit Wetterkapriolen . Beide Freitagstests
wurden bei wechselnden Bedingungen ausgetragen so das die Aussagekraft der Testfahrten nur
beschränkt möglich war. Während sich im Regen die Opel-Fahrzeuge noch ganz gut
schlugen, verpaßte man im Team von Manuel die Gelegenheit auch bei trockenen Bedingungen
eine brauchbare Runde hinzulegen. So kämpfte man, rund um die Startnummer 12, auch am
Samstagmorgen noch mit Einstellung und Balance des Fahrzeugs ,so das auch im freien Training
keine gute Zeit zustande kam. Beim Zeittraining lief es nur wenig besser , Manuel konnte schließlich
Platz 16 für die Startaufstellung einfahren ,was natürlich wenig Hoffnungen für
das Rennen machte.

Foto:M.Nicolai
Im Vorstart zum Rennen begann zu regnen ,es keimte ein wenig Hoffnung auf ,denn beim nassen Warm up am Morgen schlug sich der blaue Vectra mit Platz 12 ganz gut. Als sich die Fahrzeuge der DTM auf den Weg in die Einführungsrunde machten verkündete der Streckensprecher den 112 000 Zuschauern ,das der 7. Lauf der DTM hinter dem Safety -Car gestartet werden sollte, was zum Pfeifkonzert auf den Tribünen führte. Nun ging es für das Feld zum ersten Mal durch die Mercedes Arena leider waren die Piloten der Boliden unterschiedlich informiert, so reichte der Wissensstand von "Normalen Start" bis zu" 2 Runden hinter dem Safety-Car". So war es für einige Piloten eine Überraschung als das Safety-Car am Ende der Einführungsrunde in die Boxengasse verschwand . Die Ampel grün zeigte und das Rennen, mit dem noch vor ein paar Jahren als zu gefährlich verworfenen "fliegenden Start" freigegeben wurde. Nicht informiert und außerhalb jeglichen Sichtkontakt zum Safety-Car dürfte Manuel sich bei Eintreffen in der Coca-Cola Kurve sehr gewundert haben als er von seinem Hintermann überholt wurde. Was allerdings regelwidrig vor der Start -Linie geschah und auch bestraft wurde. Doch gerade einer dieser Sünder, Stefan Mücke mit Durchfahrtsstrafe bedacht , schob bevor er diese antrat, noch Manuel in Runde 3 in der Coca-Cola Kurve ins Kiesbett. Wo dann das ,ohnehin durch den Start ruinierte Rennen, für Manuel dann gänzlich gelaufen war. Als man den havarierten blauen Vectra aus dem Kiesbett befreit hatte waren 3 Runden vergangen.

Foto:M.Nicolai
Nach dem ersten Boxenstopp hatte der leichte Regen aufgehört ,Manuel hatte auf Slicks
gewechselt und beschäftigte sich die folgenden Runden damit das komplette Spitzenfeld
passierten zu lassen . Ständig mußte er die trockene Ideallinie verlassen und auf
Slicks auf die nassen Strecke ausweichen ,was nicht ungefährlich war.
Nach seinem zweiten Boxenstopp traf Manuel auf Alexandro Margaritis und Bruno Spengler. Er
reite sich hinter Beiden ein als Spengler ,Ende Start - Ziel, einen Überholvorgang an
seinem Mercedes - Kollegen einleiten wollte. Was dem Rookie nicht gelang. Manuel zeigte dem
Kanadier aber sofort neue Wege zum Überholen ,Ausgangs der Kurve und bog vor dem Mercedes
,in die ,nach dem gerade passierten Fahrzeughersteller benannten , Arena ein.

Foto:M.Nicolai
Im letzten Renndrittel traf Manuel auf das Duo Frank Stippler und Bruno Spengler am Ende des
Feldes. Ein interessantes Trio machte sich nun auf in die letzten Runden. Manuels Vectra lief
ordentlich und nichts sprach dagegen dem Publikum noch ein spannendes Duell zu präsentieren.
Spengler versuchte sich abermals Ende Start - Ziel-Gerade am Vordermann, ließ jedoch
eine schöne Lücke , in der sich dann Manuel ,in einen auf den Zentimeter getimeten
Bremsmanöver , vorbei mogelte. Abermals sah der Mercedes - Fahrer die Rücklichter
der Startnummer 12 . Es begann nun erneut zu regnen doch Manuel hatte noch Stippler in Reichweite.
So lieferte man sich ein herzerfrischendes Duell ,demonstrierte Tourenwagensport von Feinsten
und sorgte für spannende Szenen während es an der Spitze nur noch darum ging ,wann
und wo der zweifache Formel 1-Weltmeister Häkkinen ,seinem Mercedes - Kollegen Paffett
,den 3 Platz überlassen würde. Doch die Rennleitung beendet nun die einzig interessanten
Szenen auf dem Nürburgring, indem sie Manuel im Duell um die "goldenen Ananas"
blaue Flaggen zeigte. Manuel erreichte als 20igter das Ziel und so kamen in diesem ,durch das
Start-Prozedere ,eh zerstörten Rennen alle Fahrzeuge durchs Ziel.Fotos>>>
Wer gerne über Rennen auf dem Nürburgring diskutieren möchte ist herzlich eingeladen zum Chat am Mittwoch nach dem Rennen um 20:00 Uhr.
Am Samstagabend nahm sich Manuel die Zeit am Fanclub-Treffen teilzunehmen. Im Namen aller anwesenden
Mitglieder möchten wir uns noch mal für den interessanten und schönen Abend
bei Manuel und Allen ,die dieses Treffen möglich gemacht haben, bedanken.

Foto:M.Nicolai
17.07.2005 Nürnberg
Es sollte eine Rekordkulisse werden zum Saisonhighlight am Norisring und schon die ersten Tests am Freitag sollten zeigen ,das sich auch Manuel in seinem blauen Vectra GTS viel vorgenommen hatte. Mit Platz 3+2 spulte der OPC-Vectra nicht nur viele gleichmäßige Runden ab ,sondern auch besonders schnelle ,so das man auf einer langen Distanz auf eine gute Vorstellung hoffen konnte. Auch am Samstag morgen änderte sich das Bild kaum, Manuel fuhr viele Runden , was auf einen Long-Run schließen ließ, konnte aber auch in diesem Training mit seiner schnellsten Runde, den Wagen unter den ersten Fünf halten. Bestes gelaunt warteten seine Mannschaft und er auf das Zeittraining, das ja erst am frühen Abend gestartet wurde. Dort machte es Manuel sehr spannend ,denn kurz vor Ende des Qualifikationstraining lag er an Platz 10 ,was für unerträgliche Minuten sorgte. Als die Uhr endlich auf 0 stand wurden die Zuschauer erlöst ,welche die Daumen für Manuel drückten, nun hieß es in der halbe Stunde Pause ,die Gemüter abzukühlen bis die SuperPole von der Startnummer 12 eröffnet wurde.
Seine schnelle Runde war nur knapp eine Hundertstel
langsamer als seine Qualifikationszeit und sollte erst von Mattias Ekström unterboten
werden . Nachdem alle Kandidaten ihre Runde hinter sich hatten durfte Manuel sich über
Startplatz 6 freuen.
Volle Tribünen ,wohin man auch schaute, erwarteten den abendlichen Start der DTM am Sonntag.
Immer noch waren Temperaturen von 30 Grad am Nürnberger Stadtkurs als die Piloten in die
Einführungsrunde gingen und vor ihnen 72 schweißtreibende Runden lagen.
Manuels Start verließ problemlos lediglich Mika Häkkinen gelang es ihm einen Platz
abzuringen. Erst einmal galt es die ersten Runden schadlos zu überstehen, was nicht allen
20 Piloten gelang. Als sich die Lage nach dem Start beruhigt hatte war Manuel Siebter und drehte,
im noch dicht zusammen liegenden Feld, seine Runden. In Runde 67 krachte es dann mächtig
unmittelbar vor ihm in der Dutzendteich-Kehre . Jamie Green hatte Mika Häkkinen und Mattias
Ekström abgeräumt . Manuel schlängelte den Vectra geschickt durch die Trümmerlandschaft
und erbte gleich 3 Plätze. Das Safety-Car wurde benötigt, was das halbe Feld zum
Boxenstopp nutzte, Manuel leider nicht ,was ihn zwang unter normalen Bedingungen in Runde 20
zur Box zu gehen. Nun kam er an Platz 13 aus der Box und nur 3 weitere Piloten hatten nicht
gestoppt.

Foto:M.Nicolai
In Runde 25 brannte der Vectra seine schnellste Runde in den Asphalt des Norisring , die die zweitschnellste des Tages sein sollte . Nur 5 Runden später ergab sich die Möglichkeit das Blatt für den bärenstarken blauen Vectra zu wenden. Rinaldo Capello hämmerte seinen Audi im Schöller-S in die Mauer, Manuels Team reagierte am Schnellsten und holte ihn sofort an die Box. Was viele Plätze Gewinn eingebracht hätte. Doch so genial der Zeitpunkt für den Stopp auch war, das Safety-Car fing Manuel als Ersten ein. Doch anstatt ihn vorbei zu winken mußte er hinter dem Sicherheitsfahrzeug verweilen ,das nun dem Rest des Feldes die Möglichkeit gab ebenfalls zu stoppen. Erst nach 3 endlosen Runden winkte man das blaue Fahrzeug vorbei ,doch da war es zu spät ,das komplette Feld hatte auf geschlossen und Manuel mußte sich als letzter hinterm Feld einfinden. Beim Restart war Manuel 13.ter was ihn aber nicht davon abhielt aus dem Vectra alles heraus zu pressen ,was das Fahrzeug hergab. Schon wenige Runden später ging an Heinz Harald Frentzen vorbei ,wenig später an Allan McNish. Dann gelang es ihm die Lücke zu den Top 8 erneut zuzufahren und war erneut dicht hinter dem zweiten Großereignis in der Dutzendteich-Kehre. Auch dieser Mauer aus Fahrzeugen konnte Manuel ausweichen und wurde nicht involviert.
Nun war er 6ter, doch die Lücke zu Martin
Tomczyk erschien groß ,doch nicht zu groß für Manuel und sein genial aufgelegtes
Auto. Beide benötigten nur 4 Runden um die 1,2 Sekunden aufzuholen. In der Grundig-Kehre
ging es nun vorbei am Allgauer . Nur noch 9 Runden des Höllenritts waren zu absolvieren
und die Lücke zu Ekström erschien von Außen sehr groß doch sie schloß
sich Runde für Runde. 2 Runden vor der Zielflagge startete Manuel seinen ersten Angriff
in der Grundig-Kehre , doch der Schwede behielt die Nase vorne. Auch in der letzten Runde sollte
sich noch mal die Gelegenheit ergeben am Vorjahres-Meister vorbei zu kommen. Wiederum in der
Gründig-Kehre . Christian Abt wollte Ekström Platz 2 überlassen. Manuel entdeckte
die Lücke die Ekström eingangs der Kehre öffnete und stieß hinein, Ekström
,der Manuel nicht sah, schloß diese wieder und krachte in den Vectra hinein. Ekström
drehte sich und Manuel fuhr als Dritter über die Ziellinie.
Doch die Freude über den Podiumsplatz wurde von der Rennleitung verstört. 30 Sekunden
brummte man Manuel auf, was ihn nicht nur vom Podium warf sondern auch aus den Punkten.
In die Enttäuschung darf sich aber auch ein wenig Freunde mischen ,denn wir sahen eine
extrem kämpferische Vorstellung vom Manuel und seinem Vectra und freuen uns auf eine Fortsetzung
auf dem Nürburgring.Fotos>>>
Wer gerne über die Vorfälle am Norisring diskutieren möchte ist herzlich eingeladen
zum Chat
am Mittwoch nach dem Rennen um 20:00 Uhr.
26.06.2005 Motopark Oschersleben
An diesem Wochenende sollte der DTM eine Hitzeschlacht ins
Haus stehen. Die Temperaturen in Oschersleben betrugen schon die ganze Woche nahezu 35°Grad
und bis auf kleine Störungen sollte sich auch nicht viel daran ändern. Im Gegensatz
zum Vorjahr war es schon nach den Freitagstests klar, das Opel es schwer haben würde in
Richtung Podium zu fahren. Manuel mußte sich mit dem Plätzen 12+ 19 am Freitag zufrieden
geben. Am Samstag sollte dann wieder die Strategie ins Spiel kommen. Gegen 12 Uhr meldete der
Motopark, das sich eine Gewitterfront nährt, die pünktlich zur Qualify - Zeit ,die
Rennstrecke mit einem Unwetter erreichte. Sturmböen und Sintflutartiger Regen zerfetzten
Alles was nicht Niet- und Nagelfest war , Blitzeinschläge legten die Zeitmessung lahm
. Zum Glück blieb es bei Sachschäden ,aber zu diesem Zeitpunkt war ans Fahren auf
der Strecke überhaupt nicht zu denken zumal die Strecke eher was mit einen See gemeinsam
hatte als mit einen Asphaltkurs.

Foto:M.Nicolai
Das Gewitter zog weiter und gegen 14:10 Uhr konnten die ersten Fahrzeuge auf die Strecke gehen.,
doch niemand wusste ob das Wetter halten würde, denn weitere Schauer und Gewitter wurden
erwartet. Manuel ging früh mit Regenreifen auf die Strecke und führte auch kurz die
Zeitentafel an. Doch die Strecke wurde trockener und trockener , die Zeiten purzelten .Auch
Manuels letzter Versuch führte nicht zum Erfolg , der Regen kam nicht wieder und die Strecke
trocknete, die Strategie von Opel führte nicht zum Erfolg ganz im Gegenteil Startplatz
18 und die vorletzte Startreihe waren der Lohn.

Foto:M.Nicolai
Am Sonntag brannte die Sonne wieder vom Himmel herunter als das komplette Starterfeld sicher
die erste Runde absolvierte. Tom Kristensen würgte seinen Wagen ab, es kam zum Gedränge
bei dem Manuel einen Platz an Jean Alesi verlor aber vor dem dänischen Pechvogel auf die
Reise ging. Diesen konnte er bis zum frühen Boxenstopp in der 6.Runde in Schach halten
obwohl Kristensen dem Heck des Vectras bedenklich nahe kam. Nach dem Stopp kam der Valvoline
Vetrca hinter Alexandro Margaritis wieder auf die Strecke, gefolgt von Jean Alesi . Alesi beschäftigte
nun die Starnummer 12 viele Runden und fungierte als ständiger Schatten bis der Mercedes
in Runde 18 zum 2.Stopp fuhr. In den Wirren der Pflichtstopps belegte Manuel sogar Platz 12
bevor man auch ihn wieder an die Box rief ,was ihn wieder ans Ende des Feldes zurück warf.
Ein paar Runden verweilte der Vectra hinter Pierre Kaffer bevor sich Heinz-Harald Frentzen
zwischen seinen Markenkollegen und den Vorjahres-Audi drängte. In Runde 33 durfte Manuel
die "rote Laterne" an Margaritis abgeben. Von nun an folgte der blaue Vectra seinem
Markenkollegen bis zum Ende des Rennens , kam zwar dem Mönchengladbacher immer näher
, doch ein Überholversuch wurde nicht gestartet. So trudelten die Markenkollegen auf den
Plätzen 14+15 im Ziel ein.
Das nächste Rennen ist nun der Saisonhöhepunkt in Nürnberg vielleicht läuft
es auch dem Norisring etwas glücklicher..Fotos>>>
14.06.2005 Pressemitteilung der ITR
EuroSpeedway Lausitz ersetzt Avignon als Austragungsort
Der EuroSpeedway Lausitz wird in dieser Saison zum zweiten Mal Gastgeber der DTM. Das geplante
Rennen im französischen Avignon kann aufgrund der unabänderbaren Gesetzeslage nicht
ausgetragen werden. Der ITR e.V. als wirtschaftlicher Ausrichter und Promoter der DTM entschied
sich daher für einen erneuten DTM-Lauf in Brandenburg. Der Termin für das neunte
Rennen der Saison 2005 bleibt unverändert der 18. September.
05.06.2005 Brünn( CZ)
Manuel und seine Mannschaft waren mit einen guten Gefühl zum zweiten Auslandsrennen der
Saison an die tschechische Rennstrecke gereist. Der Rennspeed in Spa hatte gestimmt, leider
die Spritzufuhr nicht, so war ein gutes Ergebnis dahin.
Die Freitagstests in Brünn verliefen positiv und brachten Erkenntnisse, die am Samstag
im Zeittraining perfekt umgesetzt werden konnten. Kurz vor Ende des Zeittrainings raste Manuel
mit seinem blauen Vectra auf Platz 4 und nur noch ein Fahrer sollte bis zum Fallen der Zielflagge
schneller sein. Die erste Teilnahme des Valvoline Vectras in der SuperPole war sicher. Ein
Wolkenbruch zwischen Zeittraining und SuperPole sorgte für zusätzliche Spannung,
verschaffte aber den Fahrern einen Vorteil, die sich weit vorne plaziert hatten. Doch Manuel
gelang ,auf der teilweise noch feuchten Strecke, eine gute Runde und so durfte sich sein Team
über Startplatz 6 freuen.
Das "Warm up" verlief reibungslos , der Wagen wurde nicht wesentlich verändert,
nur die Strecke hatte sich verändert , nach starken Regenfällen . Pünktlich
zum Start , erhellte es sich am Horizont und bei bewölktem Himmel freuten sich 38000 Zuschauer
auf den Start.
Manuels Start verlief reibungslos , obwohl er Allain Mc Nish ziehen lassen mußte und
Martin Tomczyk beinahe das Heck des Vectras getroffen hätte , es ging relativ gesittet
durch die erste HighSpeed Kurve. Manuel kam als Siebter aus der ersten Runde zurück ,
schon zu diesem frühen Zeitpunkt deutet sich an , das der Wagen nicht so fuhr wie man
es erwartet hatte. Runde für Runde sammelten die Reifen des Opel den "Pick up"
auf und gaben ihn nicht mehr her. So müßte Manuel schon in Runde 2,Martin Tomczyk
ziehen lassen . In der 3. Runde fehlten schon über 10 Sekunden auf den Führenden.
Von Christian Abt gejagt , eierte der Wagen bis zum Boxenstopp auf der 5,4 km langen Berg-
und Talbahn herum.
Nach dem ersten Pflichtstopp kam Manuel hinter
dem Mercedes von Jamie Green wieder auf die Strecke und startete an 9. Position ins 2. Renndrittel
hinein .Doch auch mit dem 2. Reifensatz wurde es nicht besser. So fiel er hinter Jean Alesi
zurück und mußte sich vor Rinaldo Capello in Acht nehmen, der hinter ihm lauerte
. Der Vectra ließ weiterhin keine schnellen Rundenzeiten zu und so verlor Manuel ,Runde
für Runde, wertvolle Zeit . Abgesehen von Heinz-Harald Frentzen ,erging es seinen Markenkollegen
noch schlechter ,die nach Reifenschaden und Dreher abgeschlagen am Ende des Feldes lagen. In
der 20.Runde tauschte man die Reifen am Vectra früher als geplant , was Manuel auf Platz
12 wieder auf die Strecke zurückführte. Doch schon eine Runde später verweigerte
, mit lauten Knall, etwas am Antriebsstrang des Vectra den Dienst , Manuel chauffierte die
Startnummer 12 zurück zur Box und beendete das Rennen. Nun heißt es die Enttäuschung
in der Mannschaft zu bezwingen und den Kampfgeist zu stärken , denn nun geht es zurück
nach Deutschland , in die Magdeburger Börde, wo es im letzten Jahr den ersten Podiumsplatz
für den Vectra GTS V8 DTM, Manuel und seine Mannschaft zu feiern gab..Fotos>>>

Die Startnummer 12 mehr als nur ein Auto
:
Wir machen uns es einfach wenn wir sagen der Valvoline-Vectra , die Starnummer 12 oder einfach
Manuel Autos ist in Aktion . Viel mehr ist Manuel ein Team-Player und das Fahrzeug mit der
Startnummer 12 ist nur der Mittelpunkt eines ganzen Teams.
Wir wollen einmal genauer hinschauen uns ein wenig an Manuels Arbeitsplatz um sehen und das
Team kennenlernen, das viel Arbeit und Hingabe in das blaue OPC-Mobil steckt.
15.05.2005 Spa-Francochamps
Es hätte ein Rennwochenende ganz nach dem Geschmack von Opel und Manuel werden können,
denn nach dem ersten Test am Freitagmorgen leuchtete Manuels Name ganz oben auf der Zeitentafel
auf. So konnten Manuel und sein Team sich am Nachmittag ganz auf das vereinbarte Testprogramm
konzentrieren. Dort lief auch alles nach Plan bis der Regen einsetzte und schnellere Zeiten
nicht mehr zuließ.

Foto:M.Nicolai
Der Samstag stand in Spa ganz unter dem Motto " Wasser
marsch " denn es regnete den ganzen Tag in Strömen. Mal mehr, mal weniger . So wurde
das Zeittraining zum Lotteriespiel ,das von der Taktik der einzelnen Teams abhing. So starteten
Laurent Aiello und Marcel Fässler sofort nachdem die Boxenampel "Grün"
war, während Heinz-Harald Frentzen und Manuel noch in der Box bleiben sollten. Doch das
Wetter meinte es nicht gut mit den Wartenden , es regnete immer stärker und die Bedingungen
wurden von Minute zu Minute schlechter. Eine schnelle Runde ,die zur SuperPole reichen würde
,war nicht mehr möglich. Beim seinem letzten Versuch beförderten die Wassermengen
und das Aquaplaning Manuel sogar noch ins Kiesbett. Startplatz 17 fürs Rennen .Das Warm
up am Sonntag versöhnte schon wieder ein wenig ,denn Manuel gelang die drittschnellste
Zeit hinter Häkkinen und Green.

Foto:M.Nicolai
Kurz vor Beginn den Rennens begann es am Ardennenkurs wieder zu tröpfeln doch der Himmel hatte ein Einsehen mit den Zuschauern und so blieb es trocken als das Feld um 14:00 Uhr in Richtung " La Soure" aufbrach. Manuel hatte einen sehr guten Start doch der stotternde Mercedes von Jamie Green machte alle Chancen auf eine Platzverbesserung zunichte. Das Passieren der Haarnadelkurve verlief wider aller Befürchtungen ohne Zwischenfall und so konnte Manuel auf Platz 16 hinter Frank Stippler , das erste Mal in diesem Rennen durch die "Eau Rouge" ballern. Bis zu Runde 5 änderte sich die Reihenfolge nicht, dann erbte Manuel Platz 15 durch den Dreher von Heinz-Harald Frentzen, der auf der Highspeed-Achterbahn ins Trudeln kam.

Foto:M.Nicolai
Der erste Boxenstopp erfolgte in Runde 7 mit
einer brillanten Standzeit von nur 5,5 Sekunden. Bevor die erste Runde der Boxenbesuche beendet
war, fuhr Manuel auf Platz 13 und obwohl Alexsandro Margaritis in Runde 10 mit neuen Reifen
aus der Box kam, zeigte der Valvoline Vectra dem Griechen nur das Hinterteil. Der zweite Stopp
verfolgte in Runde 14 und verlief nicht ganz so gut wie der erste Aufenthalt, mit 7,8 Sekunden
verbrachte Manuel diesmal länger bei seinem Team. Wieder gesellte er sich zu Margaritis
und Christian Abt und wurde nun von Beiden über die Strecke gejagt. Ihm gelang es sich
Runde für Runde von seinen Verfolgern frei zu schwimmen, die mittlerweile den Opel am
Horizont verschwinden sahen. Zwei Runden vor der geplanten Zieldurchfahrt war Manuel in den
TopTen angekommen. Passierte ein letztes Mal die "Eau Rouge" in der das total verstörte
Auto von Bernd Schneider stand, der im Kampf mit Aiello abgeflogen war aber unverletzt blieb,
bevor der blaue Vectra ohne Sprit ausrollte. Manuel und sein Fahrzeug hatten eine schöne
Aufholjagd hingelegt, die leider diesmal nicht vor Erfolg gekrönt war und sich im Endergebnis
nicht niederschlug, da er nur als 16ter gewertet wurde. Doch macht dieses Rennwochenende Lust
mehr vom Valvoline Vectra zu sehen . Dazu gibt es die Gelegenheit wieder in drei Wochenende
in Brünn, wo Manuel alles daran setzen wird seinen Rundenrekord aus dem letzten Jahr zu
verteidigen..Fotos>>>
Vielleicht entschließen sich zum nächsten Rennen mehr Fans an die Strecke zu kommen
,denn 24500 Zuschauer sahen ein gutes DTM Rennen und entgingen mit ihrem Besuch an der Strecke
einer verzehrten und einseitigen TV Übertragung , die im Gegensatz zur Übertragung
am Samstag noch vollständig Live war.
01.05.2005 Eurospeedway
Gut gefüllt präsentierte sich der Eurospeedway mit rund 70000 Zuschauern und schönem
Wetter. Doch für die Opel-Fahrzeuge sollte das Wochenende eher eine Fortsetzung des problemreichen
Auftaktrennens werden ,denn dem Vectra GTS V8 machten die Reifen zu schaffen. So waren gute
Plazierung in den Tests und dem Training am Samstag Mangelware. Erst nachdem einige Veränderungen
am Fahrzeug vorgenommen wurden schien die Welt für das Qualifikationstraining besser aus
zu sehen. So schaffte Manuel mit seinem 2. Versuch einen Sprung in die Top-Ten mußte
diesen Platz aber zügig wieder abgeben. Im dritten Anlauf gelang es nicht die Zeit zu
verbessern und so blieb am Ende nur Startreihe 8 und der 15 Platz im Starterfeld. Manuel startete
gut , mogelte sich von der rechten Streckenseite ganz nach Links und konnte einen Platz gewinnen.
Hinter dem qualmenden Fahrzeug von Alexsandro Margaritis ging es in die erste Runde. Nach 2
Runden hatte Manuel sich auf Platz 11 geschoben und fuhr bis zu Stopp hinter Stefan Mücke
.

Während Jean Alesi seine Tankkanne, nach mißglücktem Stopp, auf der Strecke
spazieren fuhr ging auch Manuel an die Box. Sein Boxenstopp in der 36 Runde verlief einwandfrei.
Schon nach wenigen Runden hatte sich das Feld wieder sortiert und Manuel war trotz schwer fahrbaren
Vectra wieder in Reichweite von Stefan Mücke und Bernd Schneider ,die um Platz 9 kämpften.
Nachdem Allain McNish , Marcel Fässler von der Strecke geschickt hatte ,war nun Manuel
bestplazierter Opel-Fahrer im Feld und auf Platz 9 in Reichweite der Punkteplätze. Der
Nächste, den es zu überholen galt war Bernd Schneider , doch bevor Manuel den Mercedes
erreichen konnte drehte sich der Valvoline Vectra von der Strecke und strandete in der Apcoa-Kurve
ins Kiesbett. Leider bemühten sich die Streckenposten nicht gleich das Auto aus der mißlichen
Lage zu befreien, so verlor Manuel 2 Runden und durfte sich als Letzter hinter Markenkollegen
Frentzen wieder ans Feld heran arbeiten. Schließlich beendete er das Rennen auf Platz
16 mit 3 Runden Rückstand. Auf ein Neues heißt es in 14 Tagen im belgischen Spa.Fotos>>>

17.04.2005
Saisonauftakt Hockenheim
Wer sich strahlenden Sonnenschein fürs Wochenende gewünscht
hatte wurde am Freitagabend böse überrascht nach einen schönen Tag , läutete
ein Wolkenbruch mit Gewitter ,das eher ungemütliche Wochenende ein. Vielleicht lag es
daran das es der DTM nicht gelang den Rekordbesuch vom Finale 2004 zu erreichen ,116 000 Zuschauer
verharrten an der Strecke und über 2,5 Millionen TV-Zuschauer brachten eine neue Rekord
Einschaltquote für den Partner ARD.
Auch für die Bewunderer des neuen OPC-Vectras gab es eine verblüffenden Erkenntnis,
denn ein neuer Werbepartner schmückte die Startnummer 12 . Valvoline verzierte nun die
Motorhaube des Vectras. Doch auch auf der Strecke sollte Überraschungen es geben:
Das erste Qualifikationstraining ließ schon nach wenigen Runden nichts Gutes vermuten,
denn schon nach kurzer Zeit baute der Belag des Hockenheimring das hohe Grip - Niveau ,das
durch das vorangegangene Formel 3 Rennen entstanden war, wieder ab. So waren es die ersten
Piloten ,die ihre Runden drehten , die auch mit guten Zeiten in die SuperPole fuhren. Manuel
und sein Team hatten eine andere Taktik , die nun nicht mehr aufging. So blieb am Ende nur
Startplatz 17 fürs Rennen. Ein unglücklicher Ausgangspunkt fürs Rennen.

neues Design für die 12
Zahlreiche Verbremser hüllen schon am Ende der Start/Ziel Geraden die erste Kurve in dichten
weißen Rauch .In diesem Nebel eingehüllt gerieten zuerst Schneider und Abt aneinander
, gleichzeitig drehte sich Aiello , der Stippler traf und dann durchs Feld kreiselte. Manuel
versuchte rechts am Start-Crash vorbeizukommen genau wie Tom Kristensen genau vor ihm. Doch
in den Audi rotierte der schwarzen Playboy Vectra hinein , Manuel dahinter hatte keine Chance
dem kollidierenden Audi auszuweichen und krachte dem Fahrzeug ins Heck. Manuel konnte sein
beschädigtes Fahrzeug noch zur Box fahren wo dann das endgültige Aus bevorstand.
Der Valvoline /OPC war zu stark beschädigt um weiter fahren zu können. Das erste
Wochenende der DTM verlief nun sehr enttäuschend aber es gibt ja noch 10 weitere Rennen
bei denen es heißt: Anzugreifen.Fotos>>>

Frühes Aus
05.04.2005 Präsentation Hamburg
20000 Zuschauer verfolgten die Präsentation der DTM in Hamburg, wie schon im Vorjahr fand
sie auf dem Rathausplatz der Hansestadt statt. Alle 20 Fahrer waren auf der Bühne und
wurden im Zuge eines 3 Stunden Programms präsentiert.
In aller Frühe standen die Fahrer bereits zum Fototermin bereit, auf dem Gelände
des Freihafens mußten sie für die Fotografen lächeln. Was nach einer kurzen
Nacht, nach einem Galaabend im Rathaus noch einigen schwer fiel.
Nur eine Stunde später mußten sie den Journalisten aus aller Welt , Rede und Antwort
stehen in einer langen Pressekonferenz.
Als gegen Mittag das Showprogramm auf der ARD Bühne begann hatten dann alle Fahrer genug
Zeit um den Fans Autogramme zu geben. Natürlich auch Manuel , der später die Boxenstopps-Demos
für Opel vortrug und mit einer beeindrucken Zeit seine Gegner bezwang.
Nun sind es nur noch wenige Tage bis zum Start der neuen Saison.Fotos>>
Alles schaut gespannt nach Hockenheim.

29.03.2005 Testfahrten Spa
Am ersten Tag der Testfahrten im belgischen Spa hatte Manuels neues Autos sein Roll-out. Wie
im Vorjahr im OPC Design jedoch mit neuer Startnummer 12. Auch wenn noch keine Bestzeiten heraussprangen
waren Manuel und sein Team in bester Stimmung. Am 2.Test der Testfahrten versank Spa in strömenden
Regen so das am Vormittag kaum Testrunden gefahren wurden ,erst als am Nachmittag normales
Regenwetter einsetzte sah man wieder vereinzelt DTM-Fahrzeuge ihre Runden drehen.Fotos>>
01.03.2005
Nachdem Opel bei den Testfahren in Estoril und Barcelona schon ein paar tausend Kilometer Erfahrungen
sammeln konnte warten nun alle gespannt auf die ersten gemeinsammen Testfahrten der DTM-Teilnehmer
in Mugello die von 8.-11. März stattfinden.Ob der gerade bestätigte Neueinsteiger
MG mit dem Rover teilnehmen wird darauf darf man gespannt sein .Die nächsten Testfahrten
starten dann am 29.März in Spa bevor die DTM-Präsentation am 5.April erneut in Hamburg
statfinden wird. Ein wenig ärgerlich ist das so kurz vor Saisonbeginn das Rennen in Moskau
auf das Jahr 2006 verschoben werden musste,dadurch ergeben sich folgende Änderungen im
Rennkalender : 05.06.2005 Brünn + 26.06.2005 Oschersleben.
31.01.2005
Opel-Ticket Bestellservice online: Opel-Performance Bestellservice:
hier nochmal die Termine:
17.04 Hockenheim
01.05. Eurospeedway Lausitz
15.05. Spa-Francorchamps/B
05.06. Oschersleben
26.06. Moskau
17.07. Norisring
07.08. Nürburgring
28.08. Zandvoort/NL
18.09. Avignon/F
02.10. Istanbul/TR
23.10. Hockenheim
Quelle: MSa Nr.1-3/0524.12.2004
Das Team von www.reuterfans.com wünscht Allen ein schönes Weihnachtsfest und einen
guten Rutsch ins Jahr 2005.

© DK+MN
So wird er also aussehen der neue VectraV8 OPC für die DTM 2005. Marcel Fässler und
Manuel durften das Rollout in Vallelunga in der vergangenen Woche ,das Auto soll absolut problemlos
gelaufen sein und man schaut bei OPC positiv in die Saison 2005.

Quelle: Opel Performance
14.12.2004
Das lange Warten ist zu Ende :Manuel wird auch in der kommenden Saison für Opel an den Start gehen,das gab OPC bekannt.
"Ich freue mich, auch in der kommenden Saison zum Opel-Team gehören zu dürfen. Das war trotz der langen Verbundenheit mit Opel nicht selbstverständlich. Den bisherigen Team-Kollegen, die nicht zum Zuge gekommen sind, drücke ich die Daumen, so Manuel in der Pressemitteilung von Opel.
Das Team der "Reuterfans" freut sich auch im kommenden Jahr wieder die Daumen bei DTM drücken zu dürfen und hoffen an dieser Stelle über News berichten zu können.

2005 die 14.Saison mit Opel
06.12.2004
I


Das Team von reuterfans.com wünscht Manuel
Alles Gute zum Geburtstag
29.11.2004
Auf der Motorshow in Essen stellte OPC das vorläufigte DTM-Arrangement für das Jahr
2005 vor. Opel wird mit 4 neuen Vectra GTS V8 die kommende Saison bestreiten. Die endgültige
Fahrerbesetzung wird allerdings erst zum zweiten Messe Wochenende bekanntgegeben..Fotos>>.

3mal jeden Tag gab es eine interessante Gesprächsrunde und Autogramme
Die Gewinnerin des Gewinnspiels konnte am Samstag ihren Preis von Manuel persönlich in Empfang nehmen. Die weiteren Preise werden diese Woche versendet.

Nochmals Herzlichen Glückwunsch
23.11.2004

Zum 37. Mal wird die Motorshow in Essen das Mekka aller Motorsport-Fans sein. Die Hallen werden vom 26.11-05.12.2004 für Alle geöffnet sein. (Eintritt 16 Euro) Wer Spaß daran hat die Deutschland-Premieren Opel Astra GTC und die Studie Astra High-Performance Concept zu bewundern sollte sich am Opel Stand in Halle 3 einfinden, wo noch viele andere Opel-Fahrzeuge auf glänzende Zuschaueraugen warten. Am ersten Wochenende vom 26.-28.11.2004 wird auch Manuel in Essen zu Gast sein und bei den Autogrammstunden 11:00,13:00 +15:00 Uhr fleißig schreiben.
.
16.11.2004 Das Gewinnspiel ist entschieden. Danke
an Alle die teilgenommen haben es hat viel Spaß gemacht und uns Allen die Zeit bis zur
Motorshow verkürzt. 3 Gewinner können sich jetzt auf Ihre Preise freuen, wer erfahrt
Ihr hier und auch die Lösungen zu Teil 2:
Lösungen Spielrunde 2 und die Gewinner
01.11.2004
Heute geht es weiter mit dem zweiten Teil .Das
Gewinnspiel endet am 15.11.2004 und es wäre schön wenn die Übergabe an den Gewinner
auf der Motorshow in Essen erfolgen könnte, wenn dies möglich ist. Ansonsten erfolgt
eine Versendung durch DPD. Manuel hat uns eine seiner Orginal OPC Jacken zur Verfügung
gestellt als Hauptpreis. Für den 2. Platz gibt es eine handsignierte Tourenwagenstory
2004 ,der Dritte erhält ein Fotospezial DTM 2004 ebenfalls signiert.
Die Spielregeln sind ganz einfach für jede richtig gelöste Aufgabe gibt es einen
Punkt. Wer am Ende der 2 Runden die meisten Punkte gesammelt hat ist der Gewinner. Sollte es
mehrere Teilnehmer geben mit der gleichen Punktzahl entscheidet das Los. Das Gewinnspiel ist
natürlich ohne Gewähr und Rechtsansprüche sind ausgeschlossen. Teilnehmen kann
jedes Mitglied des Fanclubs. Mitglied
werden
hier geht es zum zweiten Teil des Gewinnspiel ![]()
Lösungen Spielrunde 1
Lösungen Spielrunde 2
09.10+10.10.2004 Mickhausen
Wie schon vor zwei Jahren nahm das Holzer-Team an der Veranstaltung des Bergrennens in Mickhausen teil. Manuel fuhr mit dem Astra Coupé Demofahrten . Auch die reuterfans.com hatte einen Beobachter vor Ort der uns Eindrücke und Fotos, mitgebracht hat. Vielen Dank Poldi
Manuel erstürmt erneut den Gipfel.
Nach dem Triathlon-Abenteuer im Sommer mußte nun wieder ein Berg dran glauben. Der Unterschied war nur, diesmal konnte er sich auf seinegewohnten Pferdestärken verlassen und nicht auf seine Muskelkraft.Wie kommt aber ein DTM-Auto zu einem Bergrennen? Angefangen hatte dieGeschichte bereits 2002. Schon damals war das Holzer Team mit einem 2000er Taxiauto in Mickhausen vertreten. Als Sponsor und Ehrenmitglied der Holzer-Mannschaft beim ausrichtenden ASC Bobingen bot sich dieses Spektakel natürlich an. Auf der einen Seite macht man Werbung für die DTM, auf der anderen Seite dürfte es auch für die Veranstaltung selbst nicht negativ sein, einen solchen Auftritt präsentieren zu können. Wenn man sich an die Aussagen von 2002. erinnernt hatte Manuel auch Spaß an der Sache. Auch wenn es rings um die Strecke ziemlich viel ungewohnten "Wald" gibt.Im Jahre 2003 mußte man leider passen. Der Termin des Mickhausener Bergrennens viel genau mit dem Saisonfinale der DTM in Hockenheim zusammen. Dieses Jahr ließ es der Terminkalender jedoch wieder zu.Was also lag näher diese erfolgreiche Aktion zu wiederholen.Gesagt getan, es sollte also wieder ein aktuelles DTM-Auto den Berg erklimmen.

Geplant waren Demofahrten mit wechselnden Beifahrern zwischen den einzellnen Startergruppen. Gekommen ist es dann jedoch etwas anders. Kurz vor Ende der ersten Startgruppe des regulären Teilnehmerfeldes platzte einem Fahrer das Getriebe. Die fleißigen Helfer versuchten die Strecke mit Bindemittel wieder sauber zu bekommen. Nachdem sich jedoch herausstellte, daß gut ein Drittel der Strecke betroffen war mußte man aus Sicherheitsgründen zu größeren Säuberungsaktionen greifen. Der komplette Streckenteil mußte von der anwesenden Feuerwehr freigesprüht werden. Somit stand eine Pause von gut zwei Stunden an.Um die Zeit etwas zu verkürzen erklärten sich Manuel und das Holzerteam bereit, etwas für die Stimmung zu tun. Nach Rücksprache mit anderen Fahrern "Fahr langsam und pass auf, die Strecke ist von Grasnarbe zu Grasnarbe mit Öl eingeschmiert" machte man sich bereit das 2000er Modell in GMAC-Lackierung den Berg hinaufzuschicken. Zwischendurch hieß es mal, Manuel würde nur den "sauberen" Bereich im Wald befahren um die Reinigungsarbeiten nicht zu behindern. Da sich die meisten Zuschauer aber im unteren Bereich der Strecke befanden entschloß man sich doch anders und fuhr auf der gesammten Strecke. Im Bereich der Reinigungsarbeiten natürlich mit stark verminderter Geschwindigkeit. Auf dem Beifahrersitz jeweils örtliche Prominenz bzw. die Söhne der unterstützenden Autohäuser. In diesem Falle störten sie sich auch nicht daran, daß der DTM-Opel für sie ein Fremdfabrikat darstellte. In den anschließenden Interviews machten sie einen sichtlich begeisterten Eindruck.Für die Pausen zwischen den Wertungsläufen war ein Showprogramm vorgesehen, bei dem Manuel weitere Demofahrten durchführen sollte.Aufgrund der langen Reinigungspause kam es nur noch zu jeweils einer Gipfelfahrt jeweils in der Pause zwischen den Startgruppen. Diesmal ohne Personal auf der Strecke konnte Manuel dem Astra richtig die Sporen geben. Dabei war jedoch zu sehen, daß ein 2000er DTM-Auto nicht unbedingt für Bergrennen geeignet ist. Einen stehenden Start,noch dazu bergauf, dafür ist das Auto nicht entwickelt worden.

Einmal in Fahrt war zu den schnellsten Tourenwagen
wie z.B. dem BMW 320 von Georg Plasa, der ja bekanntlich mit einem ehemaligen Judd Formel 1
Motor fährt, nicht mehr viel Unterschied zu merken. Hinderlich für wirkliche Bestzeiten
waren natürlich auch die Kohlefaserbremsscheiben, die auf einer Strecke von knapp 2 Kilometern
mit nur wenigen Bremsstellen nicht richtig auf Temperatur kommen,ebenso wie eine wohl eingeplante
Sicherheitsreserve, um sich und den jeweiligen Beifahrer nicht in Gefahr zu bringen.Als kleines
Fazit bleibt mir nur zu sagen, mit hat die ganze Veranstaltung, wie auch schon 2002, gut gefallen.
Nach samstäg-lichem Regen blieb es am Sonntag von oben trocken, nur ein paar Grad mehr
Außentemperatur hätten nicht geschadet..Fotos>>.
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01.10.-03.10.2004 Hockenheim Finale
Auch Petrus muß DTM-Fans sein, denn auch beim letzten
Lauf der DTM 2004 in Hockenheim strahlte die Sonne vom Himmel und lud 133000 Zuschauer auf
ein spannendes und unterhaltsames Wochenende. Leider war es für Opel nicht ganz so wie
man sich den Saisonabschluß vorgestellt hatte. Manuel tauchte schon in den freien Trainingsläufen
am Freitagnachmittag und Samstagmorgen recht weit hinten in den Abschlußtabellen auf.
Beim Qualifying keimte jedoch wieder Hoffnung auf als er nach seinen ersten beiden Versuchen
noch auf Platz 9 ,später 10 geführt wurde. Doch die schnellen Runden von Christijan
Albers und Laurent Aiello schubsten die Startnummer 10 wieder aus der SuperPole. Nach einer
Änderung am Fahrzeug ging Manuel ein letztes Mal auf die 4,5 km Strecke, doch die Runde
konnte keine Verbesserung bringen, da die Bremsbalance des Vectras ein Eigenleben entwickelte
und sich verstellt hatte. So blieb Startplatz 12 fürs Rennen ,auf das Manuel alle Hoffnungen
setzte und dem er erwartungsvoll entgegen blickte.

Foto:M.Nicolai
Vor einer Traumkulisse ging es am Sonntag an den Start. Manuel gelang es sich beim Start und
in den ersten Runden aus allen Rangeleien heraus zuhalten und so konnte er schon in der 2.Runde
von seinem Markenkollegen Laurent Aiello ,den 10. Platz ergattern. So ging es im Quartett Scheider,
Ekström, Reuter und Aiello bis zum ersten Boxenstopp in Runde 6. Doch der ging schon nicht
glatt , eine Radmutter klemmte und so verlor Manuel 3 Plätze und wurde hinter Stefan Mücke
wieder auf die Strecke gespült .Runden lang lieferte er sich einen Kampf mit dem Mercedes,
den er schließlich im Motodrom bezwingen konnte. Nun ging es weiter in Richtung Punkteränge
im Dreikampf mit Tom Kristensen ,welchen er in Schach halten konnte und Gary Paffett ,der mit
neuen Reifen dann das Pärchen recht zügig passieren konnte.

Manuel war bereits in den Punkterängen angekommen als er in Runde 18 seinen zweiten Boxenstopp absolvierte. Was nun folgte war dann der traurige Höhepunkte einer miserablen Opel -Vorstellung an diesem Wochenende und der Alptraum eines jeden Fahrers. So wurden die Zuschauer Zeugen wie Manuel mit 200km/h ins Motodrom einbiegen wollte , Funken sprühten , Rauch aufstieg ,der Vetrca geradeaus ins Kiesbett schoß und ein Rad zum Himmel entschwand. Manuel gelang es den Einschlag des blauen Geschoß in die Streckenbegrenzung zu verhindern doch nun fungierte die Startnummer 10 als wahrer Rasenmäher des Wochenendes und es war ein jämmerlicher Anblick wie sich der Vectra langsam in die Box schlich.

Die Opel-Boxen waren ja schon reichlich belegt,
denn nachdem Marcel Fässler in der Startrunde gedreht wurde , und dem Feld hinter herfuhr
,seinen ,aus der Box gestartet Teamkollegen Peter Dumbreck torpedierte ,dessen Tür sich
anfangs nicht schließen ließ, waren deren Autos bereits kaputt und beide Piloten
sehr früh beim Duschen . Auch Laurent Aiello parkte bereits , dessen Schaltung versagt
hatte ,damit war die Phoenix-Box schaurig gut gefüllt. Auch beim Euroteam war bereits
Feierabend, da Jeroen Bleekemolen in der Spitzkehre von Jarek Janis abgeschossen wurde und
der Astra somit eine traurige Abschiedsvorstellung geben mußte. Nun erschien mit Manuels
Vectra der 5. Opel an den Boxen und mußte den Tag beenden, da nach dem bekannten aber
noch nicht gelösten Opel -Problem " Bruch der Radnabe" der Wagen zu beschädigt
war . Auch für die zwei verbliebenen Holzer-Autos verlief der Tag nicht sehr erfreulich
, Heinz-Harald Frentzen wurde nach Dreher , Drittletzter und auch Timo Scheider konnte sein
Punktekonto nicht erhöhen ,der mit angeschlagenen Auto Neunter wurde. Ein Abschluß
der keinem Spaß machte, Technik und Gegner hatten den Opel-Fahrern mächtig zugesetzt.
Sieht man allerdings von diesem Umstand ab war es ein Wochenende für die DTM -Fans ,das
viel bot. Aktionen rund ums Fahrerlager , Rennsport von Feinsten und das viel beachtete SWR3 Rasenmäher-Duell ,das 27000 Zuschauer am Samstag besuchten..Fotos>>.
Nun entläßt uns die DTM und Opel mit vielen Fragen in die Winterpause. Gerüchte und Spekulationen werden wieder die Zeit bis zur Motorshow füllen. Die Zeitschrift "Motorsport aktuell" wagt den ersten Ausblick auf den Rennkalender 2005:
10.04 Hockenheim (alt.24.04)
01.05. Eurospeedway Lausitz
15.05. Spa-Francorchamps/B
05.06. Brünn/CZ
12.06. Oschersleben
10.07. Norisring
07.08. Nürburgring
28.08. Zandvoort/NL
18.09. Avignon/F
02.10. Istanbul/TR
16.10. Hockenheim
Quelle: MSa Nr.41/04
Wie immer eine erste "Hochrechnung" mit vielen Fragezeichen.
Wir Fans hoffen bald näheres zur Opel-Planung für das Jahr 2005 zu hören und
damit uns die Zeit nicht lang wird veranstaltet der Fanclub der reuterfans.com ab 17.Oktober
ein Gewinnspiel für die Mitglieder.
Mitglied werden
Manuel hat uns einen tollen Preis zur Verfügung gestellt. Reinschauen lohnt sich.
17.09.-19.09.2004 Brünn (CZ)
Kein glückliches Wochenende für Manuel und seinen Vectra in Brünn. Bei allen Testläufen arbeitete das Team rund um die Startnummer 10 am Renntrimm des Autos und so hielt sich das Fahrzeug mit konstant guten Zeiten stets im Mittelfeld der Abschlußtabellen auf. Leider wurde das passende Setup für das Qualifikationstraining nicht rechtzeitig gefunden so das , das übersteuernde Auto die SuperPole nicht erreichte und Manuel nach drei Versuchen Startplatz 12 blieb. Das nun fürs Rennen bestens vorbereitete Auto ging Sonntagmittag an den Start zur Punktejagd. Doch schon in der ersten Kurve wurde Manuel von einen Konkurrenten angerempelt und der blaue Vectra fand sich in der Wiese wieder , so waren alle Aussichten auf ein gutes Rennen vernichtet. Von nun an hetzte die Startnummer 10 dem Feld hinterher und nach dem ersten Boxenstopp in Runde 8 gelang es das Feld wieder zu erreichen.

In den nächsten Runden lieferte sich Manuel ein packendes
Duell mit dem Mercedes von Bernd Mayländer was schließlich in Runde 12 erfolgreich
abgeschlossen wurde. Nun ging es vorbei an Markenkollege Jeroen Bleekemolen und mit großen
Schritten in Richtung Top 12. Nach dem zweiten späten Boxenstopp in Runde 19 gelang dies
, Manuel landete zwischen Stefan Mücke und Christian Abt und brannte die schnellste Runde
des Feldes in den Asphalt , die nun als neuer Tourenwagenrekord in Brünn zumindest ein
Jahr gelten wird. Ein kleiner Trost für Manuel der als 12ter durchs Ziel fuhr. Sehr schade,
das für das schnellste Auto im Feld der Kampf um die Punkte schon nach ein paar Metern
endete, das mehr als 1,6 Sekunden schneller unterwegs war als die Fahrzeuge seiner beiden Teamkollegen.
Nun geht es zum letzten Lauf der Saison 2004 nach Hockenheim mit der Hoffnung auf ein glücklicheres
Rennen..Fotos>>.

Foto:M.Nicolai
reuterfans.com gratuliert Mattias Ekström zur DTM-Meisterschaft 2004 und dankt dem Team Abt Sportsline für Ihre Gastfreundlichkeit
.In eigener Sache:
Durch einen glücklichen Zufall ist es nun aufgefallen das, das Anmeldeformular des Fanclubs,
trotz langer erfolgreicher Testphase nun keine Daten mehr übermittelt. Zur Zeit ist es
nicht möglich den Grund dafür zu finden ,auch war die Mitglieder-Seite über
einen größeren Zeitraum aufgrund technischer Probleme bei "accessprotect"
nicht erreichbar. Wir bitten dies zu entschuldigen und bitten alle ,die Mitglied werden möchten,
sich über das Anmeldeformular gemeldet haben und in den letzten Wochen keine Briefpost
erhalten haben ,sich
per Mail ( Name, Adresse ,Email) noch einmal
zu melden. Die Mails werden allerdings erst nach dem 9.Lauf in Brünn beantwortet ,da sich
die Mitgliederbetreuer heute Nacht in Richtung Tschechische Republik aufmacht.
03.09.-05.09.2004 Zandvoort
Am diesem September - Wochenende präsentierte sich das Zandvoort Rennen von seiner besten
Seite, schönstes Wetter, volles Haus und ein Titelkampf der sich zuspitzen sollte. Auch
für Manuel liefen die Trainingsläufe nach Plan , so gelang mit Platz 7 der Einzug
in die SuperPole. Diese sollte zum Nachdenken Anlaß geben , denn Gary Paffett ,gerade
noch so in die Top 10 gerutscht, war nun der erste Starter und hinterließ den nachfolgenden
Piloten eine stark verschmutze Strecke , da er in seiner Auslaufrunde weit über die Randsteine
fuhr und viel Sand auf die Strecke wirbelte. So fuhr Manuel zwar eine fehlerfreie Runde , die
allerdings auf der verschmutzen Fahrbahn nur Startplatz 8 einbrachte. Als bestplazierte Opel-Fahrer
ging er nun am Sonntag an den Start. Dieser verlief gesittet ,so das alle Piloten die gefürchtete
Tarzanboocht brav aufgereiht passieren konnten. Bis zum ersten Boxenstopp verfolgte der blaue
Vectra, den Mercedes von Christijan Albers , verfolgt von Timo Scheider.
Manuel ging pünktlich mit den Führenden zur 6. Runde an die Box. Während im
Hinterfeld der Kampf tobte verlief es an der Spitze eher ruhiger , Manuel ließ Timo Scheider
in Runde 11 passieren ,der nun die Jagd auf Albers fortsetzte. In Runde 19 erschien die Startnummer
10 zum zweiten Boxenstopp und konnte nun mit Spitzenzeiten die Jagd in Richtung Lokalmatador
Albers aufnehmen , der auf Platz 6 lag. Der zweite Stopp brachte den blauen OPC-Vectra wieder
vor Timo Scheider .Nachdem Manuel ,Frank Biela´s Audi bezwungen hatte ,der ihn und Timo
Scheider aufhielt ,obwohl er noch seinen 2ten Pflichtstopp vor sich hatte, ging es in gewaltigen
Schritten nach vorne. Während Gary Paffett seine Durchfahrtsstrafe antrat, lag Manuel
bereits an Position 5, als hinter ihm der Horror-Crash von Peter Dumbreck alle Gedanken an
Plazierungen zur Nichtigkeit werden ließ. Eingangs der Start/Ziel -Geraden geriet sein
schottischer Markenkollege von der Strecke , rammte mit nahezu 200km/h die Reifenstapel. Der
Opel verkeilte sich , stieg auf und überschlug sich mehrfach. Die Szenerie verschlug allen
Anwesenden den Atem und es herrschte eine entsetzliche Stille im weiten Rund des Circuit Park
Zandvoort . Vom Opel war nur noch der Rohrrahmen übrig , alle anderen Teile lagen weit
verstreut über etliche Meter .
Das Rennen wurde sofort gestoppt und fast lautlos wie Gespenster huschten die verbliebenen Fahrzeuge auf der Start/Ziel-Gerade vorbei , wo sie dann angehalten wurden. Unendlich schleichende Minuten verharrte alles in Schweigen und großer Sorge um Peter Dumbreck . Eine unwirkliche bedrückende Atmosphäre herrschte bis die erlösenden Bilder über die Bildschirme flackerten. Das Wunder von Zandvoort. , Peter Dumbreck stand nahe zu unverletzt neben dem Rettungswagen und man spürte die Erleichterung von Tausenden von Menschen , die nun aufatmeten und jubelten. Das Sicherheits-Denken der DTM hatte sich ausgezahlt, ein perfekt umgesetztes Konzept und eine Armee von Schutzengel hatten ihre Arbeit getan und katastrophale Folgen verhindert. In der nun folgenden Pause kühlten die Emotionen aller wieder ab, zumal mittlerweile eine weitere Nachricht aus dem Medical Center die Unversehrtheit von Peter Dumbreck bestätigte. Die Stecke wurde aufgeräumt, die Leitplanke gerichtet und die verbliebenen Fahrzeuge wieder startbereit gemacht. Nun begann das Wirrwarr um die Startaufstellung des Restarts, das gut eine Stunde andauerte und mehrfach geändert wurde, was zu gellenden Pfeifkonzerten führte ,da die Fahrzeuge wiederholt hin und her geschoben wurden.
Foto:M.Nicolai
Manuel ,der zum Unfallzeitpunkt 5ter war, wurde nun auf Startplatz 8 gesetzt, was ja noch alles dem Gesunden Menschenverstand entsprach, sofern man davon ausgehen konnte, das in der nun zu beachtende Runde 21 die Fahrzeuge von Biela, Pirro und Paffett ja noch vor ihm plaziert waren . So entsprach die letzte Version der Aufstellung noch am ehesten einer Logik sofern man davon ausgehen konnte, das Pirro und Biela noch mal in die Box mußten und Paffett die Durchfahrtsstrafe erneut absolvieren würde. Was allerdings im betreffenden Paragraphen nicht vorgesehen ist , da er noch aus der Zeit vor den Pflichtstopps stammt. Somit brauchten Pirro und Biela nicht an die Box und Paffetts Vergehen blieb ungesühnt . So bliebt Manuel am Ende nur Platz 8 , denn die vorher auf lange Distanz ausgelegte Taktik , die ja zurückschauend auf die Zeit vor dem Abbruch auch aufgegangen wäre, konnte nun in einem Sprint nicht mehr greifen. Da Opel auch keinen Einspruch gegen die Aufstellung oder das Ergebnis einlegte, bleiben statt verdienter 4 Punkte , die Manuel im Gesamtstand der Meisterschaft an Laurent Aiello vorbei gebracht hätten , nur ein Punkt...Fotos>>.

Ein ereignisreicher Tag an dem die" DTM" um Erfahrungen reicher wurde , der sie aber
so ließ wie die Fans sie lieben, die beste und sicherste Rennserie der Welt.
06.08.-08.08.2004 Oschersleben
Es sollte ein heißes Rennwochenende werden, das versprach schon die Wettervorhersage für den 7. Lauf der DTM 2004, doch die 70000 Zuschauer bekamen auch auf der Strecke heiß blütigen Motorsport zu sehen. Schon bei den Freitagstrainings deutete es sich an , Manuel und sein blauer Vectra würden mit bei der Musik sein wenn es am Samstagmittag um die besten Startplätze gehen sollte, denn in Oschersleben gilt" Überholen fast unmöglich". Die Startnummer 10 wurde von Ingenieur Martin Meijs Bestes vorbereitet , vom Holzer-Team exzellent umsorgt und von Manuel am Freitagmittag und Samstagmorgen zur schnellsten Zeit getrieben und somit auf Pos.1 der Zeitenliste . So blickten alle gespannt auf das Qualifying und die wenigen Runden die zur SuperPole führten sollten. Die 7. beste Zeit gelang , diese reichte für die Teilnahme und ließ die Opelfans wieder vom Treppchenplatz träumen. Manuels Einzelrunde hatte jedoch einen kleinen Fehler und so sprang Startplatz 5 am Ende heraus, was Manuel den besten Startplatz der Saison bescherte und Opel das bestplazierte Fahrzeug bei dieser SuperPole in Oschersleben.
Der Renntag konnte kommen , geprägt von glühender Hitze , starkem Wind und einer gigantischen Kulisse besonders auf der Start/Zieltribüne , die eigens für dieses DTM-Rennen vom Motopark mittels Zusatztribüne aufgestockt wurde. Manuels Start war nicht so mega wie am Nürburgring , so das sich Mattias Ekström und Christijan Albers vorbei arbeiten konnten. Als Siebter ging es nun in die ersten Runden in der Magdeburger Börde ,dicht gefolgt von Peter Dumbreck. Doch schon nach wenigen Meter gelang es Manuel sich von Markenkollegen freizuschwimmen und bis zum Boxenstopp den Abstand auf die Führenden zu verkürzen. Sein erster Stopp kam dann auch recht früh in der 6ten Runde und es wurde der kürzeste Aufenthalt eines Fahrzeugs in der Boxengasse während des gesamten Rennens und dadurch holte das Holzer-Team wichtige Zeit auf. Mit frischen Reifen ging die Jagd weiter und während Teamkollege Heinz-Harald Frentzen die ersten DTM Führungskilometer, durch seinen später Boxenstopp, sammelte arbeitete Manuel sich an Ekström und Paffett heran , die Platz 4+5 belegten.
Nun griff die Taktik und Manuels Gefühl für die Reifen. Als Paffett in der 15. Runde und Ekström 5 Runden später zum zweiten Routinestopp abbogen, konnte Manuel noch 4 Runden fahren und entscheidende Meter auf Ekström gutmachen , was den blauen Vectra nach seinem Stopp zwischen die beiden Titelkandidaten katapultierte . Manuel lag nun auf Platz 4 und eröffnete die Jagd auf den Engländer . Runde für Runde , Meter für Meter kämpfte er sich an den Schwarzen Mercedes heran . Während Tom Kristensen und Martin Tomczyk den Audi-Doppelsieg unter sich ausmachten, entwickelte sich das Duell um Platz 3 zum Thriller. Der blaue Vectra war schon Formatfüllend im Rückspiegels des Mercedes zu sehen als das Duo auf Bernd Mayländer zum Überrunden traf und für Sorgenfalten bei dem Ein oder Anderen Opel-Fan sorgten. Doch der Schorndorfer ließ Paffett und seinen blauen Schatten problemlos passieren.
Nun, wie ein Kaninchen gejagt machte der Mercedes
Pilot die ersten kleinen Fehler mal hier zu weit über die Randsteine , eine Runde später
stand das Auto leicht quer , Manuel kam immer näher und erhöhte den Druck immer weiter.
Zielstrebig , seinen Kontrahenten fest im Visier , nur durch einen Hauch von heißer Luft
getrennt ging es in die letzten Runden. Es lag was in der Luft und jede Sekunde lauerte Manuel
,es glich einem Belagerungszustand für Paffett. 2 Runden vor der Zielflagge, Ende Start/
Ziel - Gerade verbremste sich der Brite ,wirbelte den Staub des Bördekurse durch die heiße
Luft und rodelte über die Wiese auf der Höhe der Boxenausfahrt. Das endlos scheinende
Warten von Manuel hatte sich gelohnt, Manuel bretterte weiter auf der Ideallinie und konnte
vor Paffett in die nächste Kurve einbiegen. Doch der Mercedesfahrer gab sich noch nicht
geschlagen obwohl Manuel mit dem Vectra bereits zu Zweidritteln an ihm vorbei war nun versuchte
er das blaue Auto von der Strecke zu rumpeln was Manuel konterte und den Mercedes dabei leicht
berührte . Theatralisch weit ließ Paffett den Mercedes erneut über die Wiese
gleiten unter tosendem Jubel der Opelfans. ,denn Manuel war vorbei und fuhr dem ersten Podestplatz
für den Opel-Vectra entgegen. Platz 3 und dem ersten Podiumsbesuch sein dem Jahr 2000
für Manuel stand nichts mehr im Wege.
Herzliche Glückwünsche an die Holzer Boxenmannschaft , ganz besonders an Martin Meijs
,den Renningenieur und natürlich an Manuel . Diese geniale Teamarbeit hat , seit dem Norisring
, den blauen Vectra zum siegfähigen Auto geformt und läßt die Spannung auf
den Rest der Saison steigen..Fotos>>.
Podiumsplatz für Manuel.
Herzlichen Glückwunsch an Manuel und sein ganzes Team.
30.07.-01.08.2004 Nürburgring
Auch beim 6.Lauf der DTM, vor ausverkaufter Kurzanbindung des Nürburgring wurde Manuel nicht vom Rennglück verfolgt. Schon am Samstag ließ ein leicht verkorkstes Qualifying nur Startplatz 16 zu, doch nach einem absolut gelungenen Start konnte Manuel schon auf der Start/Zielgeraden 4 Plätze gutmachen und bog schließlich als 11ter aus der Castrol-Kurve in den berühmten "Haug-Haken" ein. In der 3.Kurve jedoch duellierten sich die Joest-Audis mit Martin Tomczyk , der sich drehte und als Folge flogen die Fetzten der Boliden. Gleich ein halbes Dutzend Autos waren betroffen , leider auch Manuel dessen Vectra von einem der Übeltäter am rechten Vorderrad getroffen wurde, was einen Reifenschaden verursachte. Dieses zog eine langsame Fahrt zur Box und einen unfreiwilligen Aufenthalt nach sich. Schon nach der ersten Runde waren somit alle Chancen auf einen Punkterang dahin. Dennoch war Manuels Renn-Nachmittag nicht langweilig ,denn er demonstrierte ein starkes Rennen.

Jenseits der Kameras lieferte er sich ein spannendes Duell
mit " Sparringspartner" Christian Abt, der zwar Anfangs auf Manuel aufschließen
konnte, sogar einen Angriffsversuch vortrug, aber im weiteren Verlauf nur noch die Rücklichter
des Vectras am Horizont verschwinden sah. Wie schon am Norisring bildeten Fahrzeug und Fahrer
ein starkes Team was sich in tollen Rundenzeiten niederschlug. Nach den Routine -Boxenstopps
kämpfte Manuel den Mercedes von Mayländer und die Opel -Kollegen Frentzen und Bleekemolen
nieder. Am Ende fuhr er als 12ter durchs Ziel und durfte sich über eine starke Leistung
seines Autos freuen, denn ihm gelang im blauen Vectra die schnellste Opel-Rennrunde des Tages.
So freuen wir uns auf einen neuen Versuch in Oschersleben , denn Opel machte am Nürburgring
einen starken Eindruck und auch das blaue Auto hat mittlerweile mächtig Rennspeed.Fotos>>.
17.07.2004 TopRace Uttendorf
Der Berg- Triathlon in Uttendorf, den Manuel im letzten Jahr als Teilnehmer im Staffelwettbewerb bestritten hatte , bildete am vergangenen Wochenende ein tolles Alternativprogramm zum DTM-"Läufchen" in Shanghai . Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um 30 Grad machten den Wettbewerb nicht gerade einfacher für die Sportler aber schöner anzusehen für die vielen Zuschauer in der herrlichen Landschaft des Pinzgau , die den Triathlon verfolgten.

Um die Mittagszeit begann am Badesee Uttendorf der Kampf gegen das kalte Wasser auch für die Startnummer 54, die Manuel trug, der dieses Jahr im Einzelwettbewerb antrat . Nachdem der See einmal von Norden nach Süden und zurück durchschwommen wurde ging es zur ersten Wechselzone. Und damit auf die 17.6 km lange Radstrecke, die so ihre Tücken hatte. Nicht nur das fast 700 Höhenmeter auf der Panoramastrecke Stubachtal zu überwinden waren sondern auch 14 Kehren mit Steigungen von 12 % galt es zu erklimmen bis die Teilnehmer die Wechselzone Enzingerboden erreichten. Für die Zuschauer, die das Ereignis verfolgten wartete dort eine Gletscherbahn, die sie zur 2311m hoch liegenden Bergstation brachte , der Rudolfshöhe. Für die Teilnehmer des Triathlon jedoch startete nun die 5,4 km lange Laufstrecke die über "Stock und Stein" führte. Alpines Gelände ,das auf einigen Teilstücken nur mit einer Klettertour zu vergleichen war, denn schon der erste Kilometer verlangte, bei einem Höhenunterschied von fast 300 Meter, den Athleten alles ab.

Die Strecke führte nun am Grünsee entlang zur Verpflegungsstelle, dann ging es am Tauernmoossee vorbei ,steil nach oben über Schneefelder und Trampelpfade in Richtung Weißsee. Überglücklich kamen die Teilnehmer am Ziel , der Rudolfshütte an . Auch für Manuel war es ein tolles Erlebnis, denn er hatte das Ziel das er sich gesetzt hatte , erreicht und seine Wunschzeit noch um einiges unterboten. Zwischen Profiläufern und extremen Hobby -Athleten belegte er am Ende Rang 39 und war hoch zufrieden. Für nicht so sportliche Zuschauer war es ein beeindruckendes Erlebnis die Leistungen der Männer und Frauen zu beobachten.Fotos>>.

10.07-11.07.2004 SWR3 Festival in Mainz ,Opel
Ironman Frankfurt
Ein etwas anderes Wochenende liegt hinter Manuel mit Aktivitäten besonderer Art. Am Samstag
repräsentierte er zusammen mit Markus Winkelhock die DTM beim SWR 3 Festival in Mainz.
Autogrammstunden , Interviews sowie die Ziehung der Gewinnerin des DTM Gewinnspiels auf der
Hauptbühne standen für die beiden Piloten auf dem Programm. Ein Tag mit bester Stimmung
an dem Jeder auf seine Kosten kam. Mit viel Spaß, der das wechselhafte Wetter schnell
vergessen ließ.

Foto:M.Nicolai
Am Sonntag weilte Manuel beim Opel-Ironman in
Frankfurt wo er sowohl als Repräsentant der Marke Opel als auch als Zuschauer den Tag
verbrachte. Beim Start zum deutschen Triathlon Highlight war auch er neben vielen anderen Gästen
schon früh am Morgen auf der Early Bird Party am Langener See wo um 7:00 Uhr der Startschuß
fiel und sich 2000 Athleten ins kalte Wasser stürzten, aus dem sich Jan Sibbersen nach
42.17,00 Minuten mit neuen Wettrekord auf sein Rad begab um die 180 Km Radstrecke zu bewältigen.
Für Manuel ging es weiter nach Friedberg zur Burgmeile wo er Autogramme gab und die Durchfahrt
der Sportler am nördlichsten Wendepunkt der Strecke verfolgte. Von diesem Streckenpunkt
aus durfte Manuel in einem Begleitfahrzeug Platz nehmen und haut nahe die Weiterfahrt der Radfahrer
beobachten in Richtung Frankfurt wo die Räder gegen Laufschuhe am Main-Ufer getauscht
wurden . Nun trennten noch 42 km Marathon die Teilnehmer vom Ziel, das der erste unter begeisterndem
Jubel gegen 15:30 Uhr erreichte.
Auch Manuel beobachtete den Zieleinlauf auf dem Römerberg
wo jeder Teilnehmer der das Ziel erreicht als Sieger gefeiert wird.
Auch von dieser Stelle aus gratuliert das Team der reuterfans.com allen " Finishern "
und den Siegern Stefan Holzner und Nina Kraft die ihre Vorjahressiege wieder holen konnten..Fotos>>.
Auch Manuel könnte am nächsten Wochenende wieder selber Aktiv an einen Triathlon
in Uttendorf wie im Vorjahr teilnehmen. Triathlon
in Uttendorf
25.06.-27.06.2004 Nürnberg
Immer wieder einzigartig ist das Ambiente des Norisring wo
die Boliden der DTM und der anderen Rennserien durch die Straßen von Nürnberg rasen
. Immer aufregend nah an der Wand lang genau nach dem Geschmack des Publikums . An diesem Wochenende
paßte alles perfekt, die Sonne lachte vom Himmel ,die Stimmung war einzigartig und 132.000
Zuschauer waren gekommen.
Auch wenn eigentlich jeder wußte das gegen die HWA Mercedes kein Kraut gewachsen sein
würde , gab es am Samstag doch noch Überraschungen, denn die Vorjahres Mercedes machten
Opel und Audi im Zeittraining das Leben schwer. Auch Manuel mußte gegen die Zeiten von
Stefan Mücke und Markus Winkelhock ankämpfen. Beim zweiten Anlauf gelang es ihm in
den ersten Sektoren , doch im letzten Sektor hatte er einen kleinen Fehler, der ihn auf Platz
11 zurück warf und so blieb ihm die Superpole Teilnahme verwehrt , genau wie allen anderen
Opel-Fahrer außer Timo Scheider der Platz 6 eroberte . Später in der Superpole sogar
von Platz 4 ins Rennen gehen durfte.
Schon bei Warm up am Sonntagmorgen zeigte Manuel was an diesem Tag in ihm und seinem Auto steckte.
Platz 5 hinter den 4 HWA Mercedes. Obwohl Manuel einen guten Start zum Rennen hatte, wurde
er im Stau der Grundigkehre eingeklemmt und mußte 4 Plätze her schenken. Doch schon
in den ersten Runden zeigte sich der Opel Vectra von Manuel angriffslustig und so wurde Platz
um Platz gutgemacht. Erst schnappte er sich den Audi von Emanuele Pirro , dann seinen Markenkollegen
Laurent Aiello und in Runde 10 Janis Jarek . Während schon viele DTM-Kollegen die Boxen
zum erstenmal aufgesucht hatten fuhr Manuel weiter da er freie Bahn hatte und so Zeit gut machen
konnte. Erst in der 21 Runde statte Manuel der Holzer Box den ersten Besuch ab. Der sollte
viel länger werden als geplant , die Kupplung des Vectra trete nicht sauber so das sich
die Hinterräder weiter drehten während der Wagen schon aufgebockt war. Erst nach
unendlichen 22 Sekunden fuhr Manuel wieder los und die gesamte Zeit die er auf der Strecke
heraus gefahren hatte war dahin. Manuel startete die Aufholjagd erneut von Platz 17 aus. Wieder
vorbei an Aiello, Janis Jarek und Pirro.

Mittlerweile waren nur noch 2 Vectras im Feld verblieben, Heinz-Harald Frentzen hatte schon
zu Beginn des Rennen einen Dreher und hatte Marcel Fässler mit ins Aus gerissen , Scheider
und Aiello mußten die Vectras nach Defekt abstellen , nur noch Peter Dumbreck und Manuel
waren im Feld verblieben ,kämpften aber auch mit Problemen am Auto. Der zweite Boxenstopp
war zwar immer noch schwierig durch die defekte Kupplung dauerte aber nicht so lange da das
Problem ja nun bekannt war. Danach ging die Fahrt weiter , erneut ging es am Mercedes von Janis
Jarek vorbei gefolgt von Pirro der gefährlich nahe kam als Manuel die Führenden Paffett,
Albers und Alesi vorbei ließ. Als das Rennen dem Ende zuging lief auch Bernd Schneider,
der durch den Unfall von Jean Alesi nun Dritter war , auf das Duo Reuter/ Pirro auf. Doch dieser
fuhr nie nahe genug an Manuel heran um überhaupt den Versuch der Überrundung vorzutragen
. Manuel hatte 8 Platz erobert, sicherlich begünstigt durch viele Ausfälle , aber
das Auto und Manuel erschienen bei diesem Rennen als kampfstarke Einheit.
Das Team aus Auto, Fahrer und dem neuen Renningenieur Martijn Meijs , der nach dem plötzlichen
Ausscheidens von Jody Eggington, das Auto am Norisring betreute, hat gute Arbeit geleistet.
Und wurde mit einen Punkt belohnt. Bleibt zu wünschen das Opel dieses Team für den
Rest der Saison weiter arbeiten läßt und sich nicht auf Experimente einläßt.
Nun macht die DTM wieder einen Monat Pause die, die Opel Piloten unterschiedlich nutzen . Während
die Einen sich auf das Einladungsrennen in Shanghai vorbereiten wird Manuel die Zeit nutzen
um wieder seinem Hobby dem Triathlon nachzugehen. Voraussichtlich wird er am 17.Juli in Uttendorf
wie im letzten Jahr teilnehmen.Fotos>>.
10.06.-13.06.2004 Nürburgring 24H Rennen
04.06.-06.06.2004 Eurospeedway Lausitz
Die DTM ist zurück in Deutschland und die Zuschauer dankten dies mit zahlreichen Erscheinen.
Rund 70000 Menschen wohnten dem Rennen am Eurospeedway live bei. Dieses Wochenende sollte zeigen
das es sich lohnt die Regeln der DTM zu beachten , denn schon im Qualifikationstraining griff
die Rennleitung hart durch. Da im Regen, während der 20 Minuten Qualifying -Zeit die DTM
Fahrzeuge mehrfach von der Strecke kugelten war die gelbe Flagge gehäuft zu sehen . So
wurden einigen Piloten ihre schnellsten Runden gestrichen , da sie unter "gelb" erzielt
wurden . Auch Manuels schnellste Runde fiel dem Rotstift der Rennleitung zum Opfer, doch seine
weitere schnelle Zeit reichte aus um an der SuperPole teilzunehmen. Leider waren die Bedingungen
noch nicht sehr gut als Manuel raus fahren mußte , so das er noch auf Rennenreifen starte
und somit kaum eine Chance auf die vorderen Plätze hatte. Die ersten Piloten fuhren den
anderen gewissermaßen die Strecke trocken. Von Startplatz 8 ging es nun ins Rennen. Ein
toller Start und leicht chaotische Verhältnisse in der ersten Kurve begünstigen Manuel
,der sich aus allem heraus halten konnte.
In die erste Runde ging Manuel nun als Fünfter und war
nun der Gejagte ,denn hinter ihm rauschte schon eine ganze Meute von Fahrzeugen heran, angeführt
erst von Markus Winkelhock , den sich Jean Alesi allerdings sehr früh schnappte. So begann
der Franzose ,Manuel um den Kurs zu hetzten. Der Opel schien zwar besser aus den Kurzen heraus
zukommen als der Mercedes , war aber auf den Graden langsamer. So dauerte es bis zur 4. Runde
und Alesi hatte einen Weg vorbei am blauen Vectra gefunden . Bis zum frühen Boxenstopp
in der 6 Runde gelang es Manuel den Vorjahres- Mercedes von Winkelhock auf Distanz zu halten.
Während der Stopp an sich, gut verließ traten nun Probleme am Vectra auf, das Auto
untersteuerte stark so das Manuel im Verlauf der nächsten Runden seine Markenkollegen
Aiello , Fässler und Dumbreck ziehen lassen mußte. Nachdem Peter Dumbreck eine "Drive
throught" wegen seines unsportlichen Abschuß von Winkelhock verbüßt hatte
, fiel dieser wieder zurück und so fuhr Manuel als 11ter in der 21. Runde zum zweiten
Stopp . Dieser verlief zwar nicht gut was aber keine besondere Rolle spielte , da Manuel so
auf die Strecke zurückkam , das er nach hinten zu Christian Abt mehr als 4 Sekunden Luft
hatte. Vor ihm fuhr Marcel Fässler ,der mit gleichen Rundenzeiten unterwegs war, wie Manuel.
So vergingen Manuels Runden eher ereignislos während an der Spitze des Feldes Mattias
Ekström und Christijan Albers um Platz 2 erbittert kämpften. Nachdem Timo Scheider
, Martin Tomczyk unsanft von der Strecke entsorgt hatte , ging es für die dahinter Fahrenden
ein Plätzchen weiter nach vorne. So fuhr Manuel als Zehnter durchs Ziel.
Doch Scheiders Verhalten sollte noch Folgen haben, da die Rennleitung ,die ja schon das ganze
Wochenende auf Regelgerechtes Verhalten bestand , den Opelfahrer mit einer Zeitstrafe belegte
,die ihn aus den TopTen hinaus katapultierte. Aber damit noch nicht genug , Sieger Gary Paffett
blieb in der Auslaufrunde stehen und erreichte nicht ,den Regeln entsprechend , den Parc Fermé
aus eigener Kraft und hatte die erforderlichen 1,5 Liter Benzin nicht mehr im Tank für
die Benzinprobe. Somit disqualifizierte die Rennleitung am späten Abend den Briten. Manuel
rückte nun auf Platz 8 und somit in die Punkte. Es lohnt sich also in der DTM wenn man
sich an die Spielregeln hält.
Somit ist am Eurospeedway das bisher beste Saison Ergebnis für Manuel herausgesprungen. Fotos>>.
Doch er wird, wie wohl auch die meisten Fans ,mit den Gedanken schon beim nächsten Wochenende
sein wo in der Eifel ,das am meisten beachtete Rennsportereignis des Jahres stattfindet. Das
24 Stunden -Rennen , wo Manuel gemeinsam mit Timo Scheider , Marcel Tiemann und Volker Strycek
zur Titelverteidigung antreten wird. Wer dem Fahrzeug mit der Nummer 1 live zuschauen möchte
sollte sich diese Zeiten merken.
Donnerstag : 10 .Juni 04 Adenauer Racing Days mit Fahrzeug Korso ab 18:00 Uhr ,da wird wohl
die Opel Mannschaft nicht fehlen.
Freitag : 11. Juni 04 10-12 Uhr erstes Zeittraining 24 Std.
19-23 Uhr zweites Zeittraining 24 Std.
Samstag 12.Juni 04 Startaufstellung 24 Std. 15:00 Uhr Start