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Am 30.11.2006 öffnete die Motorshow in Essen
für mehr als eine Woche für jeden Motorsport- Fan die Tore. Jedes Jahr pilgern
Hunderttausende von Besuchen in die Hallen und bestaunen die Präsentationen der
Aussteller nicht nur rund ums Tuning .Die Motorshow ist der letzte Pflichttermin im
Jahr 2006 für jeden Freund des Automobils jeden Alters. Vom futuristen Vehikel
bis zum Oldtimer finden man hier alles was das Herz begehrt.
.Die einmalige Präsentation von erfolgreichen Automobilen, welche die Geschichte
der legendären Rennen in LeMans zum Erlebnis macht ,findet man in Halle 1a. Für
jeden Geschmack bietet die Motorshow faszinierende Anblicke. Mit vielen Ausstellungsbereiche
setzt die Essen Motor Show ihre seit 1968 ungebremste Erfolgsstory fort und lädt
zum "Bummeln" ," Shopen" und "Staunen" ein .Ein Rundgang
bei dem Jeder aus seine Kosten kommt
Motorsport-Fans können sich besonders auf die Ausstellungsbereiche freuen in denen
DTM-Fahrzeuge und Sportwagen gezeigt werden, auch BFGoodrich wird wie in den vergangenen
Jahren interessante Infos auch rund um die Langstreckenmeisterschaft bieten. Rundgang
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Fotos:M.Nicolai
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149.000 Zuschauer feiern ein spannendes DTM Saisonfinale
Hockenheim. Rekord zum Saisonfinale: 149.000 Zuschauer besuchten an diesem Rennwochenende
die Strecke so viele wie nie zuvor in der DTM Geschichte. Die zahlreichen Motorsportfans
kamen auf ihre Kosten, denn sie sahen ein packendes DTM Finale auf dem Hockenheimring.
Der Franko-Kanadier Bruno Spengler wurde in der AMG-Mercedes C-Klasse mit seinem vierten
Sieg Vize-Champion. Kein anderer DTM Pilot gewann 2006 so oft wie der Vorjahres-Sechzehnte.
Spengler glücklich: Ich bin mit dem Jahr sehr zufrieden, und heute war einfach
mein Tag.
Zweiter wurde mit anderthalb Sekunden Rückstand der Engländer Jamie Green.
Der Mercedes-Benz-Fahrer, der in diesem Jahr mit vier Pole-Positions der beste Qualifyer
war, schob sich in der Gesamtwertung von der siebten auf die fünfte Position vor.
Den dritten Platz, sowohl im Rennen als auch im Gesamtklassement, belegte Tom Kristensen
im Audi A4 DTM. Mercedes-Benz-Pilot Bernd Schneider, der bereits vor dem Rennen als
neuer DTM Champion 2006 feststand, belegte den vierten Rang vor den Audi-Fahrern Martin
Tomczyk, Timo Scheider und Christian Abt.
Au revoir und auf Wiedersehen hieß es für Jean Alesi. Der 42-jährige
Franzose beendete das letzte DTM Rennen seiner langen Motorsport-Karriere als Achter.
In fünf Jahren DTM errang der ehemalige Formel-1-Fahrer und Mercedes-Benz-Pilot
vier Siege und zwei Pole-Positions in der populärsten internationalen Tourenwagenserie.
Zwei andere ehemalige Formel-1-Fahrer sahen die Zielflagge nicht: Mika Häkkinen
stellte seinen Mercedes-Benz in der 20. Runde mit einem defekten Diffusor in der Box
ab. Der von der Pole-Position gestartete Heinz-Harald-Frentzen im Audi A4 DTM musste
nach einer Kollision mit Markenkollege Mattias Ekström in der 34. Runde aufgeben.
Der Saarländer Bernd Schneider erwies sich als würdiger Gesamtsieger, denn
er war der mit Abstand konstanteste Fahrer im Feld. Zwar verbuchte er 2006 nur zwei
Siege, dafür fuhr er in jedem Rennen in die Punkte und stand bei zehn Rennen sieben
Mal auf dem Podium. Die Teamwertung gewann Vodafone/Salzgitter AMG-Mercedes mit den
Piloten Schneider und Green. DTM-Media
Audi und Heinz-Harald Frentzen (39) gehen nach nur
einer DTM-Saison in Zukunft wieder getrennte Wege. Der ehemalige Formel 1-Pilot hatte
seinen Audi A4 DTM am Sonntag beim DTM-Finale in Hockenheim nach einer Kollision vorzeitig
abgestellt und erklärt, er wäre in der Saison 2006 vom Audi Sport Team Abt
Sportsline nicht voll unterstützt und innerhalb der Audi Mannschaft nicht akzeptiert
worden.
In einem Gespräch zwischen Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich und Heinz-Harald
Frentzen konnte am Montag keine Basis für eine Erfolg versprechende weitere Zusammenarbeit
gefunden werden.Audi Motorsport
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Fröhlicher Abschluß: Green,Kristensen,Spengler

Trennung: Frentzen und Audi Fotos:DTM-Media |
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28.10.2006 Nürburgring
Als am Samstag die VLN für dieses Jahr das
letzte Mal die Nordschleife unsicher machte, meinte es das Wetter nicht gut mit den
Fahrern und Zuschauern. Herbstliches Schmuddelwetter ließ die nahenden Winterpause
erahnen. Was aber für viel Spannung sorgte ,denn schon vor dem Start zum Rennen
begangen taktischen Spielchen und ein wahrer Reifenpoker. Die Aufgabe löste die
Mannschaft von Land- Motorsport mit Marc Basseng und Patrik Simon am Besten. Sie sicherten
sich die Pole Position und brausten dem Feld davon .Lediglich der Manthey - Porsche
mit Armin Hahne am Steuer konnte folgen, was nicht ohne Folgen blieb ,denn Ausgangs
der Mercedes - Arena kam es gleich in den ersten Runden zur Berührung und einen
Dreher des Manthey - Porsche ,der das Aus für die Mannschaft bedeutete, da der
Wagen an der Aufhängung beschädigt wurde. So enteilte der Land - Porsche
dem Feld und mußte die Führung nur ein einziges Mal abgeben, bei einem Boxenstopp.
Der Schall Astra ( Schall/Schall/Strycek) übernahm die Führung verspielte
allerdings diese wieder als sich Ralf Schall eine Zeitstrafe wegen Überholens
bei Gelb eingehandelte.
Doch auch ein ganz "neues Gesicht" machte von sich reden. BMW stellte erstmals
das Z4 M Coupé vor ,das lange mit der Spitze mithalten konnte bevor ein technisches
Problem den Wagen in die Box zwang. Die Fans dürfen sich im nächsten Jahr
auf den Z4 freuen der einen starken Eindruck hinterließ.
Nachdem das Wetter mehrfach zwischen Regen und Sonnenschein gewechselt hatte, waren
viele Fahrzeuge den teils widrigen Bedingungen zum Opfer gefallen, nur an der Spitze
schien der Land - Porsche und der Scheid BMW verfolgt vom Schall - Astra unbehelligt
davon zu eilen. In der letzten Runde zwang ein Defekt, den blauen BMW zu bitteren Aufgabe
.Auch der Schall - Astra kam wie ein gerupftes Huhn mit fehlenden Teilen aus der Schlußrunde
zurück ,was aber an Platz 2 an diesem Tag nichts änderte. Den letzten Platz
auf dem Podium übernahm der Getrag - BMW, der nach makelloser Vorstellung das
Fahrzeug ins Ziel brachte.
Auch Mario Merten und Wolf Silvester trugen zur Freude im BMW Lager bei, nicht nur
das ,das Duo schon beim Überqueren der Startlinie als Meister feststand, sondern
auch weil sie es sich nehmen lassen wollten auch beim letzten Auftritt im Jahr 2006
eine meisterliche Vorstellung abzuliefern. Nachdem man aus der Boxengasse gestartet
war, rollten die neuen Champions das Feld von hinten auf .Sie überqueren sogar
als erste ihrer Gruppe die Ziellinie mußten aber nach der Zeitstrafe für
den Boxengassen - Start Platz 2 als Streichergebnis eintragen.
Nun hält an der Nordschleife erst mal der Winter sein Gastspiel bevor ein nächsten
Frühling die BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft
wieder in eine neue Saison startet.Fotos>> M.Nicolai
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Auch schlechtes Wetter konnte den LandPorsche nicht
stoppen.-Fotos.M.Nicolai

Premiere. BMW Z 4 M Coupé

Ein schöner Gruß zum Finale |
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15.10.2006 Nürburgring
Souveräner Start - Ziel - Sieg für Land
- Motorsport beim 30.DMV 250 Meilen Rennen.
Bei trüben Wetter holten sich Marc Basseg und
Marc Simon ihren 3.Sieg in dieser Saison und jubilierten über den 10.Sieg in dieser
Fahrerpaarung auf dem Land - Porsche.
So klar ihr Vorsprung auf der Strecke an diesem
Samstag auch war, der Spannung im Rennen tat dies keinen Abbruch, denn um die weiteren
Plätze auf dem Podium wurde hart gefightet. 20 Runden hielt die Dogde -Viper GTR
Platz 2 bis sie ein Defekt an der Antriebswelle niederstrecke. Nun erbte der Getrag
- BMW Platz 2 .Das Rennen um den letzten Platz auf dem Podium wurde in den letzten
Runden zum Krimi.
So trennten den Opel - Astra V8 DTM nun wenige Sekunden
vom Reinhart Mölig im Irmscher V8 Star. Das Dornstädter Vater-Sohn Gespann
,diesmal verstärkt von Volker Strycek hatte aber bereits das ganze Rennen mit
der Technik zu kämpfen Eine Runde vor dem Zieleinlauf bestand nun die Chance auf
Platz 3. Doch der Astra verwand mit Reifenschaden in der Boxengasse und erlangte schließlich
Platz 4. Reinhold Mölig war somit der geheime Held des Rennens , da er die 4 Stunden
in der "Grünen Hölle " alleine bewältigt hatte.
Nicht angetreten waren die Teams von Manthey und
Mamerow die in LeMans weilten, auch ein weiterer Favorit startete nicht, die Alzen
- Mannschaft mußte den Wagen mit Verdacht auf Motorschaden zurückziehen.
Auch wenn der Meister der VLN mit Wolf Silvester schon so gut wie fest steht wird es
noch mal spannend. Merten/Silverster trennt nur noch die Startlinie von der Meisterschaft,
denn überqueren sie diese im letzten Lauf am 28.Oktober dann wird ihnen beim nicht
erreichen der Zielflagge, das letzte Rennen als Streichergebnis gewertet, was Ihnen
aber auch reicht um Meister zu werden. Nur wenn sie nicht antreten haben weiter Teams
noch eine Chance.
Auch in einigen Klassen gabt es schon Entscheidungen
Uwe Unteroberdörster, Marcel Engels und Wilfried Schmitz führen den Honda
Civic Cup uneinholbar an Andreas Mäder und Reinhold Renger verteidigten ihren
Titel im Honda S2000 Cup. Trotz Ausfall steht auch im Peugeot 206 RC-Cup der Meister
mit Jürgen Nett und Rolf Schütz fest.
Fotos>>
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3.Saison Sieg: Basseg/Simon

Platz 3 für Mölig

Auf dem Weg zur Meisterschaft:Silvester
Fotos:M.Nicolai
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Bernd Schneider schreibt mit fünftem DTM Titel
Geschichte
Le Mans. Jetzt ist Mercedes-Benz-Pilot Bernd Schneider endgültig Mister DTM. Ein
fünfter Platz im vorletzten DTM Saisonrennen im französischen Le Mans reichte
dem 42-Jährigen zum vorzeitigen und mittlerweile fünften Gesamtsieg in der
populärsten internationalen Tourenwagenserie. Mir macht die DTM unheimlich
viel Spaß. Ich bin bereit, den Titel zu verteidigen•, wagte Schneider
einen Ausblick. Sieger des Rennens wurde Schneiders Teamkollege Bruno Spengler vor
dem zweimaligen Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen (AMG-Mercedes) und Tom Kristensen
im Audi A4 DTM.
Der neue Champion erlebte bei der DTM Premiere auf
der Bugatti-Variante des legendären 24-Stunden-Kurses in Le Mans noch einmal ein
Wellenbad der Gefühle. Von Platz neun ins Rennen gegangen, landete Schneider bereits
in der ersten Runde nach einer Berührung neben der Strecke, konnte sich aber als
Letzter wieder hinter dem Fahrerfeld einordnen. Während seiner Aufholjagd kam
es zu packenden Duellen unter anderem mit Pierre Kaffer (Audi Sport Team Phoenix) und
seinem Markenkollegen Alexandros Margaritis. Der Grieche fuhr nach dem zweiten Tankstopp
Millimeter vor Schneider wieder auf die Boxenstraße. Nach zwei Runden zog Schneider
an Margaritis, dann am Briten Jamie Green (Salzgitter AMG Mercedes) vorbei und landete
auf Platz fünf. Der Mann aus St. Ingbert hielt seine Position, kassierte vier
Punkte und ist somit uneinholbar neuer DTM Champion 2006.
Souverän auch die Leistung vom Gewinner des
neunten Saisonrennens in Le Mans. Nach 39 Runden und insgesamt 163,020 absolvierten
Kilometern feierte Spengler einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Für den
Mercedes-Benz-Fahrer ist es nach zwei ersten Plätzen am Noris- und Nürburgring
der dritte Erfolg in dieser Saison. Neben dem DTM Titel von Schneider freut sich Mercedes-Benz
über den 133 Sieg in dieser Serie. Mika Häkkinen verbuchte mit der AMG-Mercedes
C-Klasse als wZweiter sein bestes Saisonergebnis.DTM-Media
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Schneider Meister 2006/Foto: DTM.Media |
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30.09.2006 Nürburgring
Porsche Doppelsieg beim 38. ADAC Barbarossa - Preis
am Nürburgring . Nachdem beim letzten Lauf der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft
die lange Siegesserie der Porsche-Fahrzeug unterbrochen wurde, fuhren diesmal wieder
2 Porsche-Fahrzeuge als Erstes über die Ziellinie. Marc Basseng und Patrick Simon
fuhren in ihrem GT3 RSR einen glatten Start - Ziel- Sieg nach Hause . Dahinter ging
es heiß her ,erst auf der Ziellinie entschied sich der Kampf um Platz2 zwischen
Christian und Peter Mamerow und dem BMW von Bader/ Hagemayer/Gedlich . Nur 0,07 Sekunden
Vorsprung brachten dem Vater +Sohn Gespann Platz 2. Als Vierter folgte der Alzen -
Porsche ,der lange auf Platz 3 gelegen hatte, doch ein Dreher auf der GP-Strecke im
Kampf um Platz 2 besiegelte den Platz auf dem Treppchen für seine Verfolger.
24000 Zuschauer sahen einen VLN -Lauf , der von vielen
Ausfällen geprägt war, gerade mal 126 Fahrzeuge von 186 gestarteten erreichten
das Ziel. Bereits in der ersten Runde mußte die Fangemeinde den Ausfall des Manthey
- Porsche hinnehmen , 2 Runden später kehrte auch der Opel Astra der Schall -
Mannschaft nicht mehr zurück von der Nordschleife .Sie erwischte ein Defekt an
der Antriebswelle, dieses Schicksal teilte er mit dem ,in dieser Saison so erfolgreichen
Porsche 997 von Sabine Schmitz und Klaus Abbelen. Eine erstaunliche Bilanz beim kürzesten
Rennen in der Saison ,denn auch beiden Erstplazierten waren glücklich die Ziellinie
noch erreicht zu haben, da auch ihre Fahrzeuge mit der Technik kämpften.
Für Claudia Hürtgen und Marc Hennerici gabt
es keine Sorgen , ihr Diesel BMW errangt ebenso wie der Opel Astra OPC von Ludger Henrich
und Jürgen Schulten einen weiteren Klassensieg. So führt weiter hin der Vorjahressieger
die Gesamttabelle an. Schon beim nächsten Lauf am 14.Oktober könnte die Entscheidung
um die Meisterschaft fallen..Fotos>> |

Sieg für den Land-Porsche

Falken Motorsports Dumbreck/Schoysman Fotos.M.Nicolai
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04.09.2006 Zandvoort
Sieg für Tom Kristensen in Zandvoort
Den Grundstein für seinen Erfolg legte Kristensen
mit einem guten Start, bei dem er Pole-Mann Jamie Green (Mercedes-Benz) überholte.
Die Führung gab der Däne trotz Problemen mit einer hängen gebliebenen
Tankkanne beim ersten Pflichtstopp nicht mehr ab. Tabellenführer Bernd Schneider
(Mercedes-Benz) konnte seine eher unbefriedigende Startposition noch in einen zweiten
Rang umwandeln. Der Saarländer ging als Siebter in das Rennen - für ihn das
schlechteste Qualifying-Resultat des Jahres - und startete eine famose Aufholjagd.
Nach seinem zweiten Boxenstopp schloss der Mercedes-Benz-Pilot schnell zum Zweitplatzierten,
Martin Tomczyk (Audi), auf. Der wehrte sich nach Kräften gegen alle Angriffe,
musste sich aber drei Runden vor Rennende geschlagen geben und Schneider nach der Gerlachbocht
passieren lassen. Tomczyk belegte Platz drei und schaffte zum zweiten Mal in Folge
den Sprung auf das Podium. Mit seinem Sieg verkürzte Kristensen den Rückstand
in der Gesamtwertung auf zehn Punkte. Bei drei noch ausstehenden Rennen bleibt die
Titelfrage in der DTM weiterhin offen.
DTM-Media |

Strahlende Sieger in Zandvoort Foto: DTM-Media |
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26.08.2006 Nürburgring
BMW-Sieg beim Saison Höhepunkt der BF Goodrich
Langstrecken Meisterschaft. Zum ersten Mal brachten Michael Bäder, Tobias Hagemeyer
und Markus Gedlich den Getrag BMW als erstes Fahrzeug ins Ziel und beendeten eine 2
Jahre währende Ära der Porsche Siege in der VLN.
Nach dem Start hatte es so ausgesehen als würde
wieder ein Porsche den Sieg einfahren , denn die Fahrzeuge von Marcel Tiemann , Marc
Basseng und Uwe Alzen zogen dem Feld davon.Doch zur Überraschung aller Anwesenden
kam nach Runde 2 der Getrag-BMW als Erster an Start/ Ziel vorbei. Sowohl der Manthey,Land
und Alzen-Porsche waren auf der Nordschleife verschollen. In der Fuchsröhre waren
die Drei ohne Fremdeinwirkung auf einer Flüssigkeit ausgerutscht und in die Leitplanke
eingeschlagen. Alle drei Piloten blieben unverletzt für die Fahrzeuge war der
Tag zu Ende.
So führte der Getrag-BMW das gesamte Rennen an
, es war der Tag der BMW Mannschaft die schon lange auf einen Gesamtsieg warteten.
31000 Zuschauer hatten sich das Spektakel nicht nehmen
lassen und waren zum Nürburgring gekommen obwohl die Wettervorhersage äußerst
schlecht war, doch der Tag war sonnig so das die Entscheidung vom Wetter nicht beeinflußt
wurde. Ganz zur Freude der zahlreich anwesenden Opel- Verantwortlichen gelang dem Schall-Astra
Rang zwei in der Gesamtwertung , das Vater-Sohn Gespann hatte sich keine Verstärkung
geholt und bewältigte als 2 Mann Team den 6 Stunden Marathon. Weiter durfte bei
Opel über 5 Klassensieg gejubelt werden, am überraschensten wohl der Opel
Manta der Gruppe H vor den zahlreichen Porsche -Fahrzeugen ins Ziel fuhr. Es
war nicht nur der Tag von Opel und BMW, die mit dem Gruppensieg von Marc Hennerici
und Claudia Hürtgen die Tabellenführung verteidigten, auch durfte das Team
Abbelen/ Schmitz sich über Gesamt Platz 3 freuen und somit über Ihren 2 Podiumsplatz
in diesem Jahr.
Der nächsten Lauf der VLN findet am 30.September
an gewohnter Stelle statt./ .Fotos>>
M.N.
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Erster Gesamtsieg der Getrag BMWFotos.M.Nicolai

Platz 2 für den Schall-Astra
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Nürburgring. Bruno Spengler ist der Mann der
Stunde. Nach seinem Premieren-Sieg in Nürnberg vor vier Wochen siegte der 22-Jährige
(AMG Mercedes C-Klasse) auch auf dem Nürburgring und gewann sein zweites DTM Rennen.
116.000 Zuschauer sahen am Rennwochenende ein packendes Qualifying und ein hochklassiges
Rennen. Zu Beginn regnete es, nach 14 Runden war die Ideallinie jedoch abgetrocknet
und die Fahrer wechselten auf Slicks. Spengler kam mit den schwierigen Verhältnissen
beim sechsten Saisonlauf am besten zurecht und feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg.
Der Franko-Kanadier beendete die 43 Rennrunden und 156,047 Kilometer vor Markenkollege
Bernd Schneider, der mit 10,7 Sekunden Rückstand ins Ziel kam. Weitere 1,8 Sekunden
dahinter wurde Martin Tomczyk im Audi A4 Dritter. Die Freude beim Rosenheimer war riesig,
da er von Startplatz zehn ins Rennen gegangen war und erstmals seit dem Saisonfinale
2004 in Hockenheim wieder auf dem Podium stand.
Für Tom Kristensen, den härtesten Verfolger
von Bernd Schneider im Kampf um die Tabellenführung, lief es nicht nach Plan.
Der Däne, von Platz drei ins Rennen gestartet, verbremste sich in der 36. Runde
auf Position vier liegend. Mercedes-Benz-Pilot Jean Alesi und Markenkollege Heinz-Harald
Frentzen zogen vorbei. Am Ende belegte Kristensen Rang fünf. Damit konnte der
vierfache DTM Champion Schneider seine Führung in der Gesamtwertung ausbauen.
Mit 46 Punkten hat der Saarländer jetzt zwölf Punkte Vorsprung auf den zweiten
Platz, allerdings auch zwei Verfolger: Kristensen und Spengler sind mit jeweils 34
Punkten die härtesten Konkurrenten im Kampf um den Titel. Eine starke Vorstellung
zeigte auch Jean Alesi, der in einem Vorjahreswagen (AMG Mercedes C-Klasse) von Startplatz
14 auf Rang vier vorfuhr.
DTM-Media |

Allein in Front: Sieger Spengler Foto:M.Nicolai
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29.07.2006 VLN Nürburgring
Ein Nerven aufreibender Lauf zur BFGoodrich Langstrecken
Meisterschaft mit einem verdienten Sieger ,dem Land Porsche, verfolgenden an dieses
Samstag 29000 Zuschauer entlang der Kombination aus GP-Kurs und Nordschleife. Das 29.Grenzlandrennen
fand nach 4 Stunden aufregender Jagd einen Sieger der 5:37 Minuten Vorsprung ,das Ziel
erreichte. Für Marc Basseng und Patrick Simon war es bereits der 2.Saisonsieg
in diesem Jahr .
Obwohl der Land- Porsche von der Pole Position ins
Rennen startete und eigentlich immer führte, war der Sieg nicht über das
ganze Rennen sicher, aber die Gegner die sich an den Führenden heran arbeiteten
ereilte alle ein ähnliches Schicksal. So griff das Vater-Sohn-Gespann Chris und
Peter Mamerow kurz vor dem 1.Boxenstopp nach der Führung , doch während Crew
und Vater Mamerow schon an der Box auf das Fahrzeug warteten , fiel der Wagen unerwartet
auf den letzten Meter aus.
Ebenso bemühte sich Uwe Alzen ,dem Land-Porsche
die Führung abzujagen. Uwe Alzen , der aus Hockenheim eingeflogen wurde übernahm
das Fahrzeug mit 2 Minuten Rückstand und arbeitete sich Runde für Runde näher
an einen Sieg. Doch als der große Regen nach dem letzten Renndrittel vorbei war,
tauchte der schwarz - silberne Wagen nicht mehr auf, ein technischer Defekt zwang die
Mannschaft zur Aufgabe. So profitierte die Schall - Mannschaft vom Durchhaltevermögen
ihres Astras , der an dritter Position seine Runden drehte und schließlich Alzens
2.Platz übernahm.
Große Freude auch bei Sabine Schmitz und Klaus
Abbelen, die ihren Porsche 997 Cup als dritte ins Ziel brachten und über den Podiumsplatz
jubelten. Für großes Erstaunen sorgte der Reader-Lambo mit seinem 4 .Platz
der gleich mehrfach überraschte, erst startete er von Platz 27 ins Rennen und
arbeitete sich in die Top 10 ,dann stand das Heck im Bereich" Brünnchen"
in Flammen und jeder hätte beschworen den Wagen mit dem Osram-Design an diesem
Tag nicht mehr wieder zu sehen, doch schließlich wurde das Team rund um die Fahrer
Hermann Tilke und Dirk Adorf mit Platz 4 belohnt.
Das BMW -Duo Claudia Hürtgen und Marc Hennerici
fuhren erneut einen Klassensieg ein und somit führen Sie auch weiterhin die Meisterschaft
an.Fotos>> |

Sieg für den Land-Porsche

Erster Podiumsplatz Schmitz/Abbelen

Hell erleuchteter Lamborghini
Fotos Martina Nicolai |
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DT Norisring 23.07.2006
Überraschungssieg für Bruno Spengler am Norisring
. 147000 Zuschauer hatten sich am Stadtkurs in Nürnberg eingefunden um das Highlight
der Saison anschauen zu können. Eigentlich war schon nach dem Qualify klar, das
die Strecke den Mercedes - Fahrzeugen mehr entgegenkam als den Audis. So standen gleich
5 Mercedes Piloten in den ersten Startreihen bevor mit Tom Kristensen und Mattias Ekström
die ersten Audi Piloten folgten. Die Pole Position hatte sich Jamie Green gesichert
vor seinem Mannschaftskollegen Bernd Schneider. Diesmal gelang es Green als erster
in die gefürchtete Gründig - Kehre zu gegen und Führungsrunden zurück
zu legen. Doch auch diesmal war das Glück nicht auf der Seite des Briten
.
Nach dem ersten Boxenstopp verlor er die Führung
, nach einen Fight mit Christian Abt ,der noch nicht in der Box war beschädigte
Green sich den Wagen und schlug mit seinem Fahrzeug wenig später in die Streckenbegrenzung
ein. Während zu Beginn des Rennens die Vorjahresfahrzeuge von Audi mit Timo Scheider
und Christian Abt noch vor Ihren Markenkollegen im aktuellen Auto lagen ,hatte sich
der Stand nach den Boxenstopps wieder normalisiert. Kristensen, der ein beschädigtes
Auto um den Kurs bewegte hatte von seinem frühen ersten Stopp profitiert , sich
als allen Kämpfen heraus gehalten und sicherte sich noch Platz 5 , was die Meisterschaft
weiter spannend hält. Denn nicht wie erwartet gewann der Meisterschafts Führende
Bernd Schneider ,das Rennen, sondern Bruno Spengler und sein Team glänzte mich
perfekter Arbeit.
Genau zum richtigen Zeitpunkt hatte man den jungen
Kanadier hereingeholt und so übernahm er schon früh die Führung. Während
Schneider sich noch Mika Häkkinen vom Leib halten müßte ,machte Spengler
die nötigen Meter um sich abzusetzen. Doch Schneider und Häkkinen sowie der
dahinter lauernde Ekström sollten noch ein Chance bekommen Boden gut als ein Unfall
von Susie Stoddart das Safety Car auf die Strecke rief. Als die Lichter des Safety
Car erlöschen und der Wagen die Strecke verließ reagierte Spengler am schnellten
und stellte den Abstand zu seinen Verfolgern wieder her. Während Häkkinen
den Re-Start völlig verschlief und auch noch Ekström die Chance nahm an die
Führenden heran zukommen.
Doch dieser fuhr dann in der Gründigkehre nach
Verbremser auf der Außenlinie was Kristensen und Scheider die Plätze 5+6
verschaffte. Scheider, der im alten Audi ein hervorragendes Rennen gefahren war ,schenkte
jedoch den Platz seinem Markenkollegen zurück.
Die beste Leistung neben dem Sieger Spengler legte
jedoch Stefan Mücke an diesem Wochenende ab. Der Deutsche startete mit seinen
Vorjahres - Mercedes von Platz 19 und fuhr als 4ter über die Ziellinie ,was ihm
die ersten Punkte des Jahres brachte. Nun wird es am Nürburgring wieder spannend
, denn Bernd Schneider und Tom Kristensen trennen in der Tabelle nur 8 Punkte. |

Dreifach Sieg für Mercedes am Norisring
Foto:DTM-Media

Schadensbegrenzung bei Audi Foto:DTM-Media

Top-Ergebnis :Stefan Mücke Foto:M.Nicolai
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08.07.2006 VLN Nürburgring
Erster Sieg für Alzen Motorsport beim
Reinoldus Langstreckenrennen . Jürgen und Uwe Alzen siegten im Porsche 911 GT
3 mit einem sicheren Vorsprung von 42 Sekunden vor Christian und
Peter Mamerow . Den Porsche Dreifacherfolg komplettierten Marc Basseng und Patrick
Simon . Ungewohnt viele Unfälle überschatteten das Rennen ,zweimal mußte
der Lauf mit der roten Flagge unterbrochen werden, so das die Rennabschnitte
später addiert werden mußten. Nach einem Späten Boxenstopp mußte
der Schall Astra seinen bis dahin sicheren Dritten Platz herschenken und
so wurde das Vater -Sohn Gespann schließlich Fünfter. Weitere Klassensieg
gingen zum wiederholten Mal an Jürgen Nett und Rolf Schütz im Peugeot
206 C sowie Claudia Hürtgen und Marc Hennerici ,die damit die Führung
in der Meisterschaft weiter ausbauten.Fotos>>
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Erster Sieg für "Little Nelly" Foto:M.Nicolai
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17-18.06.2006
Ani desem Wochenende ging es gleich an zwei Rennstrecken
zweimal rund um die Uhr so fanden sowohl in LeMans als auch am Nürburgring die
24 Stunden Rennen statt. In Frankreich siegte der favorisierte Audi R 10 TDI beinahe
erwartungsgemäß allerdings nicht das Fahrzeug mit der Startnummer 7 in dem
DTM- Leader Tom Kristensen zusammen mit Dindo Capello und Allan Mc Nish, Platz genommen
hatte, um einen neuen Rekord zu jagen sondern das Schwester-Auto mit Frank Biela ,Emanuele
Pirro und Marco Werner holten einen weiteren historischen Sieg für Audi Motorsport.
Vor 235 000 Zuschauern siegte zum ersten Mal in der Geschichte von LeMans ein Diesel
betriebenes Fahrzeug. Auch Tom Kristensen und seine Mitstreiter durften dennoch auf
dem Podium stehen mit Platz 3 rundeten sie das nahezu perfekte Ergebnis ab.
Auch in der Eifel gab es einen Favoritensieg , der
Porsche GT3 des Manthey-Teams der mit dem Fahrerquartett
Lukas Luhr, Mike Rockenfeller, Marcel Tiemann und Timo
Bernhard besetzt war, gelang der lang erwartete Sieg für Olaf Manthey und sein
Team. Überhaupt machten den Sieg die Fahrzeuge der Marke Porsche den Gesamtsieg
unter sich aus. So waren die hartnäckigsten Verfolger der Porsche von Alzen Motorsport,
auch dieser hatte eine absolute Starbesetzung zu bieten, neben den Brüder Jürgen
und Uwe Alzen setzten sich Klaus Ludwig und Christian Abt ans Steuer. Man hatte im
Alzen - Team auf Haltbarkeit über die lange Distanz gesetzt und eine H-Schaltung
eingebaut, zwar kam man ohne Probleme über die 24 Stunden doch verlor man in jeder
Runde ein paar Sekunden gegenüber dem Manthey-Porsche, was in der Summe nach 151
Runden eine ganze Runde ausmachte. Trotzdem war es ein toller Erfolg für den Nachfolger
des "Turbinchen". 2,5 Stunden vor Ende des Rennens ereilte den dritten Porsche
an der Spitze das Aus. Auch Land - Motorsport hatte eine Langstrecken- und Tourenwagen
erprobte Mannschaft mit Frank Stippler, Timo Scheider ,Patrik Simon und Marc Basseng
auf die Siegerstraße geschickt. Leider ereilte das Fahrzeug gegen Sonntagmittag
ein Motorschaden auf Platz 3 liegend .So erbte die Dogde Viper GTS-R der Zakspeed Truppe
besetzt mit Hans Peter Huppert - Nieder, Gerhard Christopher ,Dirk Riebensahm und Werner
Mohr den Platz auf dem Podium. Überhaupt schnitten die Teams der VLN in diesem
Jahr besonders gut auf ihrer "Heimstrecke "ab. Herausragend das Ergebnis
der Kissling Mannschaft, die mit dem Astra GTC (Sträwe,Bastuck,Strycek , Kissling)
Gesamtrang 13 belegten.
Auch dieses Jahr kamen wieder 198000 Zuschauer an die
Strecke die sich nicht nur an tollem Motorsport erfreuten sondern auch an 4 tollen
Sonnentagen.
Fotos:24 h Nürburgring |

Le Mans ganz im Zeichen von Audi
.Foto: Audi Motorsport

Manthey-Porsche siegt mit Vorsprung.
Fotos Martina Nicolai

Klassensieg:SeatLeon Venäläinen,Picker,Pahlke,Rast |
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DTM Oschersleben 19.-21.Mai 2006
Daß, Tom Kristensen auf der Börde- Strecke
in Oschersleben gut zurecht kommt bestätigte der Däne schon im Qualifikationstraining.
Es trennte ihn zwar nur ein Wimpernschlag von der Zeit von Mercedes Pilot Jamie Green
, der in diesen Jahr am jedem DTM - Samstag in die erste Startreihe gefahren war. Leider
konnte der Brite diese gute Position noch nie voll umsetzen. Große Überraschungen
hatte es in den vorangegangenen Shout-Out Sessions nicht gegeben, lediglich Frank Stippler
kippte Mattias Ekström aus der Super 8 Pole für den das Jahr mit Null Punkten
nicht schlechter hätte beginnen können. Stippler qualifizierte sich somit
als bester Audi 2005 Pilot für die letzten Minuten konnte aber nur Startplatz
8 ergattern. So ging es am Sonntag nun für Kristensen umringt von den Mercedes
- Piloten Green, Bruno Spengler und Mika Häkkinen in die Einführungsrunde.
Erst auf Platz 5 folgte der nächste Audi - Pilot Heinz-Harald , der neben Tabellenführer
Bernd Schneider auf die 44 Runden gehen könnte. Green startete wieder nicht gut
und ließ sich vom Mercedes Kollegen Spengler gleich Platz 2 abknöpfen. Schneider
geriet ganz ins Handgemenge auf den ersten Metern und tauchte nach der erste Runde
als Neunter wieder auf. Die Audi - Piloten im Mittelfeld behinderten sich gegenseitig
. So wurde Christian Abt Opfer von Stippler und Timo Scheider von Pierre Kaffer auf
die Wiese geschickt. Was Scheider und Abt ans Ende des Feldes zurückwarf wovon
sie sich im Verlauf des Rennen nicht mehr erholen konnten und schließlich die
Plätze 14 und 17 belegten. Auch den Mitstreitern nütze ihr ungestümes
Verhalten wenig im Kampf um Punkteplätze. Stippler schlug sich beim 2. Boxenstopp
mit der Überschreitung des Tempolimit in der Boxengasse und der verhängten
Durchfahrtstrafe selber, was Platz 13 bedeutete. Kaffer erreichte die Punkte ebenfalls
nicht wurde aber bester Audi-Vorjahreswagen-Pilot auf Platz 10. Während die ersten
Runden das Feld sich ordnete war an der Spitze Kristensen schon auf und davon. Das
in Oschersleben überholen schwer eher gar nicht möglich ist , lud zu Strategiespielen
ein. So durfte sich Mika Häkkinen hinter Frentzen aufhalten , dafür machten
Martin Tomczyk und Ekström ,Schneider das Leben so schwer wie möglich. Direkt
zur ersten Gelegenheit in Runde 6 nutzten die ersten die Möglichkeit zum Boxenstopp.
Schneider gelang es an Tomczyk in der Box vorbei zukommen und Ekströms Mannschaft
hatte eine Runde später Schwierigkeiten ,so das Schneider an beiden Audis vorbei
kam. Sehr lange dauerte die Bereinigung des Feldes diesmal ,denn als in Runde 20 Green
zum zweiten Mal bei seiner Mannschaft vorbei kam . Hatte sich Stefan Mücke noch
nicht zum ersten Stopp eingefunden. Der hatte zusammen mit Kollegen Pedro La Rosa noch
Aufgaben auf der Strecke zu erfüllen, die wohl darin bestand, den Abstand zwischen
Kristensen und seinen Verfolgern Spengler und Green zu klein wie möglich zu halten.
Für Audi erledigte diese Aufgabe Frentzen der von nun an für die nächsten
Runde nur Schneider im Rückspiegel sah. Kristensen zog sich mit seinem 2 Stopp
aus der Affäre , was ihm dann eine freie Strecke bescherte. Erst in Runde 34 könnten
sich die 64000 Zuschauer wieder an einen geordneten Feld erfreuen. Kristensen führte
vor Spengler und Green was ohne hin niemanden verborgen blieb. Auf Platz 4 fuhr nun
Alexandros Margaritis , der in dieser Saison im Vorjahreswagen mit Höchstleistungen
glänzte aber selten belohnt wurde. Auch bei diesem Lauf sollte das Schicksal kurz
vor Ende des Rennen mit technischem Defekt zuschlagen. Schneider, der in Frentzens
Windschatten sein Renn -Dasein fristete wurde nun vom Duo Ekström/Tomczyk verfolgt.
Die sich letztlich mit den letzten Punkteplätzen begnügen mußten. Denn
von nun an erbten die hinter Margaritis fahrenden lediglich einen Platz vom unglücklichen
Bonner. Kristensen fuhr vor Spengler und Green einen Sieg entgegen und darf sich nun
6 Wochen über die Tabellenführung freuen. Denn erst am 2.Juli wird Bernd
Schneider wieder in Brands Hatch angreifen können um den 2 Punkte Rückstand
auf zu holen.>>>Fotos
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Kristensen siegt in Oschersleben

Schneider und sein Schatten

Platz 4 immer vor Schneider

Kein Glück für Margaritis Fotos D. Günther
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37. Adenauer ADAC Rundstrecken Trophy
Erster Sieg für Land - Motorsport beim 3. Lauf
der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft ,der aus Sicherheitsgründen nach 162
Minuten abgebrochen werden mußte. Kurz vor 15:00 Uhr hatten starke Regenfälle
und heftiger Sturm das Rennen auf der Nordschleife zum nicht mehr kalkulierbaren Risiko
gemacht und die Rennleitung zum Abbruch veranlaßt. Den ganzen Morgen hatte das
Wetter den Teilnehmer schon Schwierigkeiten bereitet und die Reifenwahl zum Krimi gemacht.
So hatte sich das Team um den Manthey - Porsche verschätzt und konnte nur Platz
2 belegen während die Schall - Mannschaft mit dem DTM - Astra auf der regennassen
Strecke bestens klar kam und Platz 3 sicher ins Ziel fuhr. Für den Sieger des
Rennen spielte sich in der letzten Runde ein Drama ab, denn der Land - Porsche stand
schon beschädigt am Streckenrand als das Rennen abgebrochen wurde und die Nachricht
die Runde machte ,das die Zieldurchfahrt eine Runde zurück gewertet wurde. Somit
durften sich Marc Basseng und Patrik Simon auf dem Siegerpodest freuen obwohl der Porsche
GT 3 an der Nordschleife noch beschädigt stand. Für andere endet das Rennen
weniger glücklich Mitfavorit der Alzen Porsche streichte schon nach einer guten
Stunde die Segel und fiel mit Defummelten sich bei diesem Lauf auf der Nordekt aus.
Noch härter traf es den Engländer Ian Mittchell der mit den BMW M3 im Hatzenbach
verunglückte und ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Für ihn
dürfte die Teilnahme an den 24 Stunden Nürburgring in weite Ferne gerückt
sein da er schwere Fußverletzungen davon getragen hat. Viel neue Fahrzeug tschleife
und fuhren die letzten Test vor dem Eifel - Klassiker der im Juni stattfindet. Wenigstens
konnten diese Teams reichlich Erfahrung auf der nassen Rennstrecke sammeln obwohl sich
nach dem verregneten letztjährigen Rennen eigentlich jeder viel Sonnenschein wünscht.
Während der Tagessieg glücklich an den Land
- Porsche ging ,gab es auch weitere Entscheidungen, den knappsten Zieleinlauf legte
die Klasse der Cup 5 Fahrzeuge ab ,dort gewannen Thierfelder /Weber mit nur 2,36 Sekunden
vor dem Gespann Nett/Schütz , das aber nach 2 Siegen die Führung in der Cup
- Wertung behaupten konnte.
Mit einem guten siebten Platz übernahmen Claudia
Hürtgen und Marc Hennerici die Führung in der Gesamt - Wertung.>>>Fotos
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Sieg für die Manthey-Truppe

Wasserschlacht beim 3.Lauf

Neues Gesicht auf der Strecke Fotos.M.Nicolai
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Eurospeedway 30.April 2006 DTM
Bernd Schneider , der die Fehler seiner Gegner gnadenlos
ausnutze und selber keine machte gewann auch das zweite Rennen der Saison 2006 auf
dem Eurospeedway Lausitz. Die Vorzeichen standen schon nach dem Qualifying recht gut
für den Deutschen, wieder war es Jamie Green der für Mercedes die Pole Position
holte. Doch der junge Engländer ist mittlerweile bekannt für seine kleinen
Schwächen beim Start und so kam es auch diesmal wieder. Er mußte die Führung
schon nach wenigen Metern nach dem Start an Markenkollegen Mika Häkkinen abgeben,
nachdem er sich in der ersten Kurve verbremst hatte. Green verlor gleich 3 Plätze
und sortierte sich hinter Mattias Ekström und Bernd Schneider ein. Nach dem ersten
Boxenstopp hatte Mattias Ekström mächtig auf geholt und so durften die 70000
Zuschauer sich am skandinavischen Duell Ekström gegen Häkkinen erfreuen,
doch für beide sollte der zweite Boxenstopp ein schicksalhafter werden.
Heinz-Harald Frentzen konnte schon nach dem Qualitfy
alle Träume vom Sieg begraben, der Audipilot startete nur von Startplatz 10 ,
verlor bei Start noch weitere Plätze. Als er beim 1. Stopp noch die falsche Audi
Box anfuhr mußte er sogar Vorjahreswagen Pilot Christian Abt ziehen lassen und
wurde schließlich 13. Für Christian Abt endet das Rennen vorzeitig nach
dem zweiten Stopp als seine Mannschaft einen Fehler machte und Abt ohne Vorderrad wenige
Meter hinter der Boxenausfahrt strandete.
Überhaupt steckte bei Audi der Fehler im Detail
besonders bei den Stopps, so kündigte sich das Unheil bei Schweden schon nach
dem ersten Stopp an , als unter dem Fahrzeug einen große Lache zurück blieb.
Kristensen lieferte sich tolle Duelle mit seinen Gegnern und sorgte für die wenigen
Überholmanöver auf der Strecke , so knöpfte der Däne Jamie Green
Platz 4 ab und konnte die Verfolgung des Spitzentrios auf nehmen. Der zweite Stopp
von Häkkinen entschied das Rennen gegen den finnischen Ex - Formel 1 Weltmeister,
denn es gab Probleme die den Wagen auf Platz 4 zurückwarfen. Schneider ,der nun
die Führung durch seinen frühen Stopp übernommen hatte gelang es seine
Verfolger Kristensen und Tomczyk abzuschütteln und sich schnellen Runden den Abstand
auf Ekström zu vergrößern. Doch Ekströms Stopp war zwar schnell
aber nicht erfolgreich ,denn wieder war etwas schief gegangen an der Audi Box, der
Wagen war nur unzureichend betankt worden. So kam was keiner der Zuschauer erahnen
konnte , der Schwede rollte kurz vor Schluß des Rennen ohne Benzin aus. Nun war
es Tom Kristensen der die Stelle des Schneider Verfolger einnahm. Doch es sollte für
den Dänen nicht mehr reichen den Deutschen einzuholen. Schneider siegte souverän
vor Kristensen und Häkkinen und hat sich somit zum Nummer 1 Fahrer in der Mercedes
-Truppe gemacht. Auch für Kristensen im Audi Lager stehen die Chancen gut die
Nummer 1 im Team zu erobern, den die Tabelle der DTM spricht einen eindeutige Sprache
schon nach 2 Rennen. Wieder mit einem guten Ergebnis konnte sich Alexandro Margaritis
im 2005 Mercedes präsentieren nach Platz 6 am Eurospeedway liegt der Grieche an
Platz 4 der Tabelle. Bester Audi Vorjahrespilot ist Timo Scheider dessen Einsatz bei
diesem Rennen ihm zwar die schnellste Audi - Runde einbrachte aber nicht mit Punkten
belohnt wurde.>>>Fotos |

Rekordmeister Schneider

Scheiterte an der Box: Häkkinen

Erst Jäger dann Gejagter: Schneider

Gutes Rennen aber keine Punkte:Scheider
Fotos: Denis Günther
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Nürburgring 22.04.2006
28000 Zuschauer hatten allen Grund zufrieden zu sein
, der ADAC-ACAS H+R Cup präsentierte einen spannenden Lauf und das Wetter in der
Eifel lockte mit warmen Temperaturen zu einem Frühlingstag zum genießen.
Der ,im letzten Lauf siegreiche, Manthey - Porsche ließ vom Start weg keinen
Zweifel daran wen es zu schlagen galt an diesem Tag. Die Startnummer 111 führte
von Start weg und enteilte dem Feld. Dahinter kämpften die Porsche von Alzen und
Mamerow um die zweite Position. Doch schon früh sollte nur einer der beiden die
Verfolgung der Manthey Truppe aufnehmen, denn das Vater - Sohn Gespann Mamerow mußte
den Porsche mit technischem Defekt bald abstellen. Auch für weitere Verfolger
wie den Land - Porsche lief es nicht gut , mit einem Reifenschaden ereilte diesen Gegner
früh das Aus. So blieben nur noch Jürgen Alzen und Klaus Ludwig als ernste
Verfolger gegen den starken Leader übrig. Doch so sehr man sich bei Alzen auch
bemühte ,der von Luhr, Bernhard und Tiemann gesteuerte Porsche konnte den Vorsprung
halten. Kaum zu glauben hingegen waren die Szenen die sich in der letzten Runde abspielten
, so steuerte Marcel Tiemann wie schon beim letzten Lauf den Porsche Sekunden vor Ablauf
der Uhr über die Ziellinie und wurde ähnlich vom Schicksal gestraft. Noch
auf der Start/Ziel Geraden platzte am Porsche ein Reifen und mit großen Einsatz
gelang es Tiemann den Wagen zu fangen und in die Boxengasse zu steuern.
Wo die entsetzte Mannschaft mit einem neuen Reifen
wartete. Als der Manthey-Porsche die Boxengasse schon wieder verlassen hatte , wurde
der Porsche von Jürgen Alzen als Erster abgewinkt. Erst herrschte starke Verwirrung
die sich aber bald aufklärte, im Bereich Breidscheid war die Strecke so stark
verschmutzt das die Rennleitung entschied das Rennen vorzeitig abzubrechen. Somit stand
die Reihenfolge der Sieger fest. Der Manthey - Wagen siegte vor dem Alzen Porsche gefolgt
von dem Getrag BMW Bäder/ Hagenmeyer ,die mit ihrem M3 eine lange Durststrecke
,gezeichnet Defekten , beenden konnten. Auch über Platz 4 brach bei der Schall
- Truppe Jubel aus, da das Fahrzeug nach dem schweren Unfall beim vergangenen Rennen
erst am Donnerstag fertig geworden war und nun schon wieder an der Spitze glänzen
konnte. Viel Freude gab es auch bei den kleineren Teams Nett/Schütz im Peugeot
206 RC durften sich ebenso über den 2 .Sieg freuen wie Lambrecht/Hemroulle bei
den Carreras und Bölk/Struwe bei den Leons. Wer den nächsten Lauf nicht verpassen
möchte sollte sich den 20.Mai merken, wenn wieder die Motoren der BF Goodrich
Langstrecken Meisterschaft auf dem Nürburgring heulen.>>>Foto-Galerie |

Erneut Sieger Manthey Porsche Fotos:M.Nicolai

Endlich auf dem Podium: Getrag-BMW M3
Fotos:M.Nicolai
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Hockenheim 07.-09.04.2006
Das Auftaktrennen der DTM sollte nun zeigen wie
gut sich die nunmehr 2 Marken auf die Saison vorbereitet hatten und mit den verschiedenen
Neuerungen zurecht kommen. Schon das neue Qualifikationsrennen brachte Überraschungen
zu Tage. So schied schon im ersten Shout-out einer der favorisierten 2006 Mercedes
- Fahrer aus ,Jean Alesi . Erwartungsgemäß hingegen seine Team-Kollegen
Mika Häkkinen und Bernd Schneider erreichten gemeinsam mit Mattias Ekström
Martin Tomczyk die Top 8. Überraschend schaffte es auch Stefan Mücke im 2005
er Mercedes in die letzte Quali-Runde und belegte Startplatz 6. Bernd Schneider und
Jamie Green teilten sich die erste Startreihe. Beinahe erwartet war es Jamie Green
der seinen 3 Startversuch aus der Pole Position nicht durch die erste Kurve brachte,
er wurde nach einem Ausritt ans Ende des Feldes zurück gereicht und schied nach
wenigen Meter aus. Von nun an zog Bernd Schneider dem Feld davon und gab die errungenen
Führung auch nicht mehr auf. Seine Gegner eliminierten sich zum Teil gegenseitig
oder schieden mit technischen Defekten aus. Stefan Mücke hielt sich mit dem Vorjahreswagen
gigantisch in den Podiumsplätzen bis er sich in Runde 23 mit dem ebenfalls in
den Top 5 gelegen Margaritis in eine unnötige Kollision verwickelte , die zu seinem
Ausfall führte. Auch den weiteren Verfolger ging es nicht viel besser, Ekström
,der auf Platz 3 fuhr strandete in der Runde 26 mit Aufhängungsschaden am Streckenrand.
Tom Kristensen hielt sich aus allen Handgemengen heraus und eroberte durch einen gute
Strategie Platz 2. Nun wurde er nur noch von Markenkollegen Frentzen gehetzt. Jean
Alesi machte aus seiner schlechten Ausgangsposition noch das Beste. Er sorgte in der
Schlußphase noch für reichlich Aktion auf der Strecke als er mit Tomczyk
und La Rosa um Platz 6 kämpfte und als Sieger des Trios die Punkte einstrich.
Aber auch Tomczyk könnte sich nicht beschweren , der junge Audifahrer war in der
Startphase Opfer von Bruno Spengler geworden und bis ans Ende des Feldes zurück
geworfen worden. Nun durfte er sich über Punkte freuen. Für Bernd Schneider
lief das Rennen nach Plan ,lediglich Tom Kristensen hätte Schneider noch gefährlich
werden können, doch der kämpfte nach einer harten Begegnung mit dem Streckenrand
mit einen schief stehenden Lenkrad und mußte auf den Rückspiegel achten.
Dort näherten sich Heinz-Harald Frentzen und Mika Häkkinen. Häkkinen
konnte Frentzen zwar mächtig einheizen doch sein Ex-Formel 1 Kollege schaffte
es das Fahrzeug über die Ziellinie zu retten und durfte mit Platz 3 aufs Podium
steigen. Für DTM - Rückkehrer Timo Scheider lief es auch besser als Startplatz
16 erwarten ließ, er kämpfte sich Platz um Platz nach vorne und war im Ziel
der bester Audi - Gebrauchtwagen Fahrer mit Platz 8. Die meisten Rokkies fangen sich
am Ende des Feldes wieder , nur Susie Stoddart fuhr bei Ihrem ersten DTM - Rennen in
die Top - Ten. So kann die Saison ruhig weitergehen auch wenn keine Markenvielfalt
mehr in der DTM herrscht sahen die 104000 Zuschauer doch Aktion auf der Strecke. Das
nächste Rennen ist am 30 April am Eurospeedway . |

Schneider gewinnt sein 40.Rennen

Verfolgerduell
Fotos: dtm.de |
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31.DMV-4-Stunden Rennen Nürburgring 8.April
2006
Während der erste Lauf der BF Goodrich Langstrecken
Meisterschaft noch dem Wetter zum Opfer fiel, konnte der 2. Lauf pünktlich auf
der Kombination von GP-Kurs und Nordschleife stattfinden. Das Wetter gab sich besondere
Mühe , mit Sonnenschein und Temperaturen um 15 Grad lockte die Veranstaltung fast
25000 Zuschauer an die Strecke. Es sollte ein spannender Kampf werden um den ersten
Sieg im Jahr 2006. Lukas Luhr im Manthey Porsche startete von der Pole Position gefolgt
von Uwe Alzen im neuen Porsche GT3 , der die Führung aber schnell an sich riß
und dem Feld davon fuhr. Die Freude des Betzdorfers dauerte aber nicht lange, schon
nach wenigen Runden wurde das Fahrzeug in eine Kollision verwickelt und konnte sich
, nach einer Rotphase nicht mal in die Startaufstellung einreihen, wenig später
kam dann das endgültige Aus für die Alzen - Mannschaft . Aber auch weitere
Favoriten mußten die Segel streichen , der Land - Porsche von Sabine Schmitz
und Klaus Abbelen schied mit technischem Defekt ebenso aus ,wie das zweite Fahrzeug
einstellte das Rennen pünktlich abzuwinken , in der Hoffnunder Land - Mannschaft
mit Marc Basseg und Patrik Simon. So sah es lange danach aus als ob der Astra der Vater-Sohn
Paarung Schall im Opel Astra Platz 2 erobern konnte hinter dem Manthey-Porsche ,der
mit fast eine Runde Vorsprung das Feld anführte. Auch auf dem Weg zum Podiumsplatz
befand sich der V8-Omega , in dem neben Reinhold Möllig kurzfristig Volker Strycek
Platz genommen hatte. In den letzten Runden des Rennens überschlugen sich jedoch
die Ereignisse. Der Schall - Astra wurde in einen Unfall verwickelt der alle Träume
vom Podium zunichte machte, sogar ein Start beim nächsten Lauf ist gefährdet.
Volker Strycek im V8-Omega erbte den 2. Platz , doch mit über 8 Minuten Vorsprung
schien es unmöglich den Manthey Porsche ,den Marcel Tiemann nun fuhr, zu erreichen.
Als man an der Ziellinie schon darauf g Tiemann würde auf der vermeintlich letzten
Runde trödeln um die Ziellinie erst nach der abgelaufenen Zeit zu erreichen, bretterte
der Porsche GTR 45 Sekunden vor Ablauf der Zeit über die Linie. Was für das
weitere Feld eine weitere Runde bedeutete aber auch für Tiemann , für ihn
sollte es eine ungeahnt spannende und aufregende Runde werden. Denn am Porsche verabschiedete
sich ein Reifen und der Porsche mußte noch fast die gesamte Nordschleife zurücklegen
auf der Felge. Eine Chance für den Omega V8 das Rennen noch zu gewinnen, doch
so sehr sich der V8 Omega auch beeilte, am Ende erreichte der Manthey Porsche das Ziel
mit 2 Minuten Vorsprung. Dritter wurde das Team von Johannes Scheid im "Eifel-Blitz"
BMW- M3 GTS . Doch für Volker Strycek gab es neben seinem 2.Platz noch weitere
Gründe zu feiern. Denn Kissling Motorsport schaffte es gleich 2 neue Tabellenführer
zu stellen, Stefan Kissling brachte den nagelneuen Astra GTC in der Gruppe SP 3 vor
seinen 19 Mitbewerbern über die Ziellinie , genau wie dies den Fritzsche Brüdern
mit dem Corsa in Ihrer Klasse gelang. So teilen sich die beiden Opel-Fahrzeuge die
erste Tabellenführung des Jahres 2006. So spannend darf die Saison gerne weiter
gehen , das nächste Rennen findet am 22.April
statt.Fotos>>> |

Manthey-Porsche, der erste Sieger

Viel Feind,viel Ehr,Kissling-Motorsport-Astra GTC

Gleich die zweifache Tabellenführung:Stefan
Kissling
Fotos:M.Nicolai
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138000 Zuschauer verfolgen am Sonntag die Präsentation
der DTM 2006 auf der Düsseldorfer Königsallee, selbst der Frühling schaute
vorbei als um 13:00 Uhr die Veranstaltung eröffnet wurde. Obwohl es am Morgen
noch eher trüb aussah in der Landeshauptstadt ,so strahlte bei den Demonstrationsrunden
der neuen DTM-Fahrzeugen die Sonne. Mit einem beeindruckenden Programm von der Vodafone-
Bühne aus mit Interviewrunden mit den Fahrern und Live.-Auftritte von Raemonn
wurden die Zuschauer glänzend unterhalten bis am Nachmittag der Höhepunkt
der Veranstaltung ,die Demo-Runden gestartet wurden. Wo sich nicht nur die neuen Einsatzwagen
von Bernd Schneider und Heinz-Harald Frentzen zeigten sondern auch die Renntaxis von
Mercedes und Audi als auch je ein Vertreter der Rahmenrennen. Audi schicke noch einen
Vertreter aus dem Jahre 1938 mit Tom Kristensen am Steuer auf die Strecke ,einen Silberpfeil-Rennwagen
der Auto-Union. Zum Abschluß der Veranstaltung gab es ein Konzert von Melaine
C. wer sich nicht in die Menschenmassen an der Bühne stürzen wollte konnte
nun das Fahrerlager besuchen , das in Anbetracht der überwältigenden Resonanz
leider überfüllt war, doch wer sich in einem echten Fahrerlager der DTM umschauen
möchte dem bleiben ja noch die 10 Veranstaltungen der DTM ,die am 9.April in Hockenheim
ihren Auftakt haben. Wer natürlich schon am Freitag oder Samstag die DTM besuchen
möchte ,der sollte besonderes Augenmerk auf den neuen Qualifikationsmodus werfen.
Das Shoot-Out , das ähnlich der Formel 1 in drei Teile unterteilt ist . So starten
zum Beginn der Zeittrainings alle 20 Fahrzeuge auf die Strecke. Nach 14 Minuten wird
abgerechnet , die 14 schnellsten dürfen in Teil 2 erneut starten während
sich die letzten 6 auf den Startplätzen 14-20 einsortieren. Nach einer 7 minütigen
Pause starten nun 14 Fahrzeuge ,die 10 Minuten die Bestzeit jagen können. Wenn
diese Zeit abgelaufen ist, dürfen die schnellsten Acht nochmals auf die Strecke
während die anderen die Startplätze 13-9 einnehmen müssen. 7 Minuten
werden nun die ersten 4 Startreihen endgültig ausgefochten.
Für Spannung ist also gesorgt wenn 20 Autos mit
Fahrern aus 5 Nationen versuchen den Titel DTM-Meister 2006 zu erringen.Fotos>>>
07.- 09. April Hockenheim (D)
28.- 30. April EuroSpeedway Lausitz (D)
19.- 21. Mai Oschersleben (D)
30.6.- 02. Juli Brands Hatch (GB)
22.- 23. Juli Norisring (D)
18.- 20. August Nürburgring (D)
01.- 03. September Zandvoort (NL)
22.- 24. September Barcelona (E)
13.- 15. Oktober Le Mans (F)
27.- 29. Oktober Hockenheim (D)
Der Saisonauftakt der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft
wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Wie schon die Einstellfahrten am Wochenende
davor erahnen ließen, hatte der Winter die Nordschleife noch fest im Griff.
Am Donnerstag vor dem Renntermin war eine Abordnung
von Verantwortlichen bestehend aus u.a. Rennleiter Peter Bröcher, Karl Heinz Gürthler
und Fahrervertreter vor Ort. Sie machten sich ein Bild von den Gegebenheiten an der
Strecke, doch Schnee und Eis an den Randstreifen und Auslaufzonen ließen einen
sicheren Ablauf der Veranstaltung nicht zu. So bleibt dem Winter noch 2 Wochen Zeit
um endlich dem Frühling Platz zu machen damit der 2. Lauf am 8.April ungehindert
stattfinden kann. |

Morgens am Rheinufer

Rennflair auf der "Kö"

Oldie mit Kristensen Fotos:M.Nicolai

Winter in der Eifel Foto:M.Nicolai
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Ingolstadt, 19. Februar 2006
Erstmals seit 1995 startet in der populärsten
Tourenwagen-Rennserie der Welt wieder eine Frau: Vanina Ickx bestreitet die DTM 2006
mit einem Audi A4 DTM im neuen DTM-Team von Dr. Colin Kolles. Die Belgierin wäre
nicht die erste Audi Werksfahrerin, die den Männern zeigt, wo es langgeht: Michèle
Mouton gewann mit dem Audi quattro als erste und bisher einzige Frau einen Lauf zur
Rallye-Weltmeisterschaft. 1982 verpasste die Französin nur knapp den WM-Titel.
In den 90er Jahren sorgte die Italienerin Tamara Vidali mit dem Audi A4 quattro bei
den Supertourenwagen für Furore.
Mit Vanina Ickx kommt auch ein neues Team in die DTM:
Dr. Colin Kolles, Teamchef des Midland-Formel 1-Teams, hat zwei 2004er Audi A4 DTM
erworben und setzt diese als Audi Kundenteam ein. Welches Potenzial in den Gebrauchtwagen
steckt, zeigte das Audi Sport Team Joest im vergangenen Jahr: Christian Abt wurde am
Norisring Zweiter und war am Ende als Neunter der Gesamtwertung bester Pilot eines
Vorjahreswagens. Das zweite Cockpit im Team von Dr. Kolles, das seinen Sitz in Greding
nur wenige Kilometer nördlich von Ingolstadt hat, ist noch nicht besetzt. |

Jacky Ickx, Tom Kristensen und Vanina Ickx
Foto: Audi-Motorsport
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Köln 21+22.2006 24h Kart-Cologne
"Wertgrund"-Team gewinnt nach 7 Jahre
reißt Schneiders Serie
Bernd Schneiders Titelverteidigung bei den 24h Kart-Cologne
scheiterte gerade beim vorerst wohl letzten Rennen in Rodenkirchen nachdem er und sein
Team das Rennen sieben Jahre hintereinander gewonnen hatte. Auch diesmal trat der Mercedes
- Werksfahrer mit einer starken Mannschaft auf , so griffen seine DTM - Kollegen Jamie
Green und Bruno Spengler ebenso ins Lenkrad der "Dark-Dog" Truppe wie die
BMW Werkspiloten Dirk und Jörg Müller. Nach Problemen in der Anfangsphase
fiel das Team weit zurück dennoch kämpfte man sich zurück und errang
mit Platz 3 ,den letzten Podiumsplatz. Einen harten Kampf bis zur letzten Minute lieferten
sich die Teams von "race4you.de" und "Wertgrund" um den Sieg. Lange
Zeit sah es nach einen Sieg für das Race4you.de Team aus ,doch die Taktik von
M.K. Groß geleiteten "Wertgrund - Teams" ging am Schluß auf und
man siegte mit einen knappen Vorsprung von nur 2 Runden.
Erstmals trat auch das Abt -Sportsline Team aus Kempten
an , die auch internationale Topstars der Rennszene aufgeboten hatten. Neben den DTM-Piloten
Martin Tomczyk und Pierre Kaffer hatte sich das Team mit Fia - GT -Vize - Weltmeister
Timo Scheider verstärkt. Leider hatte man in der Anfangsphase im DTM erfahrenen
Team kleine Probleme auf der 375 Meter Kartbahn so erreichte man schließlich
nach 24Stunden als 6tes Team das Ziel , vor dem Team "Heuser Design" in dem
Volker Strycek seinen Runden drehte.
Wie schon in allen Jahren zu vor war das Spektakel
im Kart - Center Cologne ein toller Erfolg und machte allen Spaß. Alle Beteiligten
werden d diese "Start - Veranstaltung " ins neue Motorsport - Jahr vermissen.
Dank an alle Helfer, Organisatoren , Sponsoren , Mitwirkende und Prominente die den
Zuschauern so viel Freunde am Motorsport in ganz besonderer Atmosphäre vermittelt
haben
.>>-Foto-Galerie
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Sieg beim Jubiläumsrennen "Wertgrund "Team

Erstmals dabei Jamie Green
Fotos:M.Nicolai |
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Essenn 25.11-04.12. Motorshow
Am 25.11.2005 öffnete die Motorshow in Essen
Ihre Tore für die Besucher bis zum 04.Dezember2005. Für jeden Motorsport-Fan
in Deutschland ist es der letzte Pflichttermin im Jahr 2005. Fine große Fläche
gewidmet sein .Die einmalige Präsentation von erfolgreichen Automobilen, die Geschichte
auf der legendären Nordschleifeür jeden Geschmack bietet die Motorshow faszinierende
Anblicke. Mit vier Ausstellungsbereichen setzt die Essen Motor Show ihre seit 1968
ungebremste Erfolgsstory fort "Automobile", "Tuning", "Oldtimer
& Classics" und das
"Show-Center" laden zum Rundgang ein. Auto
-Begeisterte kommen also voll auf Ihre Kosten. Die Motorsport-Fans können sich
besonders auf die Ausstellungsbereiche der DTM freuen, die zum ersten mal mit einem
eigenen Stand in Halle 3 auf die Besucher wartet. Auch BFGoodrich wird wie in den vergangenen
Jahren interessante Infos auch rund um die Langstreckenmeisterschaft bieten.
Ein ganz besonderes Highlight finden die Fans der
"grünen Hölle" auf der diesjährigen Motorshow ,so wird der
Traditionsstrecke mit einer Ausstellung in Halle A1 e und beim24-Stunden-Rennen geschrieben
haben umfaßt über 20 Renn-, Sport- und Tourenwagen von den Anfängen
im Jahr 1927 bis heute.
>>-Foto-Rundgang |


Foto-Rundgang für Tourenwagen-FanFotos:M.Nicolai
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Nürburgring 05.11.2005
Bevor der Winter Einzug in die Eifel halten kann mußte
die BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft noch ihr Saisonfinale am 05.11 abhalten,
denn im April war die Veranstaltung der RG Düren bereits wegen Schneefalls abgesagt
worden. Die Eifel zeigte sich nicht von der Sonnenseite doch erst am Nachmittag setzte
der angekündigte Regen ein, der das ohnehin schon spannende Rennen noch aufregender
machte.
Von Anfang an faszinierte der Kampf an der Spitze die
Zuschauer, die Zakspeed - Viper jagte Runden lang den Land - Porsche GT3 um die Strecke
, nur wenige Zentimeter trennen die beiden Fahrzeuge, man meinte man sehe ein Sprintrennen,
dabei waren noch gut 3 1/2 Stunden zu absolvieren , Es ein früher Stopp der Viper
brachte für das Land - Team etwas Entspannung.
Gegen Mitte des Rennens setzte Regen ein ,was das
Teilnehmerfeld noch einmal durcheinander würfelte. Während die Mannschaft
rund um Marc Basseg zum richtigen Zeitpunkt auf Rennenreifen wechselte und damit die
Grundlage legte für den vierten Gesamtsieg ,lagen Andere mit ihrer Strategie falsch.
Der Schall -Astra hatte zwar Unterstützung durch Volker Strycek ,der einer Einladung
gefolgt war, doch die Strategie im Team des Astra - Coupé ging nicht auf . Nachdem
man lange Zeit um Platz 3 kämpfte mußte man sich schließlich mit Platz
7 zufrieden geben. Die Viper beschäftigte sich derweil auf der Strecke mit dem
BMW M3 GTRS von Scheid Motorsport auch doch ging es hauchdünn zu, erst ein Dreher
des BMW entschied Platz 2 für die Viper.
Gefeiert wurde nach dem Finale an allen Ecken, so
durfte die Schubert Mannschaft auch noch die Vizemeisterschaft des Teamchef feiern
nachdem man ja bei letzten Lauf schon die Startnummer 1 für 2006 mit Claudia Hürtgen
für den BMW 320 gesichert hatte. In den verschiedenen Klassen wurden auch noch
Meister gesucht. So sicherte sich Andreas Mäder und Reinhald Renger ihren Titel
im Honda 2000S-Cup mit einem Klassensieg. Im Honda Civic Type R Cup gab es eine Schrecksekunde
für die Cup -Sieger als Harald Thönnes nach einem Ausrutscher nach hinten
gereicht wurden, doch schließlich rettete sich der leicht lädierte Honda
auf Platz 3 ins Ziel ,was für den Titelgewinn ausreichte. Im Peugeot 2006 RC Cup
hätte es ein Freudentag für die Mannschaft von Jürgen Nett sein können,
der nur ankommen brauchte um den Titel in der Tasche zu haben, doch das Schicksal wollte
es anders. Nach dem morgendlichen Training kehrte der blaue Peugeot mit großem
Schaden von der Nordschleife wieder und so konnten man nur zuschauen was die Mitstreiter
Marco Wolf / Philip Stange und Ralf Goral abliefern sollten . Auch das zweitplatziete
Team Wolf/Stange wurde ebenfalls vom Pech verfolgt und mußten Ihr Fahrzeug mit
Defekt abstellen, so freute sich am Ende Ralf Goral über den Titel. Die Fans sahen
ein packendes Finale und können schon jetzt die Zeit kaum erwarten wenn es im
nächsten Jahr wieder um Punkte und Titel geht, auf der Nordschleife.>>-Fotos |

Ein spannender Kampf

Auch auf der Nordschleife auf Tuchfühlung:die
Viper

Angeschlagen aber glücklich:Titel imHondaFotos:M.Nicolai
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Hockenheim 23.10.2005
Das letzte Wochenende der DTM lockte 147000 Zuschauer
nach Hockenheim, alle wollten sehen wenn Gary Paffett nach der DTM "Krone"
greift, Mattias Ekström alles daran setzten würde seinen Titel zu verteidigen
und wenn die Fahrzeuge der Marke Opel ein letztes Mal ihre Runden in der DTM drehen
würden. Für Paffett lief alles nach Plan , der Brite schaffte den Einzug
in die SuperPole und sicherte sich Startplatz 6. Jamie Green und Tom Kristensen belegten
Startreihe 1 , dahinter würden Bernd Schneider und Heinz-Harald Frentzen starten
zur Überraschung aller hatte sich Frank Stippler vor Paffett eingefunden ,der
im Vorjahres-Audi eine tadellose Leistung zeigte. Für Ekström verlief das
Qualify nicht wie gewünscht, der Schwede landete schließlich auf Startplatz
15. Wenige Minuten bevor der 11.Lauf der DTM gestartet wurde öffnete der Himmel
kurz seine Schleusen , was aber für alle Fahrzeuge einen Start auf Reifenreifen
bedeutete. Als die Fahrzeuge aus der Aufwärmrunde kamen , war es Stippler ,der
einen Startabbruch verursachte, er hatte sich nicht in seine Startbox eingeordnet was
die Rennleitung veranlaßte den Start nicht freizugeben. Der zweite Versuch funktionierte
dann reibungslos. Bernd Schneider nutze die Startschwäche von Jamie Green aus
und übernahm die Führung . Martin Tomczyk trudelte in der ersten Kurve ins
Aus, drehte sich und schoß durch Starterfeld zum Glück erwischte der Audi
kein anders Fahrzeug.
Ekström hatte sich im Startgetümmel auf Platz
9 vorgeschoben und versuchte nun Laurent Aiello zu folgen. Doch Manuel Reuter sollte
den Schweden die nächsten Runden beschäftigen. Immer wieder versuchte der
gebürtige Mainzer vorbei zugehen, was auf nasser Fahrbahn mit hohen Feingefühl
ablaufen sollte, da Reuter keinesfalls in die Meisterschaft eingreifen wollte. Während
dessen machte sich Aiello aus dem Staub, der Franzose überholte Mika Häkkinen
verschwand aber dann kurzzeitig im "Grün" und mußte sich hinter
Bruno Spengler auf Platz 11 einordnen. Paffett jagte nun Stippler über den Kurs
. Reuter hatte im Kampf im Platz 9 seine Reifen ruiniert und wartete nun darauf das
ihn seine Box zum dringend erforderlichen Wechsel rief denn er mußte schon Spengler
und Aiello ziehen lassen. Markenkollege Marcel Fässler hingegen durfte an der
Opel - Box vorfahren , was den Schweizer weit nach Vorne katapultierte. Tom Kristensen
schob sich noch vor ersten Stopp an Green vorbei während Paffett sich immer noch
die Zähne an Stippler ausbiß. Bernd Schneider ,der schon weit enteilt war,
stellte sich beinahe selber ein Bein in Sachen Sieg , der St. Ingberter hatte nach
seinem ersten Stopp eine unliebsame Begegnung mit Markenkollege Häkkinen, dem
Schneider ungestraft ins Heck fuhr. Auch Jean Alesi kam ungeschoren davon , der Heinz-Harald
Frentzen am Heck traf und Teile des Opels auf der Fahrbahn verteilte. Fahrzeugteile
wurden an diesem Nachmittag reichlich verteilt ,doch für das meiste Aufsehen sorgte
Rinaldo Capello ,der schon seit Runden ohne Tür den Kurs um rundete. Nach den
ersten Boxenstopps beruhigte sich die Lage , Schneider führte vor Green , Kristensen
und Stippler. Fässlers früher Wechsel auf Slicks versetzte den Schweizer
nun in die Lage auf Platz 6 zufahren. Stippler konnte sich nicht länger gegen
Paffett wehren und mußte denn Briten ziehen lassen nachdem er in der Spitzkehre
von der Ideallinie gerutscht war. Für Alexandro Margaritis und Martin Tomczyk
war bereits Feierabend, beide hatten ihre Fahrzeuge im Motodrom in der Mauer versenkt,
als die zweite Runde der Boxenstopps begann. Paffett gelang es nun sich an Kristensen
vorbei zu quetschen , während Ekström und Fässler um Platz 6 balgten.
6 Runden vor Schluß zog jedoch ein Unfall von Heinz- Harald Frentzen die Aufmerksamkeit
auf sich. Der Mönchengladbacher hatte seinen Wagen in der Opel - Kurve unglücklich
in die Mauer versenkt und mußte aus dem Auto geborgen werden und in ein Klinik
geflogen werden .
An diesem Tag gewann Mercedes alles was es zu gewinnen
gab, das gesamte Podium fest in der Hand der Mercedes - Fahrer auch Marken und Teamwertung
durften gefeiert werden. Gary Paffett ein würdiger Meister 2005 , daran konnte
auch Ekströms Doppel- Boxen - Stopp nichts ändern , der den Schweden erst
aus der Wertung warf, bevor sich später herausstellte das kein Regelverstoß
vorlag. Die DTM geht nun ein eine aufregende Winterpause , nachdem sich Opel ohne Glanz
und Stil aus der DTM verabschiedet hat, wird man sich neu ordnen müssen bevor
die DTM am 09.04.2006 die Saison 2006 in Hockenheim eröffnen wird. Am 25+26.März
ist die Präsentation der DTM in Düsseldorf geplant.>>-Fotos
Ergebnis
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Start-Ziel-Sieg B.Schneider

Opels letzter Auftritt in der DTM

Der Star des Jahres 2005 : Mika Häkkinen

Verletzte sich beim Unfall: Heinz-Harald Frentzen

Sieger Schneider duscht Meister PaffettFotos:M.Nicolai |
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Die Oktobersonne meinte es gut mit der Organisatoren
des 29.DMV 250 Meilen Rennen auch wenn der morgendliche Nebel für eine Startschiebung
sorgte ,so tröstete ein herrlicher Tag alle Teilnehmer und die 26000 Zuschauer.
Uwe Alzen startete, wie schon gewohnt , von der Pole Position , doch diesmal endete
sein Rennen schon nach 5 Runden. Der Betzdorfer schlug heftig in die Streckenbegrenzung
im Bereich "Schwedenkreuz" ein, nachdem an seinem Porsche ein Hinterreifen
geplatzt war. Alzen überstand den Unfall unverletzt , an "Turbinchen "
muß viel gearbeitet werden bis zum nächsten Lauf. Ähnlich erging es
Mitfavorit , dem Land-Porsche , der im Bereich der "Hohen Acht" verunglückte
auch dort konnte man sich an der Box nach erstem Schrecken über einen unverletzten
Fahrer Marc Basseng freuen. So war der Weg zum Sieg frei für den Manthey-Porsche
mit der Startnummer 111 gesteuert von Olaf Manthey und Timo Bernhardt. Dieser brachte
in seiner vermeintlich letzten Runde das Kunststück fertig einen Hauch zu früh
über die Ziellinie zu huschen, was sein Team nicht erschreckte , da er fast eine
Runde Vorsprung auf seine Verfolger Dirk Adorf und Hermann Tilke im V8Star Jaguar ,
hatte.
Vielen Anderen trieb die zusätzliche Runde den
Schweiß auf die Stirn besonders um Platz 3 gab es einen spannenden Kampf und
große Verwirrung. Das Duo Ralf und Andreas Schall gelang es beim letzten Boxenstopp
an der Zakspeed Viper vorbeizugehen und mit gut 10 Sekunden Vorsprung in die letzten
Runden zu gehen. Der Vorsprung war allerdings beinahe aufgebraucht als sich die Nachricht
von der zusätzlichen Runde verbreitete. So huschte der Schall Astra in die Boxenstraße
um nachzutanken , während die Viper die wirklich letzte Runde in Angriff nahm
. Nur Tanken konnte der Schall Astra nicht ,später wurde bekannt das die Nürburgring
GmbH die Tankanlagen schon abgeschaltet hatte, so beschloß die Rennleitung das
Rennen nach 27 gefahrenen Runden zu werten, da man Niemanden benachteiligen wollte
. So traten Vater und Sohn Schall bei der Siegerehrung als drittplazierte an wurden
jedoch später auf Platz 4 zurückgesetzt.
Glücklicherweise hatte die Rennleitung auch die
Besatzung der Viper auf das Podium gebeten so das es ungewöhnlich voll auf dem
Podest war. Auch knapp ging es in der Wertungsgruppe der Klasse Cup 5 zu wo der Peugeot
von Jürgen Nett und Rolf Schütz mit knappen Vorsprung von 22,3 Sekunden das
Ziel erreichte. Weiterhin das Gesamtklassement führen Thomas Ambiel, Thomas Brügmann
und Oliver Rövenich im BMW M3 an. Am 22.10.2005 startet der nächste Lauf
der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft bevor am 05.Noverber die Entscheidung über
die Meisterschaft in der Eifel fällt.>>Fotos
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Siegte mit großem Vorsprung: Manthey-Porsche

Sehr viel Betrieb auf dem Podium
Fotos:M.Nicolai
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Bei der Premiere der DTM in Istanbul war eigentlich
schon nach der Super Pole am Samstag klar wie schwer es der Audi - Pilot Mattias Ekström
haben würde. Die HWA - Mercedes hatten bei den Super Pole Runden ganze Arbeit
geleistet und sich exzellent plaziert. Gary Paffett, der Titelanwärter der Mercedes
Mannschaft lieferte die beste Zeit ab und dahinter hatte sich eine ganze Schutzarmee
mit Teamkollegen aufgebaut. Sowohl Bernd Schneider als auch Jamie Green und Vorjahreswagen
- Pilot Bruno Spengler hatten sich vor Ekström aufgebaut ,der neben Manuel Reuter
,dem bestplazierten Opel -Piloten aus der dritten Startreihe starten durfte.
Hinter den beiden türmten sich weitere Mercedes
- Piloten mit Mika Häkkinen und Jean Alesi auf , bevor Marcel Fässler und
Tom Kristensen die Top Ten beschlossen. Auf den ersten Metern des Rennens ging es hoch
her, Paffett kam erwartungsgemäß gut weg und dahinter schirmte Bernd Schneider,
den Briten ab. Ekström hatte wie am Eurospeedway einen prima Start und bog schon
als Dritter in die erste Kurve ein. Ihm folgte nun Jamie Green, der den Schweden am
Ende der ersten Runde in große Schwierigkeiten bringen sollte. Der Mercedes Junior
bremste sich Eingangs der Start- Ziel- Geraden neben Ekström berührte den
Audi ,schob ihn von der Strecke, so das nicht nur Green am trudelnden Ekström
vorbei kam sondern auch die Teamkollegen des Mercedes - Piloten Mika Häkkinen
und Jean Alesi bevor der Audi vom Grün wieder auf die Strecke gefunden hatte.
Nun führten gleich 5 Piloten mit dem Stern vor
Ekström . Dahinter folgten Bruno Spengler und Manuel Reuter die schon am Start
ihre Plätze abgegeben hatten. Während Reuter den Versuch startete am Kanadier
vorbei zu kommen brachte ihn sein Teamkollege Laurent Aiello um einen Platz als Reuter
sich seine Position zurück holen wollte schickte ihn der Franzose von der Strecke.
Reuter eröffnete nun die Reihe der ersten Boxenstopps
. Während er beim OPC-Team vorfuhr hatte Markenkollege Heinz-Harald Frentzen bereits
Feierabend. Der hatte sich mit Christian Abt im Zweikampf angelegt der für beide
im Kiesbett endete. Tom Kristensen, der die einzige noch im vorderen Feld verbliebene
Unterstützung für Ekström darstellte machte seinen ersten Stopp auch
recht früh , verstrickte sich aber in einen Zweikampf mit Spengler , der ihn lange
aufhielt. Als sich der erste Mercedes - Fahrer aus der Spitze an seiner Boxen sehen
ließ war das erste Renndrittel schon vorbei. Und man hatte für Paffett einen
beruhigenden Vorsprung von 20 Sekunden heraus gefahren. Die Boxenstopps änderten
das Bild das sich den Zuschauern bot nur unwesentlich ,nur Mika Häkkinen profitierte
im Mercedes- Lager davon und kam an Bernd Schneider vorbei.
An der Führung von mittlerweile 5 Mercedes- Piloten
änderte sich nichts. Auch die Strategie von Manuel Reuter war aufgegangen ,der
dahinter wieder auf Platz 6 fuhr. 32000 Zuschauer hofften das Ekström erster Stopp
etwas helfen würde, doch der Schwede kam unmittelbar hinter Reuter aus der Boxengasse.
Reuter wehrte sich vehement und versuchte seinen Platz zu halten , doch gegen den mit
neuen Reifen anstürmenden Audi gab es auf Dauer kein Mittel .Nach einem erfrischendem
Kampf ergatterte Ekström die bessere Linie und Reuter ließ ihn fair ziehen.
Doch beide sollte das Schicksal in der Box zum zweiten Stopp noch mal zusammen führen.
Unabhängig von einander begann das Fiasko für beide in der Box beim gleichzeitigen
2 .Stopp. Sowohl Ekström als auch Reuter kamen nach Reifenwechsel und Tanken nicht
richtig weg . Der Opel kam nicht auf Drehzahl und auch Ekström hatte einen miserablen
Stopp und kam nicht von der Stelle. Für den Wahl - Österreicher bedeutete
die Zeit die er verloren hatte Platz 14. Ekström kam auf Platz 12 wieder auf die
Strecke und kämpfte von nun an mit einen wehrlosen Audi gegen die Konkurrenten.
Gegen Ende des Rennens passierte Spengler , den Titelverteidiger und Alesi , der sich
sogar einen dritten Stopp leisten konnte, da man vergessen hatte den Mercedes des Franzosen
aufzutanken.
In den Schlußrunden des 10. Laufs der DTM änderte
sich an der Spitze nichts mehr . Paffett fuhr gemütlich vor seinen Teamkollegen
Häkkinen , Schneider und Green . Kristensen hatte mit guter Strategie Platz 5
eroberte und Laurent Aiello hatte durch mehrere rüpelhafte Manöver Platz
6 eingenommen. Schließlich mußte Ekström in der Schlußrunde
noch Stefan Mücke, Marcel Fässler und Alexandro Margaritis ziehen lassen
bevor er als 12 das Ziel erreichte. Mercedes durfte nicht nur einen 4-fach Erfolg feiern
sondern auch schon mal den Sekt kaltstellen, da Paffett nun mit 9 Punkten vor Ekström
die Meisterschaft anführt. Wenn am 23.Oktober die DTM vor vollem Haus in Hockenheim
zum letzten Mal gestartet wird , würde Ekström schon mehr als Glück
benötigen um die Titelverteidigung sicher zu machen. |

Beeindruckende Kulisse
Foto: Opel-Performance

Start im Regen: DTM
Foto: dtm-media

Nach dem 2.Stopp ohne Chance:Reuter
Foto: Opel-Performance

Mercedes: total
Foto: dtm-media
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Nürburgring 24.09.2005
Beim siebten Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft
gewann erneut der Porsche 996 Turbo mit
Jürgen und Uwe Alzen am Steuer vor dem Porsche
GT3 RSR gesteuert von Marc Basseng und Patrick Simon. Als dritter erreichte der V8STAR
Jaguar von Dirk Adorf und Hermann Tilke das Ziel , vor 28500 Zuschauer ,die bei schönstem
Eifel-Wetter den Lauf genießen durften.
Uwe Alzen , der von der Pole Positions ins Rennen ging
machte gleich klar wenn es hier zu schlagen galt, der Betzdorfer stellte direkt in
der ersten Runde einen neuen Rundenrekord mit 8:09.949 Minuten auf und führte
vom ersten Meter an. Auch die Truppe rund um Manthey-Racing hatte eine Chance auf einen
Platz auf dem Treppchen, leider wurde nach einer Mißachtung von Flaggensignalen
eine Durchfahrtsstrafe verhängt, die das Team nicht antrat, was zur Disqualifikation
führte. Lange hatte man sich einen harten Kampf um Platz 2 geliefert was für
viel Spannung sorgte. Die weiteren Plätze eroberten Johannes Scheid/ Oliver Kainz
und Denis Rostek im BMW M3 GTRS vorm Schall Astra der Platz 5 belegte
Mit 163 Startern war das Feld wieder reichlich gefüllt
und auch in den Wertungsklassen wurde wieder hart gekämpft. So errang Claudia
Hürtgen zusammen mit Torsten Schubert im BMW 320i erneut einen Klassensieg. Im
Peugeot 206 RC VLN-Cup sah lange Zeit Jürgen Nett wie der Sieger aus, doch der
Mayener musste bei letzten Boxenstopp die Vorderreifen wechseln ,was ihn um den Sieg
brachte. Ralf Goral sicherte sich seinen ersten Saisonsieg im Peugeot.
Das Trio Oliver Rövenich ,Thomas Ambiel und Thomas
Brügmann im BMW M3 führen weiterhin die Gesamtwertung an . Der nächste
Lauf findet am 8.Oktober statt.>>Fotos |

Zweiter Sieg in Folge : Alzen Porsche

Klassen-Sieg :Claudia Hürgten
Fotos:M.Nicolai
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Eurospeedway Lausitz 18.09.2005
Spannender hätte auch ein Krimi- Autor den 9.Lauf
der DTM nicht schreiben können. Schon in der Qualifikation zur SuperPole sah es
so aus als wolle Petrus nun die Regie übernehmen. Schwarze Wolken und Sonnenschein
wechselten im Minutentakt so das fast 10 Minuten dem Treiben am Himmel zugeschaut wurde
bevor Bruno Spengler, als Erster auf die Strecke fuhr.
Nachdem alle seine DTM - Kollegen mit ihren Fahrzeugen
nun folgten , wechselte die Führung ständig .In allerletzter Minute eroberte
Laurent Aiello mit seinem schwarzen Opel die Spitze der Tabelle. Überhaupt kamen
die Opel - Fahrzeuge mit dem Eurospeedway gut zurecht, denn 3 Fahrzeuge durften an
der SuperPole teilnehmen. Manuel Reuter mußte nun als Erster auf die Einzelrunde
und legte eine fehlerfreie Runde ab , die nur von Markenkollege Heinz-Harald Frentzen
und Jamie Green unterboten wurde. Die Titelkandidaten Mattias Ekström und Gary
Paffett mußten sich mit den Startplätzen 5+7 zufrieden geben.
Am Sonntag freuten sich 67000 Zuschauer auf das
2. Rennen in diesem Jahr in der Lausitz. Der Start ließ besonderes die Herzen
der Opel - Fans höher schlagen , denn Jamie Green kam schlecht weg , Manuel Reuter
und Mattias Ekström starteten wie Torpedos , Reuter gelang es sogar neben seinen
Markenkollegen zu fahren, doch der Mönchengladbacher hatte die bessere Linie für
die erster Kurve. Hinter dem Opel - Duo ordnete sich Ekström ein gefolgt von Jamie
Green. Noch vor der nächsten Kurve kam es zum Startgetummel. Rinaldo Capello drehte
sich, als Folge mußte Marcel Fässler auf die Wiese ausweichen und schleuderte
gegen Stefan Mücke und Alexandro Margaritis bevor Fässler endgültig
im Kiesbett versank. Auch Christian Abt mußte "Federn lassen" als er
vom Teamkollegen Capello Anfangs der zweiten Runde gedreht wurde, was für den
Kemptener nur das Vorspiel zum frühzeitigen Rennende bedeutete., da in Runde 15
Mika Häkkinen das Schicksal der Startnummer14 bestimmte.
Viele kleine Trümmerteile hinterließ die
Kollision mit dem Finnen auf der Strecke, die Häkkinens Teamkollegen Bernd Schneider
zum Verhängnis werden sollten, der sich nach einem Plattfuß dem Wagen so
beschädigte, das er in der Box verschwand.
Noch vor den ersten Boxenstopps hatte sich Gary Paffett
mit Hilfe seiner Teamkollegen an Ekström herangefahren ,beide Titelanwärter
verschwanden auch gleichzeitig in der Boxengasse. Nacheinander wechselte nun das gesamte
Feld die Reifen erstmalig. Nur die mittlerweile 3 führenden Opel - Fahrzeuge verfolgten
eine andere Strategie, die wie sich zeigen sollte die Rüsselsheimer um alle Chancen
brachte. Aiello, der an seine Markenkollegen heranfahren konnte, obwohl er von Startplatz
9 kam rüttelte die Boxenmannschaften nicht wach, er wurde als erster herein gerufen
und landete nach der Serie der ersten Stopps vor seinen Markenkollegen. Das Führungsduo
fuhr erst an die Box als das Feld mit Ekström und Paffett nur noch 13 Sekunden
Rückstand hatte, ein Vorsprung der nicht reichte und die Rüsselsheimer gnadenlos
zurückwarf. Aiello fuhr nach dem ersten Renndrittel nun auf Platz 4 während
Frentzen vor Jean Alesi nur noch Platz 5 belegte und Reuter dahinter Platz 7. An die
Spitze hatte sich nun das Duo, das um die Tabellenführung kämpfte gesetzt,
dahinter schirmte Tom Kristensen den Kampf ab , der mit einer tollen Boxenstrategie
nun Dritter war.
Von nun an jagte der Brite Paffett , den schwedischen
DTM-Meister des Vorjahres um den Kurs. Mit einer Runde Differenz erschienen auch beide
zum zweiten Boxenstopp was sich nicht von einander trennte. Die Hetzjagd setzte sich
fort. Wertvolle Sekunden schenkte die Boxencrew von Aiello ihrem Fahrer, als sich nach
schnellen Stopp den Franzosen wieder auf die Strecke schickten , der nun auf Kristensen
aufzuschließen versuchte. Reuter gelang es zwischen den Stopp so viel Zeit gutzumachen
, das er vor Frentzen und Alesi wieder auf die Strecke fahren konnte und seinerseits
nun versuchte an Aiello heran zufahren.
Nach wie vor tobte der spannende Kampf um den Sieg
an der Spitze. Dahinter tat sich nach der zweiten Boxenstoppserie eher wenig. Lediglich
Jean Alesi kegelte Frentzen von der Strecke ,was die Rennleitung zur einzigen Durchfahrtsstrafe
an diesem Tag veranlaßte. Als Jamie Green seinen Renntag in der Box beendete
, erreichte der Krimi um den Sieg seinen Höhepunkt. Paffett nährte sich Ekström
und beide fuhren jenseits eines Meters um die Strecke. Jeden Moment hätte der
Angriff des Briten kommen können. Ein Zweikampf der die Zuschauer bis zum letzten
Meter fesselte. Doch so sehr sich Paffett auch bemühte , Ekström durfte sich
über den Sieg freuen und die Tabellenführung übernehmen. Tom Kristensen
freute sich über seinen dritten Platz , der nun auch seinen dritten Platz in der
Meisterschaft vorzeitig zementiert. Die Opel-Fahrer fuhren zwar eines der besten Saisonergebnisse
für die Mannschaft heraus, hatten sich aber mit einer selbstzerstörerischen
Strategie um die Podiumsplätze gebracht.
Nun gastiert die DTM zum ersten Mal in Istanbul
wo zwar alle ein spannendes Rennen erwarten , doch jeder deutsche Fan hofft das die
Titelentscheidung erst in Hockenheim fallen wird, wo der Karten Vorverkauf auf ein
volles Haus hindeutet . Wer noch das Finale besuchen möchte, sollte schnell handeln.
Kartenbestellung unterwww.dtm.de
>>-Fotos
Ergebnis
Am Samstag verkündete Laurent Aiello seinen Rücktritt
vom aktiven Motorsport zum Saisonende 2005.
Der Franzose betonte das er nach 25 Jahren Motorsport
nun müde sei und etwas Anderes machen wollte. Er bedankte sich bei vielen Mitstreitern
,Teams und Fans führt die lange Zeit der Zusammenarbeit und Treue. Besonders seine
Jahre in Deutschland bleiben ihm in guter Erinnerung .Seine größten Erfolge
wie den STW-Titel 1997 mit Peugeot und die DTM - Meisterschaft im Jahre 2002 mit Audi
errang er in Deutschland. Der Familienvater erkämpfte vier Tourenwagen- Meisterschaften
sowie einen Sieg in Le Mans 1998. |
Der Titelkampf spitzt sich zu :Gary Paffett


Opel in Top-Form:Reuter + Aiello

Paffett+ Ekström:ein Thriller

Schlechte Strategie:Opel schlidert am Podium vorbei

Ekström weiter auf Titelkursvorbei.

Laurent Aiello beendet seine Karriere Ende 2005
Fotos.M.Nicolai
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Zandvoort :
Nachdem die Wetteraussichten für Zandvoort eher
mäßig waren, blieb der angekündigte Regen jedoch aus und die Zuschauer
auf dem niederländischen Kurs erfreuten sich an strahlenden Sonnenschein und angenehmen
Wind. Weniger angenehm für die Piloten der DTM, denen der Wind immer wieder die
Strecke mit Sand bestäubte. Das Zeittraining um den Einzug um die SuperPole sollte
spannend werden, die außergewöhnliche Strecke in den Dünen ließ
so manchen Piloten stranden. So versenkte Jean Alesi den Mercedes sogar so arg ,das
es fast zum Überschlag gekommen wäre, er löste damit eine Unterbrechung
des Qualify aus.
Vielleicht war es die Zeitverzögerung die ,
die Rennleitung veranlaßte wenige Minuten vor Ende der 20 Minuten Fahrzeit ,keine
gelben Flaggen an der Unfallstelle von Alexandro Margaritis zu zeigen. Der, hatte in
der Tarzan - Bocht seinen Mercedes im Kies versenkt. Zur Verwunderung aller wurde die
Gefahrenstelle nicht angezeigt und die meisten Piloten rasten am Griechen vorbei auf
ihre letzten Runden.. Wer sich irritieren ließ und zögerte auf die Reise
zu gehen oder in der Tarzan - Bocht vom Gas ging ,würde nicht in der SuperPole
vertreten sein. Bernd Schneider nutzte die Gunst der Minuten und donnerte von Platz
18 in die TopTen, genau wie Frank Stippler. Die Piloten ,die zögerten wie Mika
Häkkinen und Manuel Reuter flogen aus der Teilnehmerliste. So waren es nur 2 Opel
- Fahrzeuge ,die noch einmal starten konnten obwohl Opel einen sehr starken Eindruck
bis dahin hinterlassen hatte.
Heinz Harald Frentzen und Marcel Fässler schnappten
sogar den Meisterschaft - Kandidaten , Gary Paffett und Mattias Ekström die Startplätze
2+3 hinter Bernd Schneider weg, der mit einer Rekord-Rundenzeit die Pole Position holte.
So starteten am Sonntag , vor 77 000 Zuschauern , die
Piloten auf die ersten Meter. Jamie Green blieb beim Start stehen , behinderte viele
Fahrzeuge , fiel weit zurück ,konnte aber durch die Geschehnisse im Rennverlauf
noch Platz 7 sichern. Schneider ließ bei Start nicht anbrennen ,Frentzen und
Fässler tauschten die Plätze, Ekström und Paffett folgten friedlich
auf die erste Runde. Ein Opfer sollte nur zu beklagen sein ,denn Laurent Aiello mußte
ins grün und fiel an die letzte Stelle zurück. Während Frentzen dem
Rekordmeister verfolgte errangen Paffett und Ekström, den Opel von Fässler
nieder , der nun versuchte den Anschluß nicht zu verlieren. Auf den Plätzen
6+7 glänzten die Vorjahres -Audis von Christian Abt und Frank Stippler vor Kristensen
,der seine SuperPole-Runde vergeigt hatte.
Nachdem Jean Alesi im Handgemenge mit Margaritis und
Aiello seinen Mercedes in die Leitplanken hämmerte ,bereitete sich Paffett schon
auf den ersten Boxenstopp vor. Schon Ende der 6 Runde ließ er sich an seine Box
sehen und sollte durch diesen frühen Stopp riesig profitieren. Während man
bei Ekström eine andere Taktik wählte. In dieser Phase absolvierte Frentzen
viele Führungsrunden, konnte sich aber nicht entscheidet absetzen.
Auch Manuel Reuter, in seinem 200. DTM - Rennen , kam
früh zum Reifenwechsel , was den Opel weit nach vorne gespült hätte,
wäre da nicht Häkkinen gewesen. Der Finne absolvierte seinen Box 2 Runden
später und kam unmittelbar hinter dem Vectra wieder auf die Strecke. Wie vor den
Stopps, der Beiden versuchte der Formel 1-Weltmeister am Opel vorbei zu kommen, was
ihm auf dem schnellen Streckenstück vor, bei der Anfahrt zur Audi S Bocht auch
gelang. Nur bremste der Finne so spät das er von der Ideal - Linie nach Außen
rutschte , einlenken mußte, um nicht im Kies zu enden , als Reuter schon wieder
neben ihm Innen auf der Ideal - Linie in die Kurze einlenkte. Es kam zum Zusammenstoß
,Häkkinen drehte sich ,beide Fahrzeuge konnten zunächst ohne Platzverlust
wieder fahren. Häkkinen belegte sogar noch Platz 8 während Reuter nach Durchfahrtsstrafe
und beschädigten Vectra sein Rennen 8 Runden vor der Zieldurchfahrt beenden mußte,
da der Wagen zu stark beschädigt war.
Doch auch weitere Piloten verstanden die Welt nicht
mehr als sie von der Rennleitung zum Boxenbesuch aufgefordert wurden.
Bernd Schneider, nach seinem Stopp mit Paffett im Schlepptau
wurde hinter Rinaldo Capello eingeklemmt, der deutlich langsamer war, aber nie vorhatte
die schnelleren Mercedes Fahrzeuge kampflos vorbei zu lassen. Viele Runden verharrten
,diese hinter dem Audi als Capello beim Anbremsen der Tarzan Bocht einen neuen Bremspunkt
wählte und den Vodaphone Mercedes zur Vollbremsung zwang, Diese, sollte nicht
mehr reichen um den Zusammenstoß zu verhindern. Capello drehte sich von der Strecke
und Schneider haderte mit der Rennleitung , denn er durfte seine Siegchancen nach Durchfahrtsstrafe
für diesen Tag begraben. Auch Aiello durfte in der Boxengasse erscheinen nach
einem Rempler mit Stippler, der ebenfalls kreiselte und Staub auf wirbelte. Lediglich
Ekström kam ungestraft davon , nachdem er seinen Markenkollegen Abt ins Auto gefahren
war. Eine harte und unnötige Aktion aber wenig spektakulär da beide Fahrzeuge
auf der Strecke blieben.
Paffett ,durch brillante Strategie uneinholbar enteilte
.Ekström ,der immer wieder aufgehalten wurde im Verkehr , konnte dem Briten nicht
folgen. Frentzen und Fässler konnten dem Führungsduo nicht folgen während
Frentzen vor seinem Kollegen keine Angriffe zu erwarten hatte seine Runden drehte,
kämpfte Fässler gleich mit einem Audi-Doppelpack in Form von Kristensen und
Martin Tomczyk . Runden lang wehrte sich der Schweizer mit aller Kraft gegen Kristensen.
Doch in der letzten Kurve des Rennens gelang es dem Dänen am Opel vorbei zu kommen.
Dennoch fuhren die Rüsselsheimer mit den Plätzen 3+5 das beste Saisonergebniß
heraus. Die Meisterschaft hoch spannend denn Paffett und Ekström tauschten zwar
die Tabellenplätze doch es trennt sie weiterhin nur ein Punkt. Man darf sich also
freuen auf den nächsten Lauf der DTM ,der nach der Absage aus Avignon nun auf
dem Eurospeedway Lausitz stattfindet..>>-Fotos
Ergebnis Zandvoort
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Sieg in Zandvoort: Paffett

Allein in der DTM 200Rennen:Reuter

Rennunfall:Häkkinen und Reuter

Strahlende Sieger

rSpannend wie nie DTM2005
Fotos.M.Nicolai
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05.-07.2005 Nürburgring
Beim 7. Lauf der DTM schien alles nach Plan zu laufen
,jedenfalls entsprach es sicherlich den Wunschvorstellung der Mercedes - Mannschaft
rund um Tabellenführer Gary Paffett. Dieser sicherte sich am Samstag die Pole-Position
vor seinen Teamkollegen Mika Häkkinen. Der, hatte mit Platz 10 gerade noch die
SuperPole erreicht ,konnte aber seine Zeit im entscheidenden Moment wiederholen, was
ihn in die erste Startreihe brachte. Mattias Ekström hingegen mit der schnellsten
Zeit im Zeittraining gelang dieses nicht , der Schwede mußte aus Startreihe 2,
neben einen weiteren Mercedes Piloten Bernd Schneider, starten.
Schon eine Reihe dahinter folgte der Erste der beiden
Opel-Fahrer die, die SuperPole erreicht hatten ,Laurent Aiello auf Platz 5 und Heinz-Harald
Frentzen , der sich sogar noch den Vorjahreswagen von Christian Abt geschlagen geben
mußte und die SuperPole beschloß. Als Roland Bruynseraede von seinem Recht
als Rennleiter Gebrauch machte und einen Start hinter dem Safety-Car an ordnete , kam
dies ,der an der Spitze des Feldes versammelten AMG-Truppe entgegen. Wer sich Hoffnung
gemacht hatte im allgemeinen Startgewussel bei Regen , Plätze gut zu machen wurde
enttäuscht. Im Fahrerfeld herrschten so unterschiedliche Wissensstände über
das zu erwartende Startprozedere, das es zu einem Start in mehreren Gruppen kam. Die
112000 Zuschauer verfolgten mit Erstauen das ,das Safety-Car schon nach ersten Runde
in die Boxengasse verschwand, was natürlich die ersten 8 Fahrzeuge mit Sichtkontakt
mitbekamen. In der Gruppe rund um Christian Abt wurde in der Aufwärmrunde so getrödelt
so das der Allgäuer um die Coca-Cola- Kurve kam als die Spitze des Feldes schon
am Horizont der Start - Ziel Gerade verschwunden war.
Die letzte Startgruppe, der letzten 5 Fahrzeuge
dürfte sich noch im Bereich der NGK - Schikane befunden haben als in der Mercedes
- Arena schon gekämpft wurde. Zumindest war klar das nur die Fahrer als der ersten
Gruppe noch echte Chancen auf einen Podiumsplatz hatten. Während Paffett das Feld
gefolgt vom Häkkinen und Ekström anführte durfte die Opel - Mannschaft
schon über die ersten Mißgeschicke klagen. Marcel Fässler mußte
zur Durchfahrtsstrafe ,nach unerlaubten Überholen vor der Startlinie antreten,
ebenso wie Stefan Mücke der aber vorher noch Manuel Reuter ins Kiesbett schickte.
Reuter verweilte dort 2 Runden und errang so die "Rote Laterne" die er bis
zur Zieleinfahrt behalten durfte. Nachdem der Regen aufgehört hatte nutzten die
ersten Piloten den ersten Boxenstopp um auf Slicks zu wechseln.
Bis zur Rennmitte hatte sich im Klassement der ersten
6 nicht viel getan , gut abgeschirmt durch Häkkinen drehte Paffett seine Führungsrunden.
Während Frentzen seinen 10 Platz an Jamie Green abgab und somit aus den Top- Ten
rutschte ,vergeigte die Crew von Aiello den zweiten Stopp des Franzosen ,ein Schlagschrauber
versagte den Dienst und der Opel -Fahrer versank im Hinterfeld. Ein rabenschwarzen
Wochenende für die Rüsselsheimer ,denn Aiello sollte mit Platz 9 der erste
Opel sein, der die Ziellinie passierte.
Die Entscheidung wer den DTM - Lauf am Nürburgring
gewinnen sollte fiel nicht auf der Strecke sondern in d |