Norisring, 28.-30.06.2002
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Ein Duett der Virtuosen |
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Vor einer Zuschauerkulisse der Superlative und bei strahlendem Sonnenschein lieferten sich Laurent Aiello (Audi) und Bernd Schneider (Mercedes) einen begeisternden Zweikampf um den Sieg. Das Duell der beiden Meister ihres Faches, das über 30 Runden spektakulär ausgetragen wurde, entschied der Franzose in der letzten Kurve des Rennens für sich - grandios! 126.000 Zuschauer hatten eines der spannendsten Rennen in der Geschichte der DTM miterleben können. Die dritte Stufe auf dem Siegertreppchen erklomm der Audi-Youngster Mattias Ekström, der mit dieser Leistung den Ex-Formel1-Fahrer Jean Alesi auf Distanz halten konnte. . |
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Das Wochenende hatte viele weitere Überraschungen, aber auch Enttäuschung und Schrecksekunden parat. Das gesamte Fahrerfeld war zeitlich so dicht gestaffelt, daß von Platz 1 bis 21 zumeist nicht einmal eine Sekunde lag. So setzten sich Bernd Schneider, Jean Alesi und der spätere Polesetter Mattias Ekström zwar ganz oben auf die Zeitenlisten, jedoch waren die Fahrer im hinteren Feld gerade einmal einen Wimpernschlag entfernt. . |
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Im Qualifikationstraining wurden von den DTM-Piloten Zeiten um 49 Sekunden je Runde in den Asphalt gebrannt; zum erstenmal in der Geschichte der DTM waren damit die schweren Tourenwagen-Boliden schneller als die dach- und türlosen Einsitzer der Formel3. Einen Moment des Schreckens gab es ebenfalls im Qualifying. Martin Tomczyk drehte sich beim Anbremsen der Grundig-Kehre und schlug heftig mit seinem AudiTT in die Reifenstapel ein. Außer ein paar schmerzhaften Prellungen war dem jungen Abt-Piloten zum Glück nichts passiert. Zum Rennen konnte er jedoch nicht antreten. . |
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Das Qualifikationsrennen begann mit einem Startunfall, in den Marcel Fässler, Timo Scheider und Karl Wendlinger verwickelt waren. Für Fässler und Scheider war damit der Renntag gelaufen, während Wendlinger zumindest im Wertungslauf noch einmal eingreifen konnte. Im Laufe der ersten Meter drehten sich auch Patrick Huisman und Christian Abt. Das SafetyCar fing das Feld ein und schickte es in Runde 7 wieder auf Positionsjagd. Während im Mittelfeld Abt und Bartels kollidierten und ein kleines Feuer im Audi schnell gelöscht werden mußte, konnte Ekström seinen am Start verteidigten Platz ins Ziel retten und gewann vor Alzen, Schneider und Aiello. . |
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Der Wertungslauf wurde nach einer kurzen Showeinlage von Kim Wilde ("Born to be wild") gestartet. Alzen übernahm mit einem Frühstart die Führung vor Schneider, Aiello und Ekström, erhielt wegen dieses Vergehens jedoch eine Stop+Go-Strafe und fiel aus der Spitzengruppe heraus. Schnell hatten sich der Mercedes- und der Audi-Pilot von ihren Verfolgern abgesetzt. Auch Ekström konnte Alesi auf Distanz halten. Gekämpft wurde im gesamten Starterfeld auf allen Positionen - es gab Dreher und Feindberührungen, so wurde z.B. Opels einzige Hoffnung auf eine gute Plazierung in den Punkterängen Jockel Winkelhock von Thomas Jäger in die Mauern geschoben - aber: Wie gebannt verfolgten die Zuschauer den Fight an der Spitze. Der Franzose schien am Heck des Vorjahresmeisters zu kleben. Auf einen ersten Überholvorgang des gelben Audi reagierte der Silberne mit einem Konter. Schneider schien das Rennen über die letzten Runden kontrollieren zu können, bis ihn Aiello tatsächlich in der letzten Kurve der letzten Runde noch überrumpelte und den Sieg in die Tasche steckte. Zukünftig wird Laurent Aiello wohl nicht mehr verlautbaren, daß ihm diese Strecke nicht liege... . |
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Einzig: Aus diesem spannenden Rennen fuhren die Opel-Piloten mit enttäuschten Gesichtern nach Hause. Man hatte sich nach den guten Rennen und Resultaten in Donington und am Sachsenring sowie der guten Performance auf dem Norisring in den letzten Jahren einiges ausgerechnet, war dann aber ohne Punkt aus dem Rennen gegangen. Ausblick: In 14 Tagen werden am Eurospeedway die Karten wieder neu gemischt. Der Kurs in der Lausitz erhofft viele Besucher mit guter Laune und einen Himmel, von dem die Sonne scheinen soll. (pw) . |
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Endstand: Qualirennen Pos. Fahrer Zeit Runden Endstand: Wertungslauf Pos. Fahrer Zeit Runden |
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