Hockenheim 19.04-21.04.2002
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Wo Audi ist, ist vorne |
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Der umgebaute Hockenheimring war ganz und gar in "Audi-Hand". Die Kemptener Truppe machte schon im Qualifikationstraining ganz deutlich , wer "Herr im Hause" ist . Wenige Minuten vor Ende der 45 Minuten besetzten die Audi TT die Plätze 1-5, lediglich Manuel Reuter konnte das Quintett quasi in letzter Sekunde sprengen und erreichte Startplatz 4. Der erste Mercedes folgte mit Bernd Schneider auf Platz 7. Große Aufmerksamkeit galt wie selbstverständlich dem prominentesten Neuzugang der DTM - Jean Alesi, der, ähnlich wie seine Team-Kollegen, seine Probleme mit dem Mercedes hatte. Am Ende reichte es nur für Startplatz 14. . |
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Mit Spannung erwartet wurde am Sonntag das 13 Runden lange Qualifikationsrennen. Die Premiere für den "Stehenden Start" lief beinahe problemlos ab. Vorne weg erwische Laurent Aiello den Start nicht optimal und musste Martin Tomczyk ziehen lassen. Manuel Reuter, eingeklemmt im TT-Sandwich, musste Position 4 hergeben. In Runde 3 gerieten die beiden Holländer Huisman und Albers aneinander. Alesi hatte von den rauhen Sitten in der DTM gehört und probierte sie gleich einmal an Winkelhock aus, der daraufhin 7 Plätze abgeben musste. Karl Wendlinger drehte sich unbedrängt und fand sich gleich darauf auf Platz 12 wieder. Dieses Manöver brachte auch Bernd Schneider in Bedrängnis und von der Strecke ab, was diesen 4 Plätze kostete. In der Sachskurve war dann das Rennwochenende von Reuter gelaufen: Bremsprobleme, Dreher und Einreihen auf Platz 18. Neuzugang Wendlinger schob sich noch an Schneider vorbei und beendete das Rennen schließlich auf Platz 10. Tomczyk gewann den Sprint vor 3 weiteren Audis. Bester Opel war Timo Scheider, der Platz 5 von Reuter geerbt hatte. Bester Mercedesfahrer war direkt hinter Scheider Marcel Fässler. . |
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Der zweite Start des Tages brachte ein paar Schwierigkeiten mit sich. Die Startaufstellung mußte noch in der Einführungsrunde geändert werden. Olivier, dessen Transponder im ersten Lauf ausfiel, wurde nachträglich auf seinen 14. Startplatz gestellt. In das Rennen hinein blieben Dumbreck, Olivier und Tomczyk beinahe stehen und letzterer vermieste dadurch dem halben Feld den Start in den Wertungslauf. Eindeutiger Sieger des Starts war Jean Alesi. Bis Platz 3 katapultierte der Ex-Formel1 Fahrer sein Fahrzeug, ein Platz den er am Ende auch nicht mehr hergab. Die Querspange und Marcel Fässler bescherten Uwe Alzen den Kontakt mit den Reifenstapeln in Runde 3. Timo Scheider versuchte sich unterdessen, an Bernd Schneider vorbeizuschieben, was dem Braubacher nicht gelang. Wendlinger machte es ihm dann vor und zog an beiden vorbei. Tomczyk nutze die Gelegenheit ebenfalls an Scheider vorbeizugehen. Christian Abt machte Alesi mit den Gepflogenheiten einiger Piloten bekannt, bedrängte den Mercedes Piloten massiv mit Blechkontakt und nahm ihm kurzfristig Platz 3 ab. Auch Fässler schlüpfte am Franzosen vorbei, verlor den Platz allerdings nach mehrfachen Drehern. . |
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In Runde 13 begann die Boxenstopp-Phase. Tomczyk, Alesi und Albers nutzten die erste Gelegenheit . Eine Runde später trafen Abt, Jäger, Alzen und Reuter ein. Reuters Pechsträhne setzte sich fort. Als das Phoenix-Team den Wagen wieder auf die Fahrbahn setzte, fiel das rechte Hinterrad kurzerhand wieder ab. Eine Minute Standzeit und eine Runde Rückstand bedeutete dies für Reuter. Für den Sieger des Sprints, Tomczyk, endete das Rennen vorzeitig im Reifenstapel in der Sachskurve. Nach dem Reifenwechsel bot Tiemann beim Durchfahren der Sachskurve noch eine besondere Showeinlage. Die Beifahrertür öffnete sich stets. Hierfür bekam er die "Spiegel-Ei" Flagge zu sehen. . |
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Die Plätze schienen in der 26. Runde bereits bezogen, als Abt, auf dem zweiten Platz liegend, wegen Überholens unter "Gelb" zur Stop+Go-Strafe gebeten wurde. 5 Runden später wurde das Hinterfeld noch mal durcheinander gewirbelt. Manuel Reuter platzte Eingangs der Querspange ein Reifen. Zum Abschluß des Wochenendes hatte Reuter Glück - er konnte das Auto vor dem Einschlag bewahren, drehte sich jedoch und schaufelte jede Menge Dreck auf die Strecke, welcher eine Runde später Alzen, Dumbreck und Olivier zum Verhängnis wurde. Durch die Dreher und Reifenstapelkontakte gingen jede Menge Plätze dahin. Aiello fuhr den ersten Sieg der Saison nach Hause gefolgt von Ekström und Alesi. . |
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Alesi hatte bei seinem ersten Einsatz in der DTM alles richtig gemacht, einen brillanten Start hingelegt, keine Fehler gemacht und sich aus allem heraus gehalten. Dies wurde belohnt mit einem Platz auf dem Treppchen. Die "berüchtigten" Karten sind nun aufgedeckt: Trotz des Podiumsplatzes für Alesi hat Mercedes Nachholbedarf. Opel fehlte ein wenig das Glück, aber es zeichnet sich ab, dass die Rüsselsheimer noch vorne mitreden werden. Das Abt-Team hat scheinbar alles richtig gemacht. Die Jagd ist eröffnet. . |
Neuling Alesi ohne Fehler |
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Endstand: Qualirennen Pos. Fahrer Zeit Runden Endstand: Wertungslauf Pos. Fahrer Zeit Runden |
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